Forum: Leben und Lernen
Hilfe vom WG-Psychologen: Der Freund der Mitbewohnerin nervt
Corbis

Sie waren befreundet, deswegen zogen sie zusammen - dann erst lernte Lena ihre Freundin richtig kennen: Ihre Macken und Neurosen hält sie irgendwie aus, nur ihren Freund erträgt sie nicht. Doch der ist quasi in die WG eingezogen. Was tun? WG-Psychologe Ludger Büter weiß Rat.

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Forenleser 08.03.2013, 14:57
1. optional

Wofür ein Artikel?
Sie soll ausziehen und sich ne eigene Wohnung suchen und ne neue Freundin.

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maniak 08.03.2013, 15:02
2. Schnorrer

Luisa testet nicht nur ihre Grenzen aus, sie ist eine Schnorrerin, wenn sie ihre "Empfindlichkeiten" auf Kosten der WG auslebt.

Doppelt und dreifach Wäsche waschen und duschen? Fenster auf mit Heizung? Würde sie nicht machen, wenn sie die Kosten allein tragen müsste. Egozentrisch und egoistisch. Ihr Freund wird dazu mitererzogen.

Kenne das auch aus meiner WG. Immer teuer einkaufen auf Kosten der WG, weil man zu faul ist, 50 m weiter in den Discounter zu gehen. Heizen beim offenen Fenstern. mindestens drei Lampen im Zimmer an, ohne selbst stundenlang im Zimmer zu sein. Resistent auf Kritik, man will sich ja nicht in seiner Lebensqualität einschränken.
Solange die Kosten von den anderen mitbezahlt werden, ist der Schnorrer verschwenderisch.
Aber allein, dann sind diese Personen nach anfänglicher Verschwendung und den Schock bei der Nachzahlung plötzlich so geizig, dass sie gar keine Heizung mehr anmachen in ihrer Wohnung.
Mehrkosten die verursacht werden ausrechnen und bezahlen lassen. Jedes Schnorrertum von vornherein unterbinden. Was kostet eine Dusche? Ein Euro? Und was wenn der Freund täglich duscht? Ausrechnen und präsentieren. So schnell wie die beiden ausziehen kann man gar nicht mehr gucken.

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insel-äffchen 08.03.2013, 15:20
3.

Das kenne ich auch aus meiner letzten WG. Ein Mitbewohner hat von Anfang an immer jemanden da gehabt. Zuerst eine Freundin, dann seine Freundin, dann seinen Bruder.

Einem neuen Mitbewohner wurde das zu bunt und er hat sich beim Vermieter beschwert, als persönliche Gespräche nicht gefruchtet haben.
Ende vom Lied: Niemand durfte mehr ohne Zustimmung der anderen Mitbewohner Besuch haben, weder über Nacht noch sonst wie. Außerdem "durfte" der Besucherliebende Mitbewohner die extra Kosten bei Strom, Gas und Wasser alleine tragen.

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grindwinder 08.03.2013, 15:23
4. optional

@ HuFu & Forenleser

Und wozu braucht es nun Ihrer Kommentare hier? Um darüber zu poltern, dass es den Artikel gibt? Dann ignorieren Sie ihn doch einfach! Eine unerträgliche Unsitte dieser Tage, dass ob virtueller Anonymität über alles und über jeden gemeckert werden muss. Ich nehme mich mit diesem Kommentar übrigens ausdrücklich nicht aus.

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doej 08.03.2013, 15:33
5.

Ganz so kritisch sehe ich das nicht. Wenn meine Wäsche enorm nach Bratöl oder Rauch stinkt, würde ich sie auch noch einmal waschen. Auch in der eigenen Wohnung, obwohl es da eher nicht vorkommt. Fenster auflassen trotz Heizung sollte man einfach klar ansprechen und das wird sie doch sicher einsehen. Wenn das einige Male aus Versehen vorkommt, muss man das nicht den Mitbewohnern ein Leben lang vorhalten.
Mit dem Freund liegt die Sache problematischer. Wenn er schon Essensgeld zahlt, heißt das, dass er praktisch jeden Tag da ist. Dann kann man auch die anderen Nebenkosten auf ihn mit umlegen. Oder man macht gleich klar, dass man kein weiteres WG-Mitglied möchte und begrenzt die Besuchszeiten. Die andere Hälfte der Woche könnte seine Freundin schließlich auch mit ihm in seiner WG verbringen. Ob es mit den Schlüsseln eine rechtliche Regelung gibt, weiß ich nicht, aber dass jemand einen Schlüssel ohne die Zustimmung der anderen Mitbewohner vergibt, geht gar nicht. Ob man "Luisa" zum Ausziehen zwingen kann, hängt allerdings von ihrem Status im Mietvertrag ab, ein Hauptmieter oder alle gleichberechtigt.

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zufriedener_single 08.03.2013, 17:04
6. WG? Nein Danke!

Zu Studienzeiten habe ich auch in WGs gewohnt, weil ich damals dachte, daß man dadurch neue Leute kennenlernt. Klar, man lernt wirklich Leute kennen, egal, ob man will oder nicht. Deswegen jetzt keine WG mehr. Nie Wieder! Zur "Verschwendung": Ich habe von je her das Fenster auf _mit_ Heizung (gibt einfach ein tolles Klima). Ordnetlich und extrem sauber lebe und liebe ich. Beim Essen wird nicht, nie, niemals gespart. Und ich habe das auch *gerne* extra bezahlt. Trotzdem haben sich manche Mitbewohner darüber beschwert. Ich bin halt 'ne Ökosau, die es sich leisten kann. Dieser Hang der Deutschen zum Sparen, wo es nicht sein müßte, ist pathologisch, nicht umgekehrt.

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henderson2 08.03.2013, 20:41
7. Optional

Mich wundert, was diese jungen Menschen studieren, wenn sie nicht mal in der Lage sein, einfach zwischenmenschliche Probleme ohne Hilfe eines Psychologen zu klären .

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lafrench 09.03.2013, 09:35
8. Schade

Und ich dachte, hier ginge es endlich mal um die lästigen Psychologiestudenten als Mitbewohner!
Ich habe keine Vorurteile aber in ihrer Selbstherrlichkeit waren die Exemplare von Psychologiestudenten, die mir bisher begegnet sind, leider kaum zu übertreffen.

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genie_der_genies 09.03.2013, 14:50
9. optional

mein Gott, schmeisst die olle Zippe samt ihrers Lovers raus, basta.

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