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Gesetzentwurf: Stiefkinderadoption künftig auch für nicht verheiratete Partner möglic
Eric Audras/ Onoky/ Getty Images

Patchworkfamilien sollen leichter zusammenwachsen können: Auch Nichtverheiratete können in Zukunft die Kinder des Partners adoptieren. Das plant das Bundesjustizministerium.

isar56 09.08.2019, 20:11
1. Und?

muss der sogenannte abgebende, leibliche Elternteil das Kind zur Adoption frei geben? Welche Voraussetzungen müssen weiter für den neuen Partner zur Adoption erfüllt sein? Bleiben die Jugendämter Ansprechpartner für beide Elternteile und den Adoptionsbewerber? .........

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dasfred 09.08.2019, 20:46
2. Wichtig ist das Kind

Es ist egal, ob die Menschen, die gemeinsam ein Kind aufziehen, eine Heiratsurkunde in der Schublade haben. Die Adoption soll ja in erster Linie sicherstellen, dass das Kind bei einer vertrauten Person verbleiben kann, wenn dem leiblichen Elternteil etwas passiert. Für die emotionale Beziehung sind diese Formalitäten nicht wichtig.

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Velo Fisch 09.08.2019, 21:25
3. kein Wegadoptieren mehr

Zitat von isar56
muss der sogenannte abgebende, leibliche Elternteil das Kind zur Adoption frei geben? Welche Voraussetzungen müssen weiter für den neuen Partner zur Adoption erfüllt sein? Bleiben die Jugendämter Ansprechpartner für beide Elternteile und den Adoptionsbewerber? .........
Das Wegadoptieren ist eine massive Menschenrechtsverletzung, die in Deutschland glücklicherweise abgenommen hat. Meines Wissens ist das in der Regel nicht mehr möglich.
Dass eine Partnerschaft als "stabil" bezeichnet wird, wenn die Partner*innen anderweitig verheiratet sind, halte ich für einen Treppenwitz.
"Wir haben ein stabiles Verhältnis. Wir sehen uns alle 2 Wochen regelmäßig und wollen, dass das was Festes wird. Scheiden will ich mich nicht lassen wegen der Steuer und de Leut, aber Du kannst ja Vater meiner Kinder werden."

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ilikebooks 09.08.2019, 22:55
4. Das wird auch Zeit

Manchmal hab ich das Gefühl, von meinen Großeltern regiert zu werden. Es ist sowas von egal, ob jemand verheiratet ist oder nicht. Das sollte niemals ins Gewicht fallen.

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ditor 10.08.2019, 20:00
5. Gesellschaft

Zitat von ilikebooks
. Es ist sowas von egal, ob jemand verheiratet ist oder nicht. Das sollte niemals ins Gewicht fallen.
Wenn man keine regelmäßige, organisierte Unterstützung der Gesellschaft für sein Familienleben möchte. Ansonsten ist es hilfreich für klare Verhältnisse zu sorgen, eine Ehe vereinfacht dies.

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schwelle 10.08.2019, 22:55
6.

Auch wenn man noch anderweitig verheiratet ist? Da stellt sich doch eher die Frage, wie ernsthaft man es mit der Familie und dem zu adoptierenden Kind meint!

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leabraun88 12.08.2019, 07:36
7. Harakiri für die Familie

Jeder kann bald alles mit jedem! Und alle finden es gut (so will man es uns zumindest glaubhaft machen)... kopfschüttel.

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schwelle 12.08.2019, 20:51
8. @leabraun88

Aber das wäre dann doch eine "richtige" Familie, die Kinder sind ja dann adoptiert! Oder h hängt es daran, dass die Eltern nicht verheiratet sind? Ist das die Sünde? *kopfschüttel* Oder möchten Sie mit Ihrem Kommentar eigentlich ganz andere Elternkonstellationen ansprechen um die es im Artikel aber gar nicht geht?

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gefaehrlicheshalbwissen 12.08.2019, 21:13
9. Warum sollte man das wollen?

auch ich, als zahlender Ex-mann, aber immer noch der Papa, hätte etwas dagegen. Ok. das mag nicht für alle Väter gelten. Aber wieso sollte der Haushalt, in welchem die Kinder leben, auf den Kindesunterhalt verzichten? Denn der fällt bei einer Adoption weg. Bei Vater unbekannt oder verstorben, sieht es natürlich anders aus.

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