Forum: Leben und Lernen
Große Bildungsumfrage: Bürger fordern neue deutsche Einheit

In einer großen Umfrage*geben Deutschlands Bürger dem Bildungssystem schlechte Noten.*Sie fordern von Politikern Reformen: Schüler sollen länger gemeinsam lernen,*Abschlussprüfungen sollen einheitlich sein*- dafür würden sie sogar mehr Steuern zahlen.

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freeagent 14.04.2011, 15:16
1. Aha

Tolle Idee unser Geld in Schul(d)en zu investieren.

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mheitm 14.04.2011, 15:21
2. Aufgaben

"Zur Hauptaufgabe des Bildungssystems gehört nach Ansicht der Befragten, sozial Benachteiligten den Aufstieg zu ermöglichen"

Das finde ich totalen Unsinn. Das Bildungssystem sollte überhaupt gar nichts mit dem sozialen Hintergrund zu tun haben sondern nur für zwei Ziele da sein: Allen einen Mindeststandard an Bildung mitzugeben und jenen die mehr wollen (und können) Bildung bis zum persönlichen Maximum ermöglichen.

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discuss 14.04.2011, 15:24
3. Titel bereitet sich auf Ostern vor (hat sich versteckt)

Solange unsere Bildungspolitiker die Schulpolitik nur zum Zwecke des Wahlkampfes missbrauchen und nicht ernsthaft reformieren, wird sich wenig ändern.
Der ganze Klamauk der Lernstandserhebungen und Dokumentationen und individueller Förderung ist purer Aktionismus, um den Wähler ruhig zu stimmen.
Es gibt eine einfache Lösung, wie eine wirklich wirksame Verbesserung der Lehrsituation erreicht werden kann: Mehr Lehrer und kleinere Klassen!

Der ganze Schmuh mit irgendwelchen tollen Bildungskonzepten, ausgedacht von honorigen Bildungsforschern wird in dem Moment ad absurdum geführt, wo eine Lehrkraft vor 33 Kindern in einer Klasse steht und froh ist, wenn jeder überhaupt einen Sitzplatz mit Tisch davor findet.

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earl grey 14.04.2011, 15:25
4. die keine Steuern zahlen...

Zitat von sysop
- dafür würden sie sogar mehr Steuern zahlen.
Hat man auch die gefragt, die keine Steuern zahlen oder wurde nur "eine reprentative Gruppe" befragt?

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lupus@fabula 14.04.2011, 15:27
5. .

Zitat von mheitm
Das Bildungssystem sollte überhaupt gar nichts mit dem sozialen Hintergrund zu tun haben sondern nur für zwei Ziele da sein: Allen einen Mindeststandard an Bildung mitzugeben und jenen die mehr wollen (und können) Bildung bis zum persönlichen Maximum ermöglichen.
Dies setze aber voraus, dass alle auch etwas mit dem Mindeststandard anfangen können. Und hier haperts doch schon.
Kinder, die zum Zeitpunkt der Einschulung kein richtiges deutsch sprechen (und das sind nicht nur Einwanderer), deren häusliches Bildungsangebot aus dem Konsum von Super RTL besteht, etc.
Wenn wir wollen, dass auch diejenigen, die denkbar schlechte Startbedingungen haben auch Chancen bekommen, dann müssen wir dort ansetzen und das kostet Geld.
Dass unser heutiges Schulsystem die sozial Schwachen benachteiligt, ist wohl erwiesen.

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Leto_II. 14.04.2011, 15:29
6. einen Titel

Zitat von sysop
In einer großen Umfrage*geben Deutschlands Bürger dem Bildungssystem schlechte Noten.*Sie fordern von Politikern Reformen: Schüler sollen länger gemeinsam lernen,*Abschlussprüfungen sollen einheitlich sein*- dafür würden sie sogar mehr Steuern zahlen.
Wieso stellt man das Frau Schavan vor? Die hat als Kultusministerin dafür gesorgt, dass die Bundesbildungsministerin zum Thema Schule nix zu sagen hat.
Die Länder haben die KMK, da hat der Bund nix zu suchen und auch nichts zu bezahlen.

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Peter Sonntag 14.04.2011, 15:31
7. Einheitsschule ?

Warum sind die Leute nicht zufrieden ? Wir haben doch diese hervorragende Bildungsministerin.
In der Umfrage fehlten wichtige Punkte: Was wird gelehrt ? Mit welchen Methoden wird gelehrt ?

Dass ständiges Reformieren und Umstrukturieren nichts mehr bringt, haben die letzten Jahrzehnte gezeigt.

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anders_denker 14.04.2011, 15:34
8. jein

Zitat von mheitm
"... Das finde ich totalen Unsinn. Das Bildungssystem sollte überhaupt gar nichts mit dem sozialen Hintergrund zu tun haben sondern nur für zwei Ziele da sein: Allen einen Mindeststandard an Bildung mitzugeben und jenen die mehr wollen (und können) Bildung bis zum persönlichen Maximum ermöglichen.
Jein! Estmal stimme ich der geforderten "Neutralität" zu.
Nein, im Sinne von mehr wollen. Dürfen sollte jeder, aber eben mit der auflage es sich erarbeiten zu müssen. dazu gehören aber auch Zulassungsprüfungen etc. Keine Lehrerempfehlungen, kein Elternwahlrecht und ein gewisser Wechselzeitraum - z.b. ab der 4ten Klasse.

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Rubeanus 14.04.2011, 15:39
9. Abitur für alle!

Jeder Bürger sollte einen einklagbaren Rechtsanspruch auf Zuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife haben. Das gehört ins Grundgesetz!

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