Forum: Leben und Lernen
Großwildjagd auf dem Campus: Wie Firmen um die besten Absolventen buhlen

Darf's eine Wildwassertour sein, ein Skiurlaub, vielleicht eine Weltreise? Unternehmen legen sich mächtig ins Zeug, um die Profis von morgen aus dem Hörsaal zu fischen, bevor die Konkurrenz Witterung aufnimmt. Opulente Offerten für kapitale Köpfe - Personalern ist fast jedes Mittel recht.

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forumgehts? 11.11.2010, 09:39
1. Mal so mal so

Zitat von sysop
Darf's eine Wildwassertour sein, ein Skiurlaub, vielleicht eine Weltreise? Unternehmen legen sich mächtig ins Zeug, um die Profis von morgen aus dem Hörsaal zu fischen, bevor die Konkurrenz Witterung aufnimmt. Opulente Offerten für kapitale Köpfe - Personalern ist fast jedes Mittel recht.
Vom Prekariat zum Einsackariat. Den Personalern ist jedes Mittel recht - auch beim Rausschmiss.

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jfbender 11.11.2010, 09:43
2. Studie zu Talent Management Ansätzen im Social Web

Eine kürzlich von IntraWorlds veröffentlichte Studie zum Thema Talent Management über das Social Web besagt, dass lediglich 23% der Studierenden und Young Professionals dazu bereit sind, ihre Profile in sozialen Netzwerken für Personalverantwortliche freizuschalten. Das gilt insbesondere für die Netzwerke, die primär privat genutzt werden (Facebook, studiVZ). Erste Unternehmen wie KPMG in der Schweiz, BMW und Fraunhofer bauen daher für den bereits bekannten Talent-Pool (ehemalige Praktikanten, Workshop-Teilnehmer, etc.) exklusive Talent Comnmunities auf, die nur für ihre Top-Talente zugänglich sind. Die angesprochene Studie kann kostenlos unter www.intraworlds.de/trm-studie angefordert werden.

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Bhur Yham 11.11.2010, 09:48
3. Es lebe der kleine Unterschied

Zitat von sysop
Darf's eine Wildwassertour sein, ein Skiurlaub, vielleicht eine Weltreise? Unternehmen legen sich mächtig ins Zeug, um die Profis von morgen aus dem Hörsaal zu fischen, bevor die Konkurrenz Witterung aufnimmt. Opulente Offerten für kapitale Köpfe - Personalern ist fast jedes Mittel recht.
High Potentials, Junggenies, Geld spielt keine Rolle - da weiß man, aus welcher Ecke es stinkt. Ingenieure sind hier nicht gemeint, da genügen Billigkräfte aus Indien.

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Königstiger87 11.11.2010, 09:48
4. kt

Mal wieder die üblichen Verdächtigen BWL und Jura. Lobenswert ist das Beispiel der Chemikerin. Aber was ist mit den anderen Naturwissenschaften die wirklich Wissenschaft betreiben?

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jocurt1 11.11.2010, 09:50
5. Quartalsgehirne im Einsatz

Zitat von sysop
Darf's eine Wildwassertour sein, ein Skiurlaub, vielleicht eine Weltreise? Unternehmen legen sich mächtig ins Zeug, um die Profis von morgen aus dem Hörsaal zu fischen, bevor die Konkurrenz Witterung aufnimmt. Opulente Offerten für kapitale Köpfe - Personalern ist fast jedes Mittel recht.
Nur High Potentials wird ein brauchbares Arbeitsumfeld garantiert (sagen wir mal 3% der Belegschaft), der Rest, der die Entscheidungen der HP aber umsetzen darf, dümpelt an der Mindestlohngrenze !
Wenig komisch nur, dass dann auf der anderen Seite aber alle, am Besten 103%, als Hig Potential Kunden und Käufer auftreten sollen.
marx sprach da mal zu Urzeiten von dem Kapitalismus innewohnenden unauflösbaren Widersprüchen.
Das wäre dann eines.

Eine Elite produziert für die Welt, nur doof, dass dann die Käufer fehlen.

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zynik 11.11.2010, 09:53
6. scientology

Zitat von sysop
Darf's eine Wildwassertour sein, ein Skiurlaub, vielleicht eine Weltreise? Unternehmen legen sich mächtig ins Zeug, um die Profis von morgen aus dem Hörsaal zu fischen, bevor die Konkurrenz Witterung aufnimmt. Opulente Offerten für kapitale Köpfe - Personalern ist fast jedes Mittel recht.
Hat was von Scientology. Und damit meine ich nicht nur das Bild zum Artikel. Funktionieren die Rekrutierungsmaßnahmen dort nicht ähnlich?

Geht es nur mir so, oder wirken Unternehmen mit derartigen Rekrutierungsmethoden völlig unseriös? Ok, echte Seriösität in der heutigen Wirtschaftswelt "der Profis" ist sowieso eher selten zu finden.

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drtek 11.11.2010, 09:55
7. Gleich und gleich gesellt sich gern

Der Artikel gilt wohl den zukünftigen Nonnenmachers, Bernakes und anderen Bankstern.
Ich als hochqualifizierter Jungingenieur merke nichts vom Fachkräftemangel, noch werde ich von potenziellen Arbeitgebern bezirzt. Mein Gehalt rangiert auch an der Untergrenze der jährlich veröffentlichten Umfragen.

Quo Vadis Deutschland, ich denke ernsthaft drüber nach, nach Kanada auszuwandern.
Gefragt sind heutzutage nur noch Selbstdarsteller à la Guttenberg, welche von tuten und blasen keine Ahnung haben...

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ofelas 11.11.2010, 09:58
8. Peter Prinzip

Die Personalabteilung...naja, meine Erfahrungen mit einigen MA's im Human Resources sind alles andere als gut/angenehm oder nachvollziehbar. Oberflaechlich, sturres abhacken von Erfuellungskriterien aber was mir immer wieder auffaelt, es werden viele Eingeladen die fuer mich wie aus einer Retorte stammen, also Klone gibt es eigentlich schon. Das diese jungen Damen und Herren oft unseren Personalern aehneln, oder direkt aus der Werbung von Peek & Cloppenburg stammen koennten, ist sicher nur ein Zufall.

Frei nach Henkel "Die Elite wird im Job gefunden"

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carlosowas 11.11.2010, 10:00
9. So läuft es also

Zitat von Bhur Yham
High Potentials, Junggenies, Geld spielt keine Rolle - da weiß man, aus welcher Ecke es stinkt. Ingenieure sind hier nicht gemeint, da genügen Billigkräfte aus Indien.
Dem Spon-Artikel entnehme ich, dass unsere Konzerne ihre zukünftigen Führungskräfte sehr früh auf ihre spätere Berufstätigleit vorbereiten: Hochseiltouren, Wildwasserrafting etc. Wieso nicht Golfspielen. Achso, das ist für die bereits Etablierten vorgesehen. Von den in den Kurzporträts vorgestellten künftigen Managern kann ich nur entnehmren, dass einer Jura studiert, eine andere hat vermutlich Chemie studiert. Und die anderen? Wo sind die Technikstudenten? (Die werden aus Indien importiert zu Sonderlöhnen.)Bei einer anderen schließe ich sehr indirekt, dass die Chemie studiert, weil sie bei einem Treffen am Chemiesee (pardon: Chiemsee) angeworben wurde.
Bei allen fünfen habe ich den Eindruck, dass Beziehungen (über Eltern etc.) den vorzeitigen engen Kontakt zur Industrie hergestellt haben.

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