Forum: Leben und Lernen
Hausarbeitenschreiben bei Nacht: Mach sie fertig!
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Sie wissen einfach nicht, wie sie anfangen sollen - und plötzlich ist es zu spät: Die "Lange Nacht der Hausarbeiten" hilft Studenten, ihre chronische Aufschieberitis zu bewältigen.

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Harry143 07.03.2015, 08:48
1. Lächerlich

"Studenten wollen anfangen, wissen aber nicht wie" Was für ein Unfug. Das ist reine Faulheit und sonst gar nichts. Ich spreche aus Erfahrung. Für ne mini Hausarbeit von 15 Seiten reicht es in Zeiten von google books und online katalogen mit e-books in den universitäten locker aus 24 Stunden vor Abgabe anzufangen. Bei größerem dann halt entsprechend 2 Tage bis zu ner Woche vorher für ne Abschlussarbeit. Es geht hier nicht um Doktorarbeiten, so ne normale Hausarbeit hat kaum echten Anspruch. Und weil die Studenten das wissen und faul sind schieben sie die Arbeiten halt immer weiter auf bis es nicht mehr geht.

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pharmer 07.03.2015, 09:12
2. Einfach machen!

Ich persönliche finde ja, dass der Sinn in Hausarbeiten nicht im dafür angeeigneten Stoff liegt sondern darin, den Studierenden Selbstkontrolle, eigenständiges Arbeiten und Ehrgeiz näher zu bringen. Ungeachtet dessen, welche Note bei der Hausarbeit raus kommt, wer diese Eigenschaften nicht erfüllt, hat sowieso in einem Leben nach dem Studium schon verloren.

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claus.w.grunow 07.03.2015, 09:19
3. Aufschieben

Darum werden sie alle Politiker. Nichts passiert und wenn, dann nur durch nächtelange Sitzungen und das dann alle 3-Monate.

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TS_Alien 07.03.2015, 10:42
4.

Zitat von Harry143
"Studenten wollen anfangen, wissen aber nicht wie" Was für ein Unfug. Das ist reine Faulheit und sonst gar nichts. Ich spreche aus Erfahrung. Für ne mini Hausarbeit von 15 Seiten reicht es in Zeiten von google books und online katalogen mit e-books in den universitäten locker aus 24 Stunden vor Abgabe anzufangen. Bei größerem dann halt entsprechend 2 Tage bis zu ner Woche vorher für ne Abschlussarbeit. Es geht hier nicht um Doktorarbeiten, so ne normale Hausarbeit hat kaum echten Anspruch. Und weil die Studenten das wissen und faul sind schieben sie die Arbeiten halt immer weiter auf bis es nicht mehr geht.
Wenn ich eine Hausarbeit stellen würde, für die man zwei Monate Zeit hätte, wäre die Hausarbeit anspruchsvoll. Eine solche Hausarbeit könnte man nicht in einer Woche erfolgreich bearbeiten.

Zu meinen Studentenzeiten hat man offensichtlich mehr verlangt. Ich erinnere mich noch an Seminare, da hat man Wochen gebraucht, bis man das Paper wirklich verstanden hat. Und dann hat man einen Vortrag zu diesem Paper ausgearbeitet und gehalten. Den Kerninhalt der Seminarpapers könnte ich heute noch wiedergeben.

Das Niveau-Limbo an den Unis wird sich irgendwann rächen. Weder die Arbeitgeber noch die Pseudoakademiker dürften auf Dauer damit glücklich werden.

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Shany 07.03.2015, 10:55
5. Arroganz

Dieses ewige Studenten-Bashing hier im Forum ist absolut ätzend! Wie gut, dass Sie alle so herausragende Studenten waren, die NIEMALS Fehler gemacht haben, durchgefallen sind oder - Gott bewahre! - etwas vor sich hergeschobene haben. Glückwunsch!

Für alle anderen: es ist lächerlich zu behaupten, eine wissenschaftliche Arbeit, egal ob 10 oder 20 Seiten, könnte man innerhalb einer Woche fertig stellen. Wenn Sie das geschafft haben, wird dabei nichts qualitatives herausgekommen sein. Und übrigens gibt nutzen Ihnen google und ebooks nur bedingt, denn wissenschaftliche Literatur (z.B. Fachjournale) bekommen Sie meist nur über den Zugang an Ihren Unis.
Aber egal, Sie haben hier ja sowieso alle die Weisheit mit Löffeln gefressen und die heutige Studentengeneration sind nur lauter faule Nichtsnutze.

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unknownpeople 07.03.2015, 12:25
6. Ahnungslose Mitmenschen

Zitat von Shany
Dieses ewige Studenten-Bashing hier im Forum ist absolut ätzend! Wie gut, dass Sie alle so herausragende Studenten waren, die NIEMALS Fehler gemacht haben, durchgefallen sind oder - Gott bewahre! - etwas vor sich hergeschobene haben. Glückwunsch! Für alle anderen: es ist lächerlich zu behaupten, eine wissenschaftliche Arbeit, egal ob 10 oder 20 Seiten, könnte man innerhalb einer Woche fertig stellen. Wenn Sie das geschafft haben, wird dabei nichts qualitatives herausgekommen sein. Und übrigens gibt nutzen Ihnen google und ebooks nur bedingt, denn wissenschaftliche Literatur (z.B. Fachjournale) bekommen Sie meist nur über den Zugang an Ihren Unis. Aber egal, Sie haben hier ja sowieso alle die Weisheit mit Löffeln gefressen und die heutige Studentengeneration sind nur lauter faule Nichtsnutze.
Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Da haben einige entweder keine Universität (jawohl Universität) von innen gesehen oder Fächer studiert, in denen das wissenschaftliche Schreiben keine große Rolle spielt. Wenn sie sich verantwortungsbewusst in ein Thema einlesen und das müssen sie, wenn sie richtig wissenschaftlich arbeiten, da sie verpflichtet sind, das zu berücksichtigen, was bereits vorhanden ist, dann verbringen sie damit mehrere Wochen, bis sie überhaupt mal erst mit ihrer eigenen Analyse anfangen. Es gibt die Leute, die so was innerhalb einer Woche abgeben, aber dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Dozenten über die schlechte Qualität klagen.
Zudem dürfte dieser Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens weitaus anspruchsvoller als das sein, was der durchschnittliche Arbeitnehmer so jeden Tag im Büro leistet. Und damit verbringen sie auch 6-8 Studen pro Tag. Aber es ist halt so, das alles, was man nicht zu Geld machen kann, in dieser Gesellschaft nicht honoriert wird, das hat sicher auch mit dem allgemeinen Bild von Wissenschaft zu tun, was in dieser Gesellschaft herrscht.
Weiterhin ist es ein Märchen ohnegleichen, zu behaupten, dass ein großer Teil der Fachliteratur als ebooks zu Verfügung stehen, es handelt sich hier nach wie vor um einen Bruchteil. Googlebooks bietet i.d.R. nur Auszüge von Büchern. Internetquellen wie Wiki sind nach wie vor für wissenschatliche Zwecke als nicht zitationsfähig einzustufen, womit diese Option auch wegfällt.
Das Bild, was in dem Artikel von Studenten vermittelt wird, ist demtentsprechend einseitig und generalisiert etwas, was systematisch nur von einer Minderheit betrieben wird.

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chico 76 07.03.2015, 13:31
7. Ich erinnere mich

noch gerne zurück an die Zeiten, in denen wir, mit Hilfe von reichlich Captagon, Nächte vor Klausuren durchpaukten.
Natürlich auch der Aufschieberitis geschuldet, das war schon früher so und wird auch bei grossen Teilen der Studenten in Zukunft so bleiben.
Fun gehört zu jungen Menschen, Ernst wird es noch lange genug.

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bansky 07.03.2015, 13:38
8. schlaflos :-)

Ich erinnere mich ebenfalls an durchgemachte Nächte...für die Hausarbeiten und dann irgendwelche Artikel...inklusive voller Aschenbecher bzw. der Stunde Schlaf vor dem Duschen. Aber klar ist: Das Material muss zumindest da sein. Im Internet ist weiterhin nicht wissenschaftlich zitierbares drin.

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Golengo 07.03.2015, 14:35
9. Nicht in der Nacht

Eine Hausarbeit wird nicht aufgeschoben, denn wer so etwas einmal macht , macht es immer.
In der Nacht Hausarbeiten zu machen, geht gar nicht.
Ich würde mir auf meinen Kalender schreiben, jeden Tag eine Stunde um 14:00 Uhr.
Aber doch nicht in der Nacht.
In der Nacht, soll man sich ausruhen und schlafen, aber nicht Arbeiten oder Lernen

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