Forum: Leben und Lernen
Gerichtsurteil : Uni Bonn durfte Mathiopoulos Doktortitel entziehen
DPA

Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.

Seite 1 von 2
hermann gottschewski 06.12.2012, 16:07
1. Die Begründung wäre doch wichtig gewesen

"Die Entscheidung von 1991 sei aus heutiger Sicht objektiv rechtswidrig", habe die Uni gesagt, steht im Artikel. Warum steht nicht im Artikel, worauf diese Auffassung beruht? Die Uni hat doch sicherlich eine Begründung für die "objektive Rechtswidrigkeit" geliefert. Ein guter Artikel hätte auch darüber berichtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quadraginti 06.12.2012, 16:34
2. Leistungsträger

Zitat von sysop
Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos ..Kölner Gericht hat entschieden..Doktortitel wegnehmen
Tja, so seh'n sie aus: Die Leistungsträger, natürlich mit der Partei der Besserverdienenden.*)
___________
*) So hat sich die FDP selbst mal bezeichnet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CA-Fire 06.12.2012, 17:27
3. Mathiopoulos ..... Schatzikakis.........etc.

Zitat von sysop
Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.
sollte ich da etwa ein "Programm" entdecken?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wb99 06.12.2012, 17:28
4. "Frühere FDP-Beraterin"

Was ist denn das für ein Journalismus? Wieso nicht "früheres Greenpeace-Mitglied"?

Ich finde echt, die Journalisten missbrauchen hier ihre Möglichkeiten für das Ausleben ihrer privaten Neigungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Reg Schuh 06.12.2012, 18:05
5. Urteil akzeptieren?

Was heißt da "Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert. " ??
Ein Urteil ist ein Urteil, und der Weg in die höheren Instanzen ist nur dann möglich, wenn Fehler im abgeschlossenen Verfahren vorkamen oder neue Erkenntnisse dazukommen. Das hatte ich jedenfalls in der Schule gelernt.


Mir kommt immer öfter so vor, als ob reiche Menschen mit Anwalt grundsätzlich immer so tun, als könne man so lange prozessieren, bis einem das Ergebnis gefällt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
snobody2 07.12.2012, 00:34
6. Da fehlen doch noch ein paar, oder?

Zitat von sysop
Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.
Jetzt fehlt nur noch die dreiste Silvia und die Edelzitiererin Schavan als Bundesministerin. Der niedersächsische Vorsitzende der Bundeskultusminister-Konferenz Althusmann ist ja mit seiner Zitatensammlung so gerade eben noch davon gekommen, rite.
Nee, was haben unsere Studenten doch für geile Vorbilder!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SirLurchi 07.12.2012, 08:56
7. Objektiv

Zitat von sysop
Die Plagiatsaffäre um Margarita Mathiopoulos reicht mehr als 20 Jahre zurück - und ist noch immer nicht vorbei: Ein Kölner Gericht hat entschieden, dass die Uni Bonn der früheren FDP-Beraterin ihren Doktortitel wegnehmen durfte. Offen ist, ob Mathiopoulos das Urteil akzeptiert.
Ein paar mehr Fakten und Details hätten dem Bericht bestimmt gut zu Gesicht gestanden.

Trotzdem scheint unsere "Elite" ja mehr und mehr als das entlarvt zu werden, was sie eigentlich sind: Scharlatane und Dummbeutel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
AndyDaWiz 07.12.2012, 10:21
8. nee...

Nicht "Plagiatsjaeger", sondern SPD-Mitarbeiter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anthrophilus 08.12.2012, 21:53
9. Damenschuhträgerin wurde auch nicht erwähnt ....

Zitat von wb99
Was ist denn das für ein Journalismus? Wieso nicht "früheres Greenpeace-Mitglied"? Ich finde echt, die Journalisten missbrauchen hier ihre Möglichkeiten für das Ausleben ihrer privaten Neigungen.
.... ist aber auch irrelevant: Das Renommee wurde nicht für Greenpeace, sondern für die FDP erschwindelt/mißbraucht.
Sie sind nicht so dumm, das nicht zu wissen. Sie geben also sich für ein Verschleierungsmanöver her. Einigermaßen ekelerregend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2