Forum: Leben und Lernen
Gaststudenten: "Mit euch Deutschen kann man viel Spaß haben"

Ausländer rein, predigen Uni-Strategen seit Jahren. Mit Erfolg: Deutschland ist das drittliebste Land internationaler Studenten. Was mögen sie, was fehlt ihnen, wollen sie nach dem Abschluss bleiben? Sechs Studenten erzählen über ihre Studienentscheidung, über Campus-Flair und Bürokratie.

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Schnurz321 26.11.2010, 18:06
100.

Zitat von Uncle_Sam
Und was bringen uns Ausländer an den Hochschulen? Die Kosten Deutschland nur Geld und den volkswirtschaftlichen Nutzen bringen sie dann zum größtenteil in ihren Heimatländern.
Bei Austauschprogrammen ist es i.d.R. so, dass die ausländische Uni entsprechende Austauschsplätze für Deutsche anbietet und die Studiengebühre erlässt.

Aber vom rechtsgerichteten, ungebildeten Spon-Pöbel kann ich reflektierte Posts wohl nicht erwarten ;)

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MartinS. 26.11.2010, 18:09
101. ...

Zitat von A.D.H.
Ein Ausländer, der Versucht den Deutschen ihre Sprache auszureden, macht es nicht besser.
Wo lesen sie das denn irgendwo heraus, dass IRGENDWER den Deutschen ihre Sprache ausreden will?

Das ist doch gar nirgends der Fall.... nur ist der Deutsche eben nicht mehr isoliert in Deutschland und muss auch ausserhalb der Heimat kommunizieren. Und dafür gibt es eben momentan einen Weg der ganz gut funktioniert und das impliziert, dass auf der ganzen Welt Englisch gelernt wird.
Warum also soll es Sinn machen, die Deutschen Studenten im internationalen Bereich zu benachteiligen, indem man ihnen nicht die Möglichkeit gibt, entsprechende Kenntnisse zu erwerben.

LEIDER hat nunmal nicht jeder Student die Möglichkeit, nach Gutdünken mal ein bis zwei Semester im Ausland zu verbringen und dort fremdsprachliche Qualifikationen zu verbessern. Vorlesungen auf Englisch können dies zumindest ein wenig ausgleichen.... und es ist ja auch keineswegs so, als ob jetzt Englisch hier die offizielle Schulsprache wäre und es keine Deutschen Vorlesungen mehr gäbe. Dies sind nach wie vor wenige Sonderfälle und die DIENEN den Studenten wirklich (auch den Deutschen).

Man braucht die Sprachkenntnisse doch ohnehin... und sich dem krampfhaft zu erwehren ist in meinen Augen ein wenig wie die fixe Idee, in der Mathematik demnächst die Zahlen zu verbieten. Es ist nunmal einfach Grundwissen, das man benötigt und sich aneignen muss.

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Schnurz321 26.11.2010, 18:15
102. Englisch ist gut

Zitat von Königstiger87
Wenn man in Spanien ein Auslandssemester oder Auslandsstudium macht, dann um die spanische Sprache zu lernen. Wenn es nämlich nur um Englisch geht, kann man auch in die USA oder UK gehen. Verstehen sie jetzt was der Sinn eines Auslandssemester ist? Besseres Englisch ist bestenfalls ein Zubrot.
Natürlich will man auch im Ausland die Sprache lernen. Nur: Um eine Vorlesung im nicht-englischssprachigen Ausland zu verstehen, benötigt es schon außerordentlich gute Kenntnisse der Landessprache. Da lockt man besser die Studenten mit einem Angebot an englischsprachigen Vorlesungen und bietet Sprachkurse an.

Ich bin auch froh, dass an ausländischen Universitäten englischsprachige Vorlesungen stattfinden. Einfach deshalb, weil ich für längere Zeit in das Land, will, um die Sprache zu lernen, aber man die Sprache nicht einfach in einem oder zwei Jahren vor dem Auslandssemester so gut lernen kann, dass man die Vorlesungen versteht.

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Celegorm 26.11.2010, 18:17
103. ...

Zitat von A.D.H.
Ich hatte Sie nicht pers. Angegriffen. Was ich geschrieben habe, ist zudem wahr, Sie scheinen lediglich nichts darüber zu wissen.
Achso, tut mir leid, ich wusste nicht, das ständige, unnötige persönliche Phrasen ("Sie wissen nichts!") und selbstreferentielle Plattitüden ("es ist wahr!") zu Ihrem dominierenden Argumentationswerkzeug gehören. Während sachliche Einwände anderer geflissentlich ignoriert werden.

Zitat von
Ein Ausländer, der Versucht den Deutschen ihre Sprache auszureden, macht es nicht besser.
Huch, haltet den Dieb..äh Ausländer..ausländischen Defätisten! Oder wie soll man das jetzt verstehen? Dass es auch ausserhalb Deutschlands Menschen mit deutscher Muttersprache gibt ist Ihnen aber schon bekannt? Die entsprechend die deutsche Sprache auch schätzen und von einem grösseren Gewicht dieser profitieren würden?

Aber wie geschrieben, endlose Wiederholungen dieses Sachverhalts scheinen sinnlos zu verhallen. Ebenso wie der Hinweis, dass es nach wie vor nur um eine Beschreibung der heutigen Realität geht, frei von irgendwelchen alternativgeschichtlichen Wunschträumen. Und da ist es in der Wissenschaft halt genau so wie diverse Nutzer hier hinlänglich beschrieben haben. Aber wenn Sie es nicht glauben wollen, dann lassen Sie es halt. Anscheinend haben Sie ja nichts mit der Forschung und universitären Lehre zu tun, insofern können Sie es sich offenbar erlauben, keine Ahnung davon zu haben.

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Schnurz321 26.11.2010, 18:20
104. USA kein promised land

Zitat von wege
Fassen wir es zusammen: In Deutschland kann man gut studieren, aber arbeitende Menschen scheinen nicht willkommen zu sein. Dringend benötigte, intellektuelle Fachkräfte die das Land weiterbringen könnten, suchen lieber das Weite in die USA, weil man sie dort intelligenterweise mit Kusshand nimmt. Das ist das große Erfolgsrezept der USA, aber die deutschen Politiker und Bürokraten kapieren es nicht. In Deutschland macht ihnen die Bürokratie das Leben schwer. Das weiß ich aus erster Hand, auch ganz ohne diesen Artikel. Ungelernte und Analphabeten fühlen sich dagegen pudelwohl im Sozialsystem, denn soetwas gibt es kein zweites Mal auf der Welt. Einwandern und im Ghetto allenfalls zwischen Küche und Moschee pendeln.
Vor allem weil's der amerikanischen Wirtschaft so toll geht, dass nicht mal mehr Absolventen der Ivy-League Unis wie Harvard Jobs finden.

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A.D.H. 26.11.2010, 18:54
105. Nachricht

Zitat von Celegorm
Achso, tut mir leid, ich wusste nicht, das ständige, unnötige persönliche Phrasen ("Sie wissen nichts!") und selbstreferentielle Plattitüden ("es ist wahr!") zu Ihrem dominierenden Argumentationswerkzeug gehören.
So sinnentstellend verkürzt hatte ich mich nicht ausgedrückt.

Zitat von
Während sachliche Einwände anderer geflissentlich ignoriert werden.
Ihrer Ansicht nach sind es sachliche Einwände.

Zitat von
Anscheinend haben Sie ja nichts mit der Forschung und universitären Lehre zu tun, insofern können Sie es sich offenbar erlauben, keine Ahnung davon zu haben.
Hatten Sie sich nicht oben selber noch über vermeintliche Unterstellungen aufgeregt?

Sie sind vollends von der alleinseligmachenden Korrektheit Ihrer Behauptungen überzeugt.

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nocheinbuerger 26.11.2010, 19:06
106. Richtig.

Zitat von A.D.H.
Eine natürlicher Prozess ist das Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung, und nicht das Phänomen eines unmittelbaren politischen Willens.
All diese Entscheidungen, die von der eigenen deutschen Regierung wie auch von der EU über uns gekommen sind, zeigen von einem extremen politischen Voluntarismus und von einer tiefsitzenden Überzeugung der Politiker, gegen den erklärten Willen der eigenen Bevölkerung regieren zu müssen. Das betrifft die Einführung des Euro, die unkontrollierte Masseneinwanderung der letzten Jahrzehnte im Namen einer humanitären Hilfeleistung, das betrifft die Abschaffung des international bewährten und anerkannten Diploms als Studienabschluß, das betrifft die stattfindende und politisch nicht nur geduldete, sondern offiziell geförderte Islamisierung und so weiter.

Zitat von
Das stimmt überhaupt nicht. Es waren zwar viele Wissenschaftler gegangen, oder wurden nach dem 2. WK gar entführt, abertausende Technologien und Patente wurden von den Alliierten aus Deutschland gestohlen, auf denen sie aufbauen konnten, doch viele dt. Wissenschaftler kamen auch wieder zurück, und bereits in den 1960er Jahren hatte Deutschland bereits wieder zur Weltspitze aufgeschlossen. Den Engländern und den USA ging das zu schnell. Daher drängten sie auf größeren Austausch mit deutschen Wissenschaftler und Studenten, sowie größeren Einfluss, indem sie dt. Wissenschaftler stärker in ihre transatlantischen Netzwerke einbanden.
Vor dem 2. Weltkrieg war Deutsch in vielen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst führend. Unis wie Heidelberg galten als das Mekka der Geisteswissenschaften und der theoretischen Physik, die sächsischen Hochschulen galten international als anerkannte Ingenieursschmiede. Der 2. Weltkrieg bedeutete in der Beziehung ja keinen Bruch, sondern die Entwicklung ging ja weiter, wenn auch in der Form einer geteilten Nation. Davon wollten natürlich auch die Allierten profitieren und haben in Form der Beschäftigung deutscher Wissenschaftler wie etwas Wernher von Braun oder Manfred von Ardenne getan.

Zitat von
Eben, und warum verlangen Sie es dann von Deutschland? Von bestimmten Nationalitäten hat außer Ihnen auch keiner gesprochen.
Merkwürdig, wie pauschal diffamierend die Kritik von solchen Leuten daherkommt, wenn sie sich gegen Deutschland richtet. Dieser zu beobachtende Nationalmasochismus und die ausgeprägte Ich-Schwäche wurde den Deutschen zwar nach dem Weltkrieg bewußt andressiert; so richtig in Schwang kamen sie allerdings erst nach dem Langen Marsch der 68er durch die Institutionen, die heute an verantwortlichen Stellen in Medien, der Verwaltung und der Politik sitzen.

Zitat von
Jaja, außer blindwütiger Polemik und persönlichen Angriffen bringen Sie nichts, schon gar nicht Argumente, aber wenigstens haben Sie nicht Hitler erwähnt.
Daß die Nazikeule nicht reflexartig gezückt worden ist, muß ja heute schon als Fortschritt gewertet werden.

Zitat von
PS: Ich bin kein Antiamerikaner, ich kritisiere rückgratlose, kulturbefreite Deutsche, die sich als willige Knechte andienen.
Das trifft meine und die Haltung vieler Leute in Deutschland genau.

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A.D.H. 26.11.2010, 19:06
107. Es zittern die morschen Keulen

Zitat von semper fi
Wow, das ist eine vollkommen neue Variante der "Dolchstosslegende". Sie ist allerdings auch nicht glaubhafter.... ... Standardblechblase der Leute, die immer noch glauben, dass am deutschen Wesen die Welt genesen (kann).
Dolchstoßlegende? Sie haben ja eine blühende Phantasie, aber Hauptsache eine Verbindung zu den Nazis zwecks Diffamierung hergestellt, und mal wieder die morsche Nazikeule aus dem Keller geholt.

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semper fi 26.11.2010, 19:22
108. -

Zitat von A.D.H.
Dolchstoßlegende? Sie haben ja eine blühende Phantasie, aber Hauptsache eine Verbindung zu den Nazis zwecks Diffamierung hergestellt, und mal wieder die morsche Nazikeule aus dem Keller geholt.
Ich darf Sie hier korrigieren. Die sogenannte Dolchstosslegende wurde nicht von den Nazis erfunden, sondern (schon 1918) von Angehörigen der Obersten Heeresleitung.

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A.D.H. 26.11.2010, 19:27
109. Richtigstellung

Zitat von MartinS.
.... Das ist doch gar nirgends der Fall.... nur ist der Deutsche eben nicht mehr isoliert in Deutschland und muss auch ausserhalb der Heimat kommunizieren. Und dafür gibt es eben momentan einen Weg der ganz gut funktioniert und das impliziert, dass auf der ganzen Welt Englisch gelernt wird. ...
Ich bin sehr dafür, dass man mehrere Sprache lernt, das tue ich selber, auch war ich einige Zeit in den USA, aber ich bin dagegen, dass Englisch die Sprache an den deutschen Universitäten wird, und diese Ausländern das Studium fürs Ausland finanzieren. Es ist eben nicht so, dass im gleichem Maße kostenlose(!) Studienplätze für dt. Studenten im Ausland angeboten werden, wie das hier der Fall ist. Da herrscht ein großes Ungleichgewicht.

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