Forum: Leben und Lernen
Grundschule: Erzieherin bestraft Siebenjährigen mit Klassenkeile

Die Klassenkameraden bildeten einen Kreis, in der Mitte ein Siebenjähriger. Dann schlugen die Mitschüler auf ihn ein. Ihre Erzieherin hatte sie ausdrücklich dazu aufgefordert. Nach dieser Szene an einer Schule in Neuenbürg muss die Frau gehen.

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atrinija 06.02.2008, 08:37
120. Lehrer sind die Schlimmsten? Oder was?

Zitat von Hilfskraft
Ich habe diese Szene nicht beobachtet und traue Medien-Berichterstattungen nicht über den Weg. Weiß auch nicht, in welche Richtung diese Stimmungsmache laufen soll. Lehrer sind die Schlimmsten? Oder was? Hilfskraft
Nein, natürlich nicht das ist nur miese Stimmungsmache!!!!

Und da man der Medien Berichterstattung nicht traut, schreibt mman aber im Forum eines Medien Berichterstatters...., oder was?

Ich dachte ja anfangs auch die Betreuerin wäre für das verantwortlich was da passiert ist ( weil sie erwachsen ist)

Aber da so viele der Meinung sind das hier die Schuld bei sechsjährigen Kindern zu suchen ist, bin ich doch etwas verwirrt.

Habe mein 8 Jähriges Monster heute mit dem Auftrag zur Schule geschickt, endlich mal ein paar Lehrer fertig zu machen um der öffentlichen Meinung gerecht zu werden.

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Bernd3XL 06.02.2008, 11:39
121. Was ist vorher wirklich passiert?

Wenn z.B. das Kind vorher ein anderes beklaut hat, hätte es in meiner Klasse 1958, automtisch Klassenkeile gegeben.
Wenn`s nur am ADS gelegen hat, war die Erzieherin wohl überfordert.

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CAJ 08.02.2008, 18:37
122. ???????

Zitat von udo46
Ich will ja hier nicht als Besserwisser erscheinen, aber ich habe schon im Beitrag Nr. 49, als die meisten noch die Horrorstory vom bemitleidenswerten Kleinkind für bare Münze genommen haben, ein alternatives Szenario beschrieben, wie es sich auch abgespielt haben könnte. Und tatsächlich kommt diese Version den Tatsachen offensichtlich recht nahe. Man muss nur einmal die sensationslüsterne Journaille kritisch hinterfragen und nicht auf dem rechten oder linken Auge blind sein, dann kann man sich auch nicht verrennen und Positionen verteidigen, die gar nicht existieren. Aber bei einigen hier im Forum setzt anscheinend sofort der Beissreflex ein, wenn ihnen der Brocken "Kindesmisshandlung" vor die Füsse geworfen wird. Dann können auch Tatsachen nicht mehr helfen, sie umzustimmen. Solche Leute klatschen dann gewöhnlich auch Beifall, wenn jugendliche Schwerstkriminelle in Erholungscamps geschickt werden. Oder veranstalten Sympathie-Demonstrationen - wie in Köln geschehen - für einen jugendlichen Räuber, der bei Ausübung seiner "Passion" vom Betroffenen in Notwehr erstochen wurde. Der altbekannte Täter-Opfer-Tausch. Solche Leute haben meist keinen blassen Schimmer vom tagtäglichen Stress, dem Lehrer ausgesetzt sind. Dass die Betreuerin in unserem Fall jahrzehntelang - was auch vom Schulleiter betont wurde - einwandfreie Arbeit geleistet hat, wird schlicht ignoriert. Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Was glauben Sie, wie oft Lehrer berechtigterweise sich wünschen, hin und wieder die Hand ausrutschen lassen zu dürfen. Was früher des "Guten" zu viel getan wurde, hat sich heutzutage ins Gegenteil verkehrt. Die extreme Zurückhaltung, die sich Lehrer auch gegen die schlimmsten Rüpel - und ich rede hier nicht von "Unangepassten", sondern von richtigen Rüpeln - auferlegen müssen, treibt viele von ihnen in den schieren Wahnsinn. Zur Klarstellung: Ich habe meine Kinder nie geschlagen, aber nicht weil es verboten gewesen wäre, sondern weil es einfach nicht nötig war. Wer in seiner Kindheit von seinen Eltern Zuwendung, Geborgenheit und Liebe erfahren hat und als Mensch und Erdenbürger ernst genommen wurde, der provoziert keine Schläge. Das klappt sogar in "kaputten" Familien, wenn Vater und Mutter zum Wohle des Kindes am gleichen Strang ziehen. Ein Kind, das solche positiven Erfahrungen nicht gemacht hat, und dann seinen möglichen Hass seine Mitmenschen spüren lässt, dem muss man mit anderen Erziehungsmethoden gegenübertreten als einem solchen mit positiver Lebenseinstellung. Nicht alle Kinder kann man gleich behandeln. Nur Ziel sollte in beiden Fällen sein, ihnen zu helfen: dem einen, seine Konstruktivität zu fördern, dem anderen, seine Destruktivität zu überwinden.
Sie übersehen nur das es sich um einen siebenjährigen gehandelt hat, also können Sie das mit den richtigen Rüppeln schon mal vergessen und das der Lehrerin eben nicht die Hand ausgerutscht ist im Affekt sondern sie die anderen Kinder zur "Bestrafung" aufgefordert hat.
Der Hinweis das sie vorher jahrelang ihre Arbeit richtig gemacht hat soll was beweisen ?
Das ein Unfallflüchtiger eigentlich unschuldig ist weil er ja vorher jahrelang sowas nicht gemacht hat ?
Ein zum ersten Mal ertappter Bankräuber, Ladendieb, Vergewaltiger usw., alle unschuldig weil vorher nicht aufgefallen ?

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Fidelma 08.02.2008, 22:00
123. Der Angelpunkt...

...des Wesens Siddarthas war sein überdurchschnittliches Mitgefühl mit leidenden Menschen.
Zitat von siddhartha68
Mir tut das arme niedliche Zappelphilipkind so unendlich leid. Sozial sowieso durch 9 Geschwister benachteiligt und nun auch noch diese Folter, was es durch die anderen blutrünstigen Mitläufer erleben musste. Ich hoffe nur, dass man alle Hilfe diesem Kind zukommen lassen wird, um sich wieder von diesem Extremerlebnis zu erholen. Und hoffentlich erhält Papa eine angemessene Schmerzensgeldsumme für diese Schmach an seinem Kind. /ironie off/
Gut, dass Sie es drangeschrieben haben. Aufgrund Ihres Mitgefühl-assoziierenden Namens wäre ich nie darauf gekommen, dass Sie das nicht ernst meinten.

Zitat von
Die Idee, diesem Kind mit Hilfe der Gruppe zu zeigen, wie unangenehm es ist, wenn man ständig stört, indem man ihm mal was Unangenehmes zufügt, finde ich nicht mal so schlecht
Was für ein schrecklicher Quatsch!

Zitat von
(nein, ich bin NICHT im Rentneralter, und ich habe noch nie ein Kind geschlagen !). Und mir kann doch kein Mensch erzählen, dass dieses Kind nun ein physischer Schaden davongetragen hat.
Aber jemals tatsächlich mit einem Kind umgegangen sind Sie nicht.
So ein Kind ist doch nicht mit Holzwolle ausgefüllt, dass es eine Demütigung nicht wahrnimmt.
In diesen Foren sind solche Argumente wahrscheinlich nur dazu da, um eine Reaktion herbeizuführen. Fällt Ihnen zu diesem Zweck nichts besseres ein als solche ignoranten Unmenschlichkeiten?

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udo46 25.03.2008, 22:05
124. Mildernde Umstände

Zitat von CAJ
Sie übersehen nur das es sich um einen siebenjährigen gehandelt hat, also können Sie das mit den richtigen Rüppeln schon mal vergessen und das der Lehrerin eben nicht die Hand ausgerutscht ist im Affekt sondern sie die anderen Kinder zur "Bestrafung" aufgefordert hat. Der Hinweis das sie vorher jahrelang ihre Arbeit richtig gemacht hat soll was beweisen ? Das ein Unfallflüchtiger eigentlich unschuldig ist weil er ja vorher jahrelang sowas nicht gemacht hat ? Ein zum ersten Mal ertappter Bankräuber, Ladendieb, Vergewaltiger usw., alle unschuldig weil vorher nicht aufgefallen ?
Haben Sie schon mal was von mildernden Umständen gehört?

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