Forum: Leben und Lernen
Headhunter-Abwehr: "Es gibt böse Buben, verdammt böse Buben"

Wird ein Headhunter aktiv, bedeutet das für den Kandidaten eine Karrierechance - und für das Unternehmen hohes Risiko. Der Abgang guter Mitarbeiter ist teuer, manche plaudern bereitwillig Interna aus. Spezialisten zeigen Firmen, wie sie sich wirksam gegen die Abwerb-Attacken schützen können.

Seite 1 von 3
-murof- 06.02.2009, 13:46
1. ...

kennt hier jemand professionelle Headhunter die gut dotierte IT Stellen (Software Architektur und Sicherheit) vermitteln?

Ich würde auch gerne mal meinen C.V. professionell prüfen bzw. verbessern lassen. Kennt hier jemand evtl. gute Ansprechpartner?

Beitrag melden
E. Bär 06.02.2009, 14:06
2. Arbeit ist kein Selbstzweck

Zitat von sysop
Wird ein Headhunter aktiv, bedeutet das für den Kandidaten eine Karrierechance - und für das Unternehmen hohes Risiko. Der Abgang guter Mitarbeiter ist teuer, manche plaudern bereitwillig Interna aus. Spezialisten zeigen Firmen, wie sie sich wirksam gegen die Abwerb-Attacken schützen können.
Der beste Schutz gegen Abwerbungen sind angenehme Arbeitsbedingungen. Den Headhuntern, die bei mir anriefen, habe ich meine Bedingungen genannt: kürzere Wochenarbeitszeit und längerer Urlaub bei gleichem Gehalt. Daraufhin erscholl am anderen Ende der Leitung Gewinsel: "Wie stellen Sie sich das vor - bei meinem Auftraggeber werden Sie wohl selten vor neunzehn Uhr das Büro verlassen können, so viel zu tun gibt es hier." Tja, und damit war für mich der Fall erledigt. Arbeit ist doch kein Selbstzweck, und ich bin kein Masochist.

Beitrag melden
trehalose 06.02.2009, 14:21
3. Professionelle Headhunter ?

Zitat von sysop
Wird ein Headhunter aktiv, bedeutet das für den Kandidaten eine Karrierechance - und für das Unternehmen hohes Risiko. Der Abgang guter Mitarbeiter ist teuer, manche plaudern bereitwillig Interna aus. Spezialisten zeigen Firmen, wie sie sich wirksam gegen die Abwerb-Attacken schützen können.
Ich hatte bisher schon mit mehreren Headhuntern / Stellenvermittlern Kontakt (IT-Bereich). Das Attribut "professionell" möchte ich dabei aber nur einem bis zwei davon zubilligen. Bei manch anderen hat mich mit der Zeit doch eher das Gefühl beschlichen, dass man eher als "Füllmasse" dient.

Beitrag melden
Realo 06.02.2009, 14:36
4. @-murof-

- OPS Outputmanagement Personal Service GmbH Stadtlohner Str.14 80687 München

- personal total SaarLorLux - Werth Solutions GmbH Berater für Management & Personal

Beitrag melden
H2M1 06.02.2009, 17:02
5. Das wäre ja noch schöner

Ich lasse mir doch von meinem Arbeitgeber nicht verbieten mich bei Xing, Linkedin, etc. zu präsentieren. Der Arbeitsmarkt ist ein Markt wie jeder andere auch und man versucht die Ware anzubieten und dafür soviel zu bekommen wie möglich, sei es Geld, ein gutes Betriebsklima oder eine interessante Aufgabe. Wenn mich mein Arbeitgeber verpflichten würde ein Xing Profil zulöschen wäre das für mich erstrecht Grund die Head Hunter Anrufe anzunehmen.

Michael

Beitrag melden
Downwind 06.02.2009, 17:36
6. Gegenmaßnahme

Gegen Headhunter gibts ein ganz einfaches Mittel:

Seine Leute gut bezahlen und behandeln.

Und alles andere funktioniert unterm Strich sowieso nicht.

Beitrag melden
bloggide 06.02.2009, 17:48
7. Headhunter sind eine logische Konsequenz

Wer seine Mitaarbeiter als "Humankapital" behandelt darf sich nicht wundern, wenn er als Unternehmer statt Loyalität den Stinkefinger samt Headhunter bekommt.

Dieses Gejammere der Unternehmen kann einen schon in Rage bringen. Diese Bauernfängerei ist einfach noch noch schäbbig.

Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

Beitrag melden
Adsartha 06.02.2009, 20:22
8. XING Verbot ist Unverschämtheit

Ich stimme H2M1 voll zu, ein Verbot von XING oder Linked ist eine Unverschämtheit. Networking wird immer wichtiger. Es kann doch nicht sein, dass die AN mit dem AG in den Tod gehen sollen, wenn es dem AG schlecht geht (die oberste Etage ist dann eh fein raus).

Und ansonsten - wem es gut bei seinem jetzigen AG gefällt, der wird es sich schon zweimal überlegen, zu wechseln. In diesem Bereich lässt sich von Seiten der AG noch am meisten machen.

Gruß
Adsartha

Beitrag melden
baqu 06.02.2009, 23:02
9. Interna ausplaudern

Wenn man einen Mitarbeiter hauptsächlich deswegen einstellt, weil dieser Interna aus seiner vorherigen Firma mitbringt und diese auch bereitwillig ausplaudert... dann darf man sich auch nicht wundern, wenn dieser Mitarbeiter irgendwann zu einer anderen Firma weiterzieht... und die eigenen Firmengeheimnisse dann dort verkauft!

Beitrag melden
Seite 1 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!