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Gescheiterte US-Einreise: "Ich kam mir vor wie eine Schwerverbrecherin"
Privat

Aimee Schneider wollte nach dem Abitur Verwandte in Ohio besuchen, doch am Flughafen verhörten US-Beamte sie stundenlang, nahmen sie unter Eid und setzen sie ins Flugzeug zurück nach Deutschland - warum?

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obermotzbruder 05.08.2015, 22:21
450.

Zitat von Sam_Dicamillo
an merci.nicolas (nr19) , Sie haben gesagt "Nie wieder USA". Und gut so weil die Amerikaner die Schnautze voll von der deutschen Besserwisserei, und Oberlehrerei haben. Diese penetrante Besserwisserei der Deutschen ist weltbekannt, und einfach unerträglich, und wenn ich deutscher wäre, würde ich in anbetracht der letzten hundert Jahren, mein Mund auf ewig halten.
Schnautze schreibt man ohne t. Nur zur deutschen Oberlehrerei.

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Zhukov45 05.08.2015, 22:21
451.

Zitat von spiegel007007
Hab eigentlich die USA immer verteidigt. Das hat sich nun erledigt
Sture Beamte - so etwas gibt es bestimmt NUR in Amerika.

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sbv-wml 05.08.2015, 22:25
452. Die Amis denken so oder so nur von 12:00 Uhr bis Mittag.

Zitat von a.maassen
Im Übrigen ist das Verfahren zur Einreise in die USA insgesamt entwürdigend - vermutlich stark zu vergleichen mit einer Einreise nach Nordkorea. Man sollte es mit US-Bürgern, die nach Europa wollen, einfach genauso machen. Dann würde sich das GANZ SCHNELL ändern ...
Und deshalb wäre es mal eine sinnvolle Aufgabe für die EU Kommission dafür zu sorgen, dass in die EU einreisende US-Amerikaner auch so behandelt werden, wie EU Bürger bei der Einreise in die USA.

Wir kennen genügend Leute, die wegen der teilweise entwürdigenden Einreiseprozeduren in die USA nie wieder dort einreisen wollen.

Die sagen zu Freunden, Verwandten und Bekannten, wir können uns in Mexiko, oder Kanada treffen, aber nicht mehr in den USA.

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libertarian2012 05.08.2015, 22:29
453.

Zitat von bissig
Am Ende der Überschrift steht 'Warum' - darüber lässt sich nix im Artikel finden, ausser der Sichtweise der Betroffenen. Wäre doch schön gewesen, wenn sich jemand die Mühe gemacht hätte, die Fakten zusammenzutragen. Die richtigen Antworten findet man mal wieder nur in den Kommentaren. Eigentlich schade.
Ach, wenn es drum geht den boesen Amis etwas untertellen zu koennen, braucht man sich nicht gross mit Fakten aufhalten.

Und Sie haben Recht: in 90% solcher Geschichten, die es in die Presse schaffen, kann man als jemand, der sich mit diversen Visa- und Arbeitsrechtsdingen notwendigerweise auskennt, relativ schnell drauf kommen, was an der Geschichte so nicht richtig ist.

In diesem Fall gibt es da gleich mehrere Fragezeichen. Das kann man kleinlich finden, aber das sind alles Dinge die zu 99% vermeidbar sind, wenn man sich vorher schlau macht und nicht davon ausgeht, dass man sich die Regeln nach Belieben selbst auslegen kann. Auf Kinder aufpassen, ganz besonders auf fremde, ist Arbeit. Bezahlt oder unbezahlt spielt ueberhaupt keine Rolle. Das ist nichts was unter Tourismus faellt. Und das ist anderswo nicht anders - nur eben keine schoene zur Stimmung passende anti-amerikanische Schlagzeile wert.

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b5200 05.08.2015, 22:30
454. wie du mir so ich dir

Zitat von john.sellhorn
und deutsche journalisten und forenteilnehmer haben ein fest. wieder mal die boesen 'amis', so sind sie halt etc. wer allerdings morgens aus den usa in frankfurt oder muenchen ankommt und wie ich amerikanischer staatsbuerger ist, erlebt nicht selten eine aehnliche behandlung. koffer aufmachen, durchsuchung in einem nebenraum, unfreundliche und zum teil ruede behandlung. passiert nicht immer, aber manchmal. so sind sie halt die boesen 'krauts'.....
... ist das ungeschriebene Gesetz. Visumregelungen sind meist reziprokativ, d.h. wenn ein Land für deutsche Staatsbürger ein Visum zur Einreise verlangt, ist dies auch umgekehrt so. Reziprokativ klappt aber nicht immer. Z.B. wollen arme Länder Touristen haben, gutes Beispiel sind asiatische Staaten. Da kriegt man dann schnell ein Visum bei Einreise. Umgekehrt ist es dann nicht so einfach. Hier gibt es also den monetären Aspekt, warum das so ist. Hatte auch schon meine 'tolle' Erfahrung bei der Einreise in den usa und hoffe, nie mehr dort hin zu müssen, egal ob privat oder geschäftlich. Ein Grund ist die Einreise; D ist ja sowieso nur 'Freund 3. Klasse', wobei 'Freund' zwischen Staaten ohnehin keine wirklich anwendbare Vokabel ist.

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lilioceris 05.08.2015, 22:31
455. Wo ist

das Problem ? Nach vier Monaten ist sie doch wieder weg ? Und in diesem Polizeistaat ist sie doch überall wieder auffindbar, falls sie doch länger bleiben würde.

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moenkhausia 05.08.2015, 22:37
456. Ein schönes Land?

Ich war in den Jahren 1987 und 1989 als junger Mensch für jeweils ca. einen Monat in den USA und bin viel herumgereist. Tatsächlich habe ich sehr nette Menschen getroffen, aber auch gestaunt über völlig ignorante Menschen hinter Schaltern und einen für mich damals völlig unerwarteten Bürokratismus. Die USA sind HEUTE jedoch ganz sicher kein schönes Land, außer man reduziert das auf landschaftliche Höhepunkte. Dieses Land exekutiert fleißig Menschen, foltert Gefangene, verbraucht aberwitzige Mengen an Ressourcen, tötet Menschen mit der falschen Hautfarbe aus nichtigen Anlässen, führt regelmäßig Angriffskriege mit für die verheerenden Folgen für die lokale Bevölkerung, hört seine Verbündeten großflächig ab und behandelt ausländische Besucher völlig willkürlich (die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig). Ich persönlich hätte vermutlich aufgrund meiner USA-kritischen Postings im Internet (auch unter meinem echten Namen) keine Chance auf Einreise mehr. Muss aber auch wirklich nicht sein.

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sirraucheinviel 05.08.2015, 22:38
457.

Zitat von Forums-Geschwurbel
Bei über 11 Millionen Illegalen (von denen man weiss) ist das wohl kein Wunder, oder ? Ja, Millionen aus aller Welt wollen tatsächlich dort bleiben.
In einem Land das quasi zu 99.999% aus Einwanderern besteht ist das ja auch völlig normal.....gibt ja quasi nur "Amnesierte" und "Erzwungene" US-Amerikaner ....

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Stäffelesrutscher 05.08.2015, 22:40
458.

Zitat von spon-facebook-1606038739
Im Haushalt helfen *ist* Arbeit Alles was normalerweise eine bezahlte Hilfe machen wuerde wird als Arbeit angesehen, und erfordert eine Arbeitsgenehmigung. Das ist seit Jahrzehnten so in den USA. Ein Touristenvisum ist fuer Touristen, nicht fuer "Gefaelligkeitsarbeiten."
Das heißt also, wenn ich in den USA Freunde besuche und nach einem gemeinsamen Essen das Geschirr abtrocknen helfe oder mit den Kids eine Runde durch den Zoo drehe - dann ist mein Touristenvisum ungültig?

Was bin ich froh, dass ich da nicht hin muss!

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sirraucheinviel 05.08.2015, 22:41
459.

Zitat von Forums-Geschwurbel
Ohne Arbeitserlaubnis mit Touristen-Visum ist dort das Schwarzarbeiten nicht gestattet. Was dachten Sie denn ? Als ob das in Deutschland anders wäre ...
Die Frage ist eigentlich nur ob das Abschieben auf Verdacht, heisst mit fragwürdigen Indizien, ok ist. Für Sie ja offenbar schon. Ich könnte wetten, daß Sie geifern wie ein Puma wenn es Ihnen passiert :D

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