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Großbritannien: Tausende Schulkinder leiden Hunger
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Immer mehr Schüler sind in Großbritannien unterernährt, weil sie zu Hause nicht genug zu essen bekommen. Nun fordern Politiker mehr kostenlose Mahlzeiten für Kinder.

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zeisig 15.04.2016, 19:06
1. Das wäre was !

Das wäre doch mal eine sinnvolle europäische Norm: optional kostenloses Mittagessen für Schulkinder. Europaweit. Und dann noch ein bischen mehr Geld für Alte und Kranke. Und dann, wenn noch was übrig ist, finanzielle Unterstützung für die Integration von Flüchtlingen. Genau in dieser Reihenfolge. Dann bräuchten sich die etablierten Partein und die grünen Wohlstandsbürger auch keine Sorgen mehr zu machen um das Erstarken von rechten Parteien in Europa.

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Zaunsfeld 15.04.2016, 19:48
2.

Wirklich ein kolossales Armutszeugnis des Spätkapitalismus und der freien Marktwirtschaft. Die Vertreter des freien und radikalen Marktwirtschaft verteufeln immer sämtliche sozialistischen und sozialmarktwirtschaftlichen Systeme und werfen ihnen vor, die könnten noch nicht mal die eigene Bevölkerung ernähren, und gleichzeitig leiden 20% der Kinder eines der reichsten und marktradikalsten Staaten der Erde an echtem Hunger und chronischer Unterernährung.

Ein Hoch auf den Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft!

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herm16 15.04.2016, 21:25
3. kommentar zaunsfeld

aeh, wieviel leiden Hunger im Kommunismus?. Nicht immer auf den Kapitalismus schimpfen. Aber zum Artikel,
es ist schon beschämend, wenn in Ländern wie England Hunger herrscht. Wo sind die Leute die sich rührend um Flüchtlinge kümmern? Was tun sie gegen den Hunger der eigenen Bevölkerung. Ich hoffe nicht, dass sie wegschauen

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knok 16.04.2016, 00:42
4. Ein Zeichen

von extremer Ungerechtigkeit in einem der reichsten Länder der Welt. Vielleicht ein Weckruf dahingehend, für mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Neoliberalismus zu sorgen, und die Fehler, die Thatcher, Cameron and friends gemacht haben, zurückzuführen. Wenigstens ist die Sozialdemokratie in Form von Labour da weiter als hierzulande die SPD.

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KilgoreTrout 16.04.2016, 07:21
5.

Zitat von MatthiasPetersbach
Lustig. Man verteuert Zucker…und merkt dann, daß die Leute sich Ernährung nicht mehr leisten können.
Bizarr.

Sie haben den Artikel nicht gelesen, oder?
Fettleibigkeit ist immer noch ein Problem. Und normales, nahrhaftes Essen besteht, wer hätte das erwartet, nicht zu so großen Teilen aus Zucker, dass es von Zuckerpreiserhöhungen betroffen wäre.

Ernähren Sie sich von Gummibärchen und Cola, oder woher kommt diese verquere Schlussfolgerung?

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denkennichtgedachtzuhaben 16.04.2016, 08:26
6. @Herr Petersbach

Sie meinen also, dass zuckerhaltige Softdrinks ein Grundnahrungsmittel des Menschen darstellen? Ich würde untertreiben, wenn ich sage, dass dies eine grob fahrlässige Behauptung ist.

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sebastian.teichert 16.04.2016, 13:47
7. #7

Menschen die so verdienen, ernähren sich sehr oft genau so. Und ihre Kinder auch. Weil es doch gut schmeckt. Wie sollte es nicht. -.-

Die Lösung ist doch aber viel einfacher. Man schafft einfach die Ferien und Wochenenden ab. Dann sind die Kinder immer in der Schule und können da was essen. Die Menschen können immer arbeiten und mehr Geld verdienen. Toll oder?

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yt0198 16.04.2016, 16:24
8. Das Problem ist...

Zitat von Zaunsfeld
Wirklich ein kolossales Armutszeugnis des Spätkapitalismus und der freien Marktwirtschaft. Die Vertreter des freien und radikalen Marktwirtschaft verteufeln immer sämtliche sozialistischen und sozialmarktwirtschaftlichen Systeme und werfen ihnen vor, die könnten noch nicht mal die eigene Bevölkerung ernähren, und gleichzeitig leiden 20% der Kinder eines der reichsten und marktradikalsten Staaten der Erde an echtem Hunger und chronischer Unterernährung. Ein Hoch auf den Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft!
...wesentlich komplexer, als Sie das hier darstellen. Tatsache ist, dass 20% aller Schüler der letzten Grundschulklasse in UK adipos sind und wenn Sie dann noch die hinzurechnen, die einfach nur übergewichtig sind kommen Sie auf rund 40%. Kinder aus sozial schwachen Gegenden sind dabei zweimal so wahrscheinlich fettleibig zu sein. Diesen Zusammenhang von Armut und Übergewicht gibt es in der gesamten entwickelten Welt. Die Tatsache, dass nun einige - wenige - Kinder untergewichtig sind, hat in erster Linie mit elterlichem Versagen und Inkompetenz zu tun, nicht damit, dass diese Leute kein Geld hätten, für ihre Kinder ausreichend Nahrungsmittel zu kaufen.
Zum Thema Adipositas bei Grundschulkindern: http://www.bbc.co.uk/news/health-34932478

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watch15 16.04.2016, 20:29
9. Teufelskreis

Gesunde Lebensmittel verschwinden oder werden unbezahlbar, Großkonzerne belegen alles mit wirren Patenten, die Politik verweigert sich gegen eine vernünftige und auffällige Kennzeichnung von stark zuckerhaltigen und fetthaltigen Lebensmitteln. Die einen hungern, die anderen bekommen Diabetis und sind die nächste Zielgruppe für unsere Pharmaindustrie, die sich mit 700 EUR für eine Tablette dumm und dämlich verdienen. Die Politik ... ja die schaut zu und diskutiert.

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