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Gymnasium gegen Inklusion: Ungesundes Volksempfinden
DPA

Eine Bremer Schulleiterin klagt dagegen, dass ihr Gymnasium Kinder mit Handikaps unterrichten soll. Unterliegt sie, wäre das überfällige Ende der Schultrennung in Deutschland eingeläutet.

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Kritischer_Leser 12.04.2018, 19:48
130.

Jedem das Recht auf seine Meinung, das ist ein wichtiger Baustein unserer Gesellschaft. Dieser Artikel jedoch und insbesondere die darin gezogenen Vergleiche hinterlassen mich sprachlos. Hat dieser Artikel einen journalistischen Mehrwert?

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chriswo 12.04.2018, 19:49
131. Ernsthaft?

Dieser Artikel kann doch nicht ernst gemeint sein. Geistig behinderte auf einem Gymnasium? Auf dem Gymnasium sollen die klugen Köpfe gefördert werden und diesen nicht Bremsklötze zwischen die Beine geworfen werden. Deutschlands Linken geht es echt zu gut und wir schaffen uns ab. Als Elternteil würde ich mich auch über so einen Unsinn beschweren und die bestehende Regierung abwählen. Diese Art der Inklusion ist der falsche Weg. Und dann noch der Vergleich mit dem Warlord ist doch unterstes Niveau.

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carlitom 12.04.2018, 19:51
132.

Zitat von ninade
Vielen Dank für de Kommentar! Hoffen wir, dass bald alle SchüleriInnen zusammen, miteinander und voneinander lernen dürfen!
Was lernen denn geistig Behinderte dabei? Dass sie nicht verstehen, was die anderen da tun? Dass sie nie dieselben Erfolge erleben werden? Dass sie den Kameraden stets unterlegen sind? Dass die anderen immer besser sind? Dass sie keine Chance haben, je an sie heranzureichen oder auf Augenhöhe zu sein? Dass sie stets mitleidig von einer Beurteilung ausgenommen werden? Dass sie immer anders sein werden?

Soziales Miteinander (und mehr Argumente dafür gibt es ja nicht) können alle Beteiligten auch in anderen Bereichen lernen, ohne dass beide Seiten unter der Ideologisierung leiden und weit schlechter gestellt werden als mit individueller Förderung.

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toc-ra 12.04.2018, 19:51
133. Ich habe zu diesem Thema

Noch nie einen schlechteren Artikel gelesen. Ich unterrichte in Inklusionsklassen und lade Sie ein in Inklusionsklassen zu gehen in mehreren Schulen. Machen sie bitte erst mal Ihren Job und recherchieren und schreiben dann etwas. Die UNO sagt nämlich gerade nicht das in Regelklassen unterrichtet werden muss. Sie verlangt nur einen Regelunterricht und den hat es in der BRD immer gegeben.

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vincent-april 12.04.2018, 19:52
134. Menschenrechte und UN-Konventionen

in diesem Fall heranzuziehen, halte ich für unangemessen. Was Sie als ungesundes Volksempfinden kritisieren, ist gesunder Realismus. Hat die Inklusion erst stattgefunden, sind Sie doch der erste, der sich über schlechte Pisa Ergebnisse beschwert.

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riotghandi 12.04.2018, 19:53
135. Inklusion

Den Herrn Füller als auch die gesegneten Bildungspolitiker sollte man einmal in einer fünften Klasse unterrichten lassen, in welcher sich fünf bis zehn Schüler/innen befinden, welche unter anderem die Diagnose sozial-emotionale Störung haben.
Dieser Prozess ist für alle Beteiligten, vor allem aber für die Mitschüler/innen, die dann bis zu 8 Stunden Discolautstärke um sich herrum haben, eine Tortur, ein Lehr-Lern-Prozess quasi Legende. Aktuell, vor dem Hintergrund eines Investitionsdefizites im Bildungswesen im Range eines Politikversagens, ist das Projekt Inklusion gescheitert. Tatsächlich ist es ein Wunder, dass noch kein Beteiligter (Stichwort Lehrergewerkschaften die gerne Beiträge sammeln) die Politikverantwortlichen auf Grund von verweigerten Zukunftschancen wegen nicht erlangter Bildung für Jugendlichen und Kinder vor den BGH geklagt hat. Bildungshoheit der Länder abschaffen und endlich einmal Realisten in die jeweiligen Ämter und notwendige Investitionen sichern, aber Inklusion, manoman...

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Crom 12.04.2018, 19:54
136.

Schwarze, die um ihre Bürgerrechte kämpfen mit Geistigbehinderten zu vergleichen? Das ist eher Rassismus statt Menschenrecht. Der Schwarze verhält sich zum Weißen gleich und nicht wie der Behinderte zu dem ohne Behinderung.

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carlitom 12.04.2018, 19:54
137.

Zitat von joernthein
In Bremen gibt es ein Gymnasium, in dem die Inklusion funktioniert. So sagt es der Direktor. Nebenbei bemerkt: Was wäre aus Steven Hawking geworden, wenn seine Erkrankung im Kinderalter aufgetreten wäre?
Auch gerne für Sie: es ist schäbig, hier alle Arten von Behinderungen in einen Top zu werfen. Selbstverständlich ist ein Körperbehinderter mit entsprechendem IQ in der Lage, ein Gymnasium zu besuchen und dem Unterricht mit Erfolg zu folgen. Ein geistig Behinderter kann das aber nicht. Deshalb ist Ihr Vergleich einfach nur unpassend und inakzeptabel.

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Newspeak 12.04.2018, 19:54
138. ...

Jede Freiheit hat ihre Grenzen dort, wo sie die Freiheit anderer verletzt. Wieso muss man aus dem Menschenrecht auf Bildung das Recht machen, auf eine Regelschule gehen zu duerfen? Ich weiss nicht, wie der Autor sich vorstellt, einen in seiner Wahrnehmung oder Entwicklung geistig beeintraechtigten Schueler (darf man das so sagen?) zusammen mit Schuelern zu unterrichten, die nicht beeintraechtigt sind? Vielleicht sollte man dem Autor einfach einmal einen Kollegen zur Seite stellen, der ueber diese Art der Beeintraechtigung verfuegt, und von diesem Team den Output von zwei nicht beeintraechtigten Personen verlangen? Denn das waere auch nur eine konsequente Anwendung der Inklusion um jeden Preis. Ob der Autor schon mal einen entsprechenden Lehrer dazu befragt hat? Oder schreibt man solche Kolumnen vom Schreibtisch aus, und ohne jede praktische Recherche?

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C.Rainers 12.04.2018, 19:55
139. Inklusion

Dient doch nur dazu Sonderschulen und Sonderpädagogen einzusparen auf Kosten „normaler“ Kinder und Lehrer. In S.-H. wollte man auch mal vor ein paar Jahren, wie in Skandinavien, in den Grundschulen mehrere Jahrgänge zusammen fassen. Allerdings nicht, wie in Skandinavien, mit dann zwei Lehrern, sondern nur einem. Ist Gottseidank gestorben. Die machen in Deutschland doch keine Inklusion wegen der Kinder , sondern wegen der Kosten. Die würden genauso die Euthanasie einführen, wenn das die UNO so wollte. Übrigens finde ich diesenKommentar ziemlich Pro-Inklusion.

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