Forum: Leben und Lernen
Gleicher Beruf, ungleiches Einkommen: Ich bin Lehrer, und so viel verdiene ich
DPA

In Berlin streiken die Lehrer - sie verlangen gerechtere Gehälter. Manche von ihnen sind Spitzenverdiener, andere Niedriglöhner. Hier verraten Lehrer, wie viel Geld sie für ihre Arbeit bekommen.

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rockwater 20.06.2016, 11:03
180. Nix gegen

Zitat von ferdi111
nicht meckern und Bewerbungen abschicken! Für die Kohle gehen einige FREIWILLIG in den Steinbruch! Ich erkläre die Neiddebatte für beendet!
eine gerechte Neiddebatte.

Nicht jeder will Lehrer oder Arzt sein. Alle Jobs (außer Banker) sind wichtig, die Lohnspreizung ist in Deutschland viel zu hoch und das Beamtentum zu privilegiert.

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mrotz 20.06.2016, 11:04
181.

Zitat von transponder
Verbeamtete Lehrer werden, gemessen am Durchschnittseinkommen, überdurchschnittlich bezahlt. Dazu ist man automatisch privat versichert, was sich die allerwenigsten Bundesbürger leisten können! Außerdem noch eine großzügige Pension, die man selbst als Höchstsatzeinzahler kaum erreichen kann. Das Allerbeste jedoch: Es spielt keine Rolle, ob man als Lehrer den Job gut oder schlecht macht – man kann nicht gekündigt werden. Wirksame Qualitätskontrollen? Fehlanzeige! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Willkommen in der Realität! Wir Anderen erleben dies in der freien Wirtschaft tagtäglich. Nicht korrekt, aber leider Realität. Man zeige doch mal einen anderen Beruf mit so vielen Privilegien und solch bequemen Anforderungen bei guter Bezahlung! Wer als Lehrer unzufrieden ist, kann es ja mal in der realen Welt probieren!
Als Beamter müssen sie sich praktsich privat versichern.
Das müsste nicht so sein, ist aber politisch gewollt!
Sparen auf Kosten der Sozialversicherung lernt man beim Staat.

mfg

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schienbeinschoner 20.06.2016, 11:04
182.

Zitat von transponder
... aber die Arbeits- und Gehaltsbedingungen für Lehrer sind, gemessen am allgemeinen Standard, märchenhaft.
Und anstatt dem allgemeinen Rückgang an Löhnen vom unteren bis zum mittleren Angestelltenverhältnis entgegen zu treten, reissen wir lieber die wenigen, die noch "ordentliche" Gehälter bekommen mit hinunter? Fühlen wir uns dann besser?

Wäre der andere Weg, den Niedriglohnsektor und seinen Einfluss zurückzudrängen, für die Mehrheit der Beteiligten der bessere Weg?
Früher waren arbeitende Menschen mal kämpferischer und mutiger... so mein Eindruck..

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cabeza_cuadrada 20.06.2016, 11:05
183. Sorry

Zitat von Silberzweig
Jammern auf sehr hohem Niveau. Das sind doch alles sehr sehr gute Gehälter und völlig normale Arbeitszeiten über die hier geklagt wird. Wird doch niemand gezwungen Lehrer zu werden und das Gehalt ist doch vorher bekannt. Wer lieber Sekretärin werden möchte, bitte sehr: 3.400 Euro brutto, 2.120 Euro netto, 38,5 Stunden die Woche regulär, meistens eher 40 - 42h. Von 7:30 - 16:00 Uhr jeden Tag im Büro, gerne auch mal länger. Eine Stunde hinfahren, eine Stunde heimfahren, 30 Tage Urlaub im Jahr. Und das ganze selbstverständlich mit einem Hochschulabschluß. Wer von den Lehrer möchte? Es gibt sicher vieles über das man sich im Lehrerberuf beklagen kann. Aber Gehalt, Freizeit und Urlaub (3 Monate!) gehören definitiv nicht dazu.
aber wenn sie mit einem Hochschulabschluss als Sekretärin arbeiten bekommen sie natürlich auch das Gehalt einer Sekretärin. Und das ist in ihrem Fall mit über 40k pro Jahr doch auch recht ordentlich und sicherlich überdurchschnittlich.

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ironcock_mcsteele 20.06.2016, 11:06
184. Deshalb

Augen auf bei der Berufswahl!

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Pela1961 20.06.2016, 11:07
185. Wenn ich

das richtig verstehe, wollen also diejenigen, die man gerne auch als un- oder angelernte Kräfte ohne Ausbildungsabschluß bezeichnet, das gleiche verdienen wie die Fachkräfte? Gibts in keinem Beruf - warum bei den Lehrern? Noch dazu, wo das nun wirklich ein Jammern auf hohem Niveau ist, wenn man sich z.B. das Gehalt eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ansieht. Bei Bruttogehältern von über 3000 Euro von "Niedriglohn" zu sprechen ist gelinde gesagt eine Frechheit.

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spigalli 20.06.2016, 11:07
186. ...

Zitat von horneburg
muss ein Lehrer in der heutigen Zeit noch Beamter sein? Völlig antiquiert, aber es geht um Privilegien wie Unkündbarkeit, überzogene Nettogehälter und im Vergleich zu normalen Angestellten traumhafte Pensionem.
...weil er eine verfassungsmäßige Aufgabe des Staats bzw. Bundeslands wahrnimmt, und deshalb zu einer besonderen Treue gegenüber seinem Auftraggeber verpflichtet sein sollte?

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trader_07 20.06.2016, 11:07
187. Wenn die...

Zitat von transponder
... aber die Arbeits- und Gehaltsbedingungen für Lehrer sind, gemessen am allgemeinen Standard, märchenhaft.
Wenn die Arbeits- und Gehaltsbedingungen für Lehrer so märchenhaft sind, welche Erklärung haben Sie dann für den existierenden Lehrermangel?

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hman2 20.06.2016, 11:07
188.

Zitat von Drschlaumeierxy
... und ich kenne Leute, die ohne Studium bei einem Großkonzern "NOCH weniger arbeiten", dafür aber alle Privilegien nutzen können (Dienstwagen, eigenes Büro, vergünstigte Tarife bei Partnern usw.) und nach 10 Jahren auch so gut wie unkündbar sind.
Unkündbarkeit ist schon lange aus praktisch allen Tarifverträgen verschwunden. Und übrigens gab es die früher auch erst nach 15 oder 20 Jahren...

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schienbeinschoner 20.06.2016, 11:10
189.

Zitat von misterknowitall2
.... schliesslich machen sie nur einen Job ohne grosse Verantwortung.
Das liegt ja nun im Auge des Betrachters. Wer Kinder hat und darüberhinaus am Fortkommen der Gesellschaft interessiert ist, der kann den Lehranstalten und dem dortigen Personal gar nicht genug Verantwortung zuschreiben...

Pft, aber wer braucht schon Bildung, wir haben doch Bodenschätze!!!l!

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