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Glückliche Uni-Abbrecher: Mein Studium kann mich mal!

Wer Abitur hat, der muss studieren - oder doch nicht? Vier Ex-Studenten erzählen, warum sie ihr Studium geschmissen haben, um zu lernen, was sie glücklicher machte.

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markus_wienken 26.08.2013, 08:47
280. #

Zitat von saschad
... Nur 'mal so am Rande: bei uns im Studium gab es im 6. Semester noch eine Klausur mit über 80% Durchfallquote - nach Meinung einiger Foristen hier müssten die Verantwortlichen Dozenten jawohl dann wegen Verschwendung von öffentlichen Mitteln angezeigt werden?
.

Sie haben nicht zufällig (wie ich) Nachrichtentechnik an der FH Dortmund studiert und haben das Fach Impulstechnik im Sinn?

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saschad 26.08.2013, 08:57
281.

Zitat von markus_wienken
Sie haben nicht zufällig (wie ich) Nachrichtentechnik an der FH Dortmund studiert und haben das Fach Impulstechnik im Sinn?
Nahe dran...es war Duisburg...Informationstechnik 1.

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g.rod 26.08.2013, 13:57
282. Mut zum Abbruch zahlt sich aus!

Ich finde den Mut klasse ein Studium abzubrechen - es ist doch die absolute Horrorvorstellung zwanghaft in den nächsten Jahren einen Beruf auszuüben, den einen nicht die Bohne interessiert. Aber wie erklärt man es seinen Freunden, seinen Eltern & Förderen (vielleicht hat Papa schon ordentlich Geld reingesteckt) ?
Letztendlich fährt man aber mit dieser Entscheidung goldrichtig - woher soll man auch direkt nach dem Abi wissen was man studieren möchte. Man ist jung und sollte so viel wie möglich ausprobieren.

Eigenes Beispiel : Meine Nichte hatte direkt nach dem Abitur ein Studium der Ökotrophologie in Münster gestartet. Nach zwei Semestern dann die große Ernüchterung und viele Tränen. Hab ihr gesagt sie soll abbrechen und sich überlegen wo ihre Interessen im Leben sind und was ihr Spaß macht. Nach zwei Praktika hat sie jetzt eine Ausbildung zur Mediengestalterin angefangen.
Fazit: Ende gut, alles gut!

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gustavsche 26.08.2013, 22:38
283. Immerhin haben die noch rechtzeitig den Absprung geschafft.

Ich kenne ein Exemplar von Studentin, das seit 2001 Informatik studiert. Sie hat zwei Jahr vor mir angefangen und ich habe sie dann auch in der einen oder anderen Vorlesung gesehen, die ich auch besuchte. Im letzten Jahr machte sie ihre Studienarbeit, also elf Jahre nach Studienbeginn. Die Studienarbeit ist der Diplomarbeit vorgelagert; die Diplomarbeit ist also noch in weiter Ferne.

Mit zwei weiteren männlichen Exemplare durfte ich einmal in einer Projektarbeit zusammenarbeiten. Und man merkt dann auch, warum die so lange studieren: Die kommen einfach zu Potte und nehmen nur an einer Prüfung pro Semester teil. Einer hat zwölf Jahre studiert bei einer Regelstudienzeit von 9 Semestern.

Diese Leute haben vielleicht einen Abschluss, aber taugen für den Arbeitsmarkt nichts. Ich würde solche Leute sofort aussortieren und gegebenenfalls einen Quereinsteiger bevorzugen, der sein Studium zügig abgeschlossen hat und bereit ist, sich Informatik anzueignen.

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deus-Lo-vult 27.08.2013, 14:34
284.

Zitat von Wildes Herz
Die Floristin Franziska kommt, wie dem Artikel zu entnehmen ist, aus Niederbayern und hat in Nürnberg studiert. In Bayern gelten allgemeine Studiengebühren, die erst mit dem kommenden Wintersemester abgeschafft werden. Ergo: Floristin Franziska hat ihren Studienplatz SELBST bezahlt.
Von den Studiengebühren werden also Professoren, Gebäude, Materialien, etc. etc. etc. bezahlt? Wow...
Das alles von 500 Euro pro Semester. Ich bin platt.

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xxbigj 27.08.2013, 14:57
285. optional

Mann muss auch mal mutig sein! Immer diese Langweiler Schule,Abi,Studium und dann Job wenn es klappt! Gähn so ein Leben ist doch langweilig! Man muss alles mal gemacht haben um zu wissen wo man hingehört! Man muss hart gearbeitet haben um schätzen zu können das Büro Jobs doch nicht das schlechteste der Welt sind! Man muss Niederschläge einstecken damit man nicht ein eingebildeter Selbstverliebter sack wird:) Ein Super Beispiel habe ich hierfür: Ein Bekannter aus der Schulzeit hatte immer nur 1 oder 2 in seinem Zeugnis. Die Lehrer aren begeistert von Ihm. Die Mitschüler weniger;) Er hat sein Abi mit 1.1 bestanden und angefangen zu studieren! Jetzt ist er soweit ich weiß fast fertig mit seinem Studim in Bio-Technologie schies mich tod weis es nicht genau! Auf jeden fall worauf ich hinaus wollte ist, das er Sozial kaum Freunde hatte und sein ganzes Leben noch nie hart gearbeitet hat! Und da ist ein Fehler vom System das wir Schulabbrecher und die Schul besten falsch behandeln! Die sogenannten dummen werden in Billig.Jobs gesteckt und die sogenannten Schlauen bekommen die Top Jobs...Auch nicht wirklich fair..Bei mir kam es auch erst mit 24-25 das ich mich richtig auf die Arbeitswelt einlassen konnte und ich habe seit ich 17 bin gearbeitet hier und da! Nichts gegen Studenten meine Freundin ist auch eine, aber mit Intiliigenz hat dieses System überhaupt nichts zu tun! IM Gegenteil würde ich behaupten das Intiligenz bei uns falsch definiert ist! Weil mit Verlaub die meisten Stunden in Ihren Fach wirklich gut bescheid wissen, aber wenn es um Allgemeinwissen geht kläglich versagen...na ja wie auch immer das ist ein kleines Problem im Vergeich zu den großen anderen die wir in Deutschland haben!

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tobih 28.08.2013, 00:28
286. irgendwie bezeichnend...

...80% der posts zielen hämisch auf den "sozialen Abstieg" der Studienabbrecher, wie wenn Geld wirklich alles wäre: liebe leute: es gibt auch menschen, denen sind materielle dinge mehr oder weniger egal bzw. menschen die genügsam sind und mit wenig auskommen: warum muß man mit 1000 euro weniger im monat automatisch gefrustet oder unglücklich sein? ist es nicht umgekehrt: dient das akurat gepflegte reihenhaus, der benz (oder audi oder bmw) in der garage oder das teure kleidungsstück nicht als ersatzbefriedigung weil eben der toll bezahlte job doch nicht so attraktiv ist oder man alternativ von einem (oftmals selbst geschürrten) erwartungsdruck frustriert/angefressen/zermürbt ist?
Warum zählt in diesem turbokapitalistischen land nur noch die karriere und der möglichst toll bezahlte job? gibt es nicht auch noch andere möglichkeiten der selbstverwirklichung?

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bienemaja13 28.08.2013, 07:37
287. Alles Unsinn

Zitat von smartphone
Was hierzulande zählt ist ein Studiengang an einer Topuni inkl Auslandspraktika usw idealerweise hat man nach spätestens nach 6 Sem seinen Master , und 2 Sem später seinen Dr.... Und wenn man fertig ist , wird man mit fragwürdigsten Assesments etc als "untauglich" hingestellt..... Jedenfalls kann heutzutage der Jugend kein Studium egal welcher Couleur empfohlen werden ausser vllt Arzt ( und dann bitte glecih auaswandern ) ...
Da spricht ja der Kenner aus Ihnen. Das ist alles unzutreffend - höchstens noch für das Medizinstudium korrekt.

Zitat von schmuggi29@gmx.de
Wenn man nicht von Hause aus die richtigen Beziehungen hat, läuft man Gefahr trotz guter Bildung und eines exellenten Wissens, Taxifahrer oder mglw. Fußbodenverleger zu werden.
Das ist doch Quatsch. Schauen Sie sich die Absolventenzahlen und die Taxifahrer-Fußbodenverlegerzahlen in dem entsprechenden Alter an. Gerade Ingenieure/Wirtschaftwissenschaftler haben es sehr gut in unserem Lande.

Zitat von altefrau99
Anderseits zwei von der Abbrecher denkt an Weiterstudieren, also noch etliche Jahre die Gesellschaft auszunützen ... Dann lobe ich die polytechnische Ausbildung der DDR. Mit 16 kann man besser die Eignung eines Kinder feststellen.
Na Sie haben es ja richtig getroffen. Mauer wieder hochziehen. Inwiefern belastet ein Studenten im dritten Bildungsweg die Gesellschaft? Für den Lebensunterhalt muss er selbst sorgen - oder die Eltern, aber nicht die Gesellschaft.

Nur Stammtisch hier.

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max_copernicus 20.09.2013, 19:34
288. Nicht so arrogant!

Zitat von gustavsche
Diese Leute haben vielleicht einen Abschluss, aber taugen für den Arbeitsmarkt nichts. Ich würde solche Leute sofort aussortieren und gegebenenfalls einen Quereinsteiger bevorzugen, der sein Studium zügig abgeschlossen hat und bereit ist, sich Informatik anzueignen.
Ja, mag in dem von Ihnen geschilderten Einzelfall so sein. Dann bringe ich Ihnen das Beispiel eines befreundeten Ex-BWL-Studenten, der 25 Semester studiert hat, nach dem Studium 2 Jahre als Angestellter gearbeitet hat. Danach Selbstständig, Firma nach 4 Jahren für einen zweistelligen € Mio.-Betrag verkauft, inzwischen Investor und zweistelliges Millionenvermögen.
Während Sie weiter am Schreibtisch sitzen und Bewerbungsunterlagen von Losern aussortieren. Aber halt, Sie schreiben sie "würden aussortieren", d.h. Sie haben noch nicht mal Personalverantwortung?

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SpitzensteuersatzZahler 21.09.2013, 10:34
289.

Zitat von Wildes Herz
Die Floristin Franziska kommt, wie dem Artikel zu entnehmen ist, aus Niederbayern und hat in Nürnberg studiert. In Bayern gelten allgemeine Studiengebühren, die erst mit dem kommenden Wintersemester abgeschafft werden. Ergo: Floristin Franziska hat ihren Studienplatz SELBST bezahlt.
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass 1.000,- Euro im Jahr für einen Studienplatz reichen? Für ein Medizinstudium habe ich mal von Kosten in Höhe von etwa 250.000 Euro gehört - andere Fächer dürften um einiges günstiger sein, aber dennoch SEHR weit weg von 500 Euro pro Semester.

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