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Großbritannien: Englands Ärger mit den Fake-Unis
NELSON_CORTEZ / Getty Images/EyeEm

Hohe Einschreibegebühren, teure Hotlines und falsche Abschlüsse: Großbritannien hat ein Problem mit illegalen Universitäten. Eine Initiative geht nun dagegen vor.

scoopx 12.04.2019, 16:02
1. Ha-ha!

Das ist nun das Ergebnis der hohen Studiengebühren und überhaupt des Wettwerbs im Hochschulwesen! Ohne die Studiengebühren, die man abzocken kann, würde es das "Geschäftsmodell" Fake-Uni gar nicht geben. Und es ist klar, daß GB und USA dabei an der Spitze liegen. In Deutschland, wo die ohnehin niedrigen Studiengebühren wieder abgeschafft wurden, gibt es keine Fake-Unis.

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curiosus_ 12.04.2019, 16:15
2. Wer geht an eine Fake-Uni?

Normalerweise geht man an eine schon seit Jahrzehnten bekannte und existierende Uni, egal ob renommiert oder nicht. Warum sollte man an eine völlig unbekannte neue Uni gehen? Erst recht, wenn die noch nicht mal einen Campus hat?

Da gehen wohl nur die hin, die woanders nicht zugelassen werden. Oder die, die möglichst einfach und ohne Aufwand einen Abschluss wollen. Und beide wissen, dass die Uni nur fake ist.

Und um den Arbeitgeber, der auf derartige Abschlüsse reinfällt, ist es sicher nicht schade.

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Hamberliner 12.04.2019, 18:07
3. Re: Ha-ha!

Zitat von scoopx
In Deutschland, wo die ohnehin niedrigen Studiengebühren wieder abgeschafft wurden, gibt es keine Fake-Unis.
Daran habe ich Zweifel. Es gibt hierzulande private Etablissements, die ihreszeichens "Studienbeiträge" kassieren und sich aufführen als seien sie Universitäten ebenbürtig. Wenn so eine Klitsche sich "Muminius School of Professional Business Management" nennt, oder so ähnlich, und Bachelor-Abschlüsse in "Strategic Parfume & Luxury Performance Studies" oder so ähnlich anbietet, dann wär ich mir nicht so sicher ob wir hierzulande nicht schon fast dasselbe Problem haben wie die Briten. Ich habe den Eindruck solche Klitschen werden immer mehr, sie vermehren sich wie eine Schimmelpilzkultur.

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MioMioMimi 15.04.2019, 15:37
4.

In Deutschland existiert das Problem meiner Meinung nach vor allem bei den Angeboten zum Fernstudium. Das Studium kosten eine Menge Geld und fast jeder erhält mit minimalen Aufwand (im Vergleich zum normalen Studium) einen Abschluss. Ich finde das zumindest sehr merkwürdig.

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benhadschiomar 15.04.2019, 23:25
5. @ 4: Da schreibt jemand ganz pauschal,

der offensichtlich keine Ahnung hat. Es gibt mindestens eine Institution - womit dessen Aussage widerlegt ist -, an der ich selbst studiert habe und (!) deren Niveau deutlich höher war als an der Fachhochschule, wo ich später den Wissens- und Fähigkeitenstand staatlicher Studenten prüfen konnte - obwohl alle Professoren von staatlichen Hochschulen kamen.

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