Forum: Leben und Lernen
Hilfe vom WG-Psychologen: "Ich hab Heimweh und will einfach nur heulen"
Corbis

Neue Stadt, neue WG, neue Uni: Das erste Semester stresst Katrin sehr. Sie fühlt sich allein und niedergeschlagen, weint oft. Ihre Mitbewohnerin ist von den Gefühlsausbrüchen genervt. Was tun?

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der_seher59 01.02.2016, 10:23
1. das erste Mal länger von daheim weg

war bei mir die Bundeswehr. Fremde Stadt, fremde Kompanie und alle schreien einen an.
Warum habe ich nicht geheult ?
Ach ja, ich war ja schon 18 und erwachsen

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Sibylle1969 01.02.2016, 10:27
2. Keine Sorge, das geht vorüber

So spätestens nach 6 Monaten sollte man sich in einer neuen Stadt eingelebt haben, zumal es ja im Studium nicht schwer sein sollte, neue Bekannte und Freunde zu finden. Ansonsten kann man ja am Wochenende auch in die Heimat fahren. Aber irgendwann sollte man in der neuen Stadt auch ankommen und nicht jedes Wochenende heim zu Mama und Papa fahren. Ich für meinen Teil konnte es nach dem Abitur gar nicht erwarten, endlich mein Elternhaus und mein spießiges Provinzkaff hinter mir zu lassen und in die Großstadt zu ziehen fürs Studium. Heimweh hatte ich nie! Denn die Großstadt fand ich toll. In mein heimatliches Provinzkaff zog mich nichts mehr. Nach dem Studium bin ich wegen des Jobs nach Frankfurt gezogen und habe ca. 6 Monate gebraucht, um mich dort einzuleben. Seitdem ist Frankfurt meine Heimat.

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andreas_hans-otto 01.02.2016, 10:44
3. Auch wenn's schon über 30 Jahre her ist...

...mir ging es bei Studienbeginn so ähnlich. Die hier gemachten Vorschläge sind gut und beinhalten exakt das, was mir damals geholfen hat, mich nach ca. einem Jahr an meinem Studienort so heimisch zu fühlen, dass ich später gar nicht mehr weg wollte :-)

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andreas_hans-otto 01.02.2016, 10:46
4. Auch wenn's schon über 30 Jahre her ist...

...mir ging es bei Studienbeginn so ähnlich. Die hier gemachten Vorschläge sind gut und beinhalten exakt das, was mir damals geholfen hat, mich nach ca. einem Jahr an meinem Studienort so heimisch zu fühlen, dass ich später gar nicht mehr weg wollte :-)

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Tauem 01.02.2016, 11:11
5. Was tun?

Studium abbrechen und arbeiten, um den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Wer sieht, wie Putzfrauen arbeiten, erkennt, was das für sein schönes Leben des von der Arbeitnehmerschaft subventionierten Studenten ist und kehrt frohen Mutes in den Hörsaal zurück. Statt sich auf´s Bett zu legen und selbst zu beweinen.

Das hilft ungemein gegen Luxus-Depression und Selbstmitleid.

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hsc71@gmx.de 01.02.2016, 12:15
6. Neu Form der Affluenza?

Evtl. sollte sich die Klagende einen Job für Nebenbei suchen, dann bleibt keine Zeit zum Jammern und Klagen. Sie freut sie sich dann nur noch, wenn sie mal in Ruhe ausschlafen darf.

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thorsten35037 01.02.2016, 12:27
7.

Ihr tut mir alle so leid. Hotel Mama ist natürlich am schönsten: die Wäsche wird erledigt, es ist immer `was im Kühlschrank, etc.. Aber wer Freiheit erleben will, muss sich schon darauf einlassen. Es ist wie alles im Leben: alles hat 2 Seiten. Ihr werdet es schon noch lernen!

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Nania 01.02.2016, 12:38
8.

Zitat von thorsten35037
Ihr tut mir alle so leid. Hotel Mama ist natürlich am schönsten: die Wäsche wird erledigt, es ist immer `was im Kühlschrank, etc.. Aber wer Freiheit erleben will, muss sich schon darauf einlassen. Es ist wie alles im Leben: alles hat 2 Seiten. Ihr werdet es schon noch lernen!
Das ist doch Quatsch. Heimweh kommt nicht auf, weil man das bequeme Hotel Mama verlässt und jetzt alles selbst machen muss.
Heimweh kann auch denjenigen einholen, der seine Wohnung alleine organisieren kann und ein Putzgenie ist.
Die beiden Sachen haben schlicht nichts miteinander zu tun.

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thorsten35037 01.02.2016, 12:55
9.

Zitat von Nania
Das ist doch Quatsch. Heimweh kommt nicht auf, weil man das bequeme Hotel Mama verlässt und jetzt alles selbst machen muss. Heimweh kann auch denjenigen einholen, der seine Wohnung alleine organisieren kann und ein Putzgenie ist. Die beiden Sachen haben schlicht nichts miteinander zu tun.
Wie gesagt: Ihr werdet es schon noch lernen. War auch lange Zeit in der Diaspora.

LG

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