Forum: Leben und Lernen
Ganz harte Schule: Mein Sohn, der Zuckerdealer
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Darf man als Mutter seinem Kind eine Honigstulle in die Brotdose packen? Unsere Kolumnistin entschied: Man darf. Dann prasselte der Ärger von Lehrern und Müttern auf sie ein. Sie hatte die Rechnung ohne die Zuckerpolizei gemacht.

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ChrisR 29.11.2019, 10:06
1. Vielen Dank

für diesen Artikel. Er spricht mir aus der Seele. Ich habe es gewagt, meiner Tochter zum Salami-Brot und dem Obst ein Milchbrötchen mit einem Hauch Nutella mitzugeben. Das wurde durch die 'Food Detectives' (kein Scherz, diese Schüler, die zeitgenössische Variante des Blockwarts, heißen so) sofort entdeckt und an die Lehrer weitergegeben. Die wiederum haben uns dann zum Rapport in die Schule bestellt. Ich habe dann einfach mal in den Raum gestellt, dass das Frühstück meiner Kinder absolut niemanden etwas angeht und der nächste, der sich ungefragt an der Brotbüchse meiner Kinder vergreift, damit rechnen muss, sich eine Ohrfeige von denen einzufangen. Dieses totalitäre, stalinistische dieser selbsternannten Besserwisser geht mir tierisch auf den Sack. Autoritäre Zustände erfordern radikale Gegenmaßnahmen.

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Mertrager 29.11.2019, 10:08
2. Es gibt immer wieder Momente

da freut man sich - keine schulpflichtigen Kinder zu haben. - Wundere mich heute noch, wie ich und meine Zeitgenossen das überlebt haben.

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BITW 29.11.2019, 10:08
3. Persönlichkeitsrechte?

Sollte ich in Zukunft Kinder haben und eine Lehrerin oder ein Lehrer würde mir einmal so eine Mail schreiben, würde der ein paar Takte zu hören bekommen.
Was mein Kind isst und was nicht, bestimme ich und nicht andere Eltern oder Lehrer.
Ich hatte als Kind, genau wie viele andere immer eine kleine Süßigkeit im Ranzen. Ein paar Bonbons o.Ä. niemand war bei uns dick oder übergewichtig. Und keiner der Eltern hat meine Eltern angesprochen, wenn ich Restkuchen vom Geburtstag mitgebracht habe.
In was für einer Welt leben wir eigentlich mittlerweile?

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abschoepfer 29.11.2019, 10:09
4. Danke

Ein wundervoller Beitrag. Mir geht es so auf den Geist, dass man in jeder Situation gemaßregelt wird. Egal was es ist. Essen, zur Arbeitsstelle mit dem Auto pendeln...

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trompetenmann 29.11.2019, 10:10
5. Termin zum Gespräch vereinbaren...

und den beteiligten Lehrern/Erziehern ganz klar Bescheid sagen, was die Pausenbrote angeht. Was das Verteilen von Süßigkeiten in der Pause betrifft, sollte man etwas sensibler sein. Wenn das regelmäßig immer vom selben Kind ausgeht und sich manche Eltern daran stören, kann ich das wiederum auch verstehen.

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rst2010 29.11.2019, 10:10
6. wer will schon von seiner mutter was in eine plastikdose,

was spätestens bei der großen pause nur noch eklig ist

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\ö/ 29.11.2019, 10:10
7.

Nun ja, wie die Autorin schreibt, ist eh schon überall Zucker drin.
Und um wenigstens etwas positiven Einfluss auf eine dem Kenntnisstand nach gesunde Ernährung der Kinder zu nehmen, hilft es schon zu wissen, ob sie auf dem Schulhof schon ihre Extra-Überdosis hatten. Dann gibt's halt kein Eis am Nachmittag.
Ist ansonsten aber nicht so schön, zuschauen, wie manche Eltern die Diabetes in ihre Kinder züchten, da will man sein Kind halt schützen.

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Henson 29.11.2019, 10:17
8. Das kenne ich auch

Wenn bei uns ein Kind krank ist und das andere dann alleine in die Schule gehen muss, bekommt es Nutella auf das Brot. Dabei immer alles mögliche anderes wie Paprikastreifen, Tomaten, Kohlrabi, Äpfel, Möhren, etc. Das Kind isst auch immer alles auf. Trotzdem ist jedes zweite Mal Diskussion mit den Lehrern. Meine Erklärung wird dann hingenommen aber bis zum nächsten Mal wieder vergessen.

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benmartin70 29.11.2019, 10:17
9.

Geht's noch?
Was geht es irgendwen an was mein Kind als Frühstück mit dabei hat wenn es keine illegalen Substanzen sind?
Wenn ich ein Lehrer/in wegen sowas in die Schule einbestellen würde ich Fragen ob sie /er noch ganz normal ist und ob er mir meine Zeit bezahlt.

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