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Hilfe vom WG-Psychologen: Er klaut mir Geld fürs Kasino
DPA

Der Mitbewohner ist ein Zocker, geht in die Spielhalle und setzt hohe Summen beim Online-Pokern. Als Marcus Geld fehlt, kommt ein schlimmer Verdacht auf. Wie soll er das Thema ansprechen? WG-Psychologe Büter hilft weiter.

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jhea 03.11.2015, 15:01
1. Der einzige Tip der hier erfolgen sollte

Nicht 1000 Euro auf dem Schreibtisch rumliegen lassen, und schon gar nicht das Zimmer unabgeschlossen zurücklassen.
Darüber hinaus dann Anzeige bei der Polizei stellen.
Fertig

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jujo 03.11.2015, 15:27
2. ...

Dem Mitbewohner mitteilen das unerklärlich des öfteren Geld fehlt und daher das Zimmer in Zukunft verschlossen bleibt bei Abwesenheit. Das ist zwar eine indirekte Anschuldigung, da wird wohl gegengefragt ob er verdächtigt wird. Da kann man klar sagen ja, man hätte aber keine Beweise. Das Zimmer aber verschlossen bliebe. Das Verhältnis dürfte dann belastet sein, vielleichtet outet der Mitbewohner sich aber auch, das er abhängiger Zocker ist.

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Willi Wacker 03.11.2015, 15:42
3.

Zitat von jujo
Dem Mitbewohner mitteilen das unerklärlich des öfteren Geld fehlt und daher das Zimmer in Zukunft verschlossen bleibt bei Abwesenheit. Das ist zwar eine indirekte Anschuldigung, da wird wohl gegengefragt ob er verdächtigt wird. Da kann man klar sagen ja, man hätte aber keine Beweise. Das Zimmer aber verschlossen bliebe. Das Verhältnis dürfte dann belastet sein, vielleichtet outet der Mitbewohner sich aber auch, das er abhängiger Zocker ist.
Ich hatte mal einen Bekannten, der zum Junkie geworden ist. Der hat geklaut wie ein Rabe, keine Rücksicht auf irgendwelchen Freundschaften.
Sie möchten sicher nicht hören, welches Mittel er gegen sich und seinesgleichen empfahl.

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lindenbast 03.11.2015, 16:01
4.

Natürlich sollte man keine solchen Beträge einfach herumliegen lassen, aber auch wenn man's tut, darf es jemand anderes nicht einfach klauen.

Ich würde besser auf meine Sachen aufpassen, mich aber mittelfristig um eine andere Wohnung bemühen. Man lebt nicht sonderlich gemütlich, wenn man weiß, man muss permanent besonders sorgfältig auf sein Eigentum aufpassen.
Anzeige? Geht vermutlich, da keine Beweise, aus wie das Hornberger Schießen, da zerschlägt man nur viel Porzellan für nichts und wieder nichts. Das gilt auch für Zur-Rede-Stellen. Auszug halt.

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112211 03.11.2015, 16:18
5. Kluge Erfahrung

1. Erfahrung: vor Jahren hatte ich meiner -vermeintlich!- besten Freundin ein paar Überweisungsbelege gegeben, da ich für ein Jahr im Ausland weilte. Sie hat davon ein Bußgeld in Höhe von 60 € bezahlt. Als ich wieder in Deutschland war, habe ich das natürlich schnell bemerkt und mit etwas Mühe herausgefunden, was sich hinter dem Text der Überweisung verbarg. Ich habe zuerst überlegt, wie ich es ansprechen sollte und kurzerhand den direkten Weg gewählt. Das Geld hatte ich umgehend zurück und die Freundschaft dauerte dann nur noch wenige Stunden.

2. Klug: in meiner (Zweck-)WG wohne ich mit einem netten Mann zusammen. Damit es auch weiterhin nett bleibt, habe ich mir einen kleinen Tresor angeschafft. Den präsentiere ich natürlich nicht öffentlich. Mein Mitbewohner weiß eigentlich auch nichts davon. Das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Da der MItbewohner nichts vom Tresor weiß, entsteht kein Misstrauen.

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genugistgenug 03.11.2015, 16:36
6. Nichtstun

außer Kamera aufstellen, kleinere Beträge weietr rumliegen lassen und wenn der Typ ZWEIMAL reingetappt ist, auf das Problem ansprechen - sicher wird geheuchelt, usw. dann kann man ihn direkt als Täter ansprechen und wenn (erwartungsgemäß) gelogen wird, dann einfach Klappe halten, zur Polizei marschieren, Strafanzeige erstatten, Beweismaterial beilegen, Rest ergibt sich automatisch, basta.

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fatherted98 03.11.2015, 17:23
7. Einfach...

...Geldscheine einfaerben oder Kamera aufstellen....im eigenen Zimmer liegen lassen....wenn weg dann Haende des Mitbewohners bzw. Video pruefen, ihn anzeigen, rausschmeissen und auf den Prozess warten und hoffen einen harten Richter zu erwischen der das Verfahren nicht einstellt.

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Sibylle1969 03.11.2015, 17:24
8. In einer WG...

...lässt man NIE Geld offen herumliegen, es sei denn, es handelt sich um Kleinbeträge von maximal ein paar Euro. Man sollte ja niemanden in Versuchung führen. Vielleicht ist der Mitbewohner ja spielsüchtig und braucht ständig Geld. Und selbst wenn er gut verdient, kann es dann sein, dass er in Geldnöten ist.

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puby 03.11.2015, 17:39
9. @5

damit kein Mißtrauen aufkommt ? Das besteht doch bereits und zwar von ihrer Seite. Ich wohne seit 25 Jahren in Wgs und konnt mein Geldbeutel immer und überall liegen lassen und es ist nie auch nur 1 Cent verschwunden, keine Ahnung was andere Menschen für Kriterien bei der Auswahl ihrer Mitbewohner haben.

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