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Hilfe vom WG-Psychologen: Plötzlich ist ihr Ex-Freund wieder da
Corbis

Freyas Mitbewohnerin trennte sich von ihrem Freund, und Freya zog als Nachmieterin in dessen Zimmer. Doch plötzlich sind die beiden wieder ein Paar. Nun fürchtet Freya um ihre Bleibe. Was tun? Ludger Büter weiß Rat.

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rigouh 26.09.2015, 10:18
1.

Solche Investitionen teilt man sich normal in der WG auf. Und mit der Mitbewohnerin sollte man mal reden. Es geht ja auch um Sachen wie Nebenkosten die steigen wenn der Freund ständig da ist. Wenn nichts fruchtet gibt es einen nervigen Machtkampf, viel Spaß dabei wenn man kein Druckmittel hat. Der Anspruchsvollere verliert.

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BettyB. 26.09.2015, 10:23
2. Guter Rat

Fragen sie nie einen Psychologen...

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Sabin Chen 26.09.2015, 10:34
3. stimmt

der Psychologe hat recht. Pärchen die getrennt und wieder zusammen gekommen sind, werden auch bald wieder getrennt sein. Was das aber mit den Investitionen zu tun haben soll, versteh ich nicht. Sie hätte doch so oder so alles verändert. Ob nun für 1 oder 2 Personen, ist doch irrelevant. Kosten werden immer geteilt. Durch 2 oder eben durch 3.

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taglöhner 26.09.2015, 13:20
4. Abschreiben

Wer solo ist, sollte nich zu einem Pärchen ziehen. Wer unversehens mit einem Pärchen zusammenleben muss, bekommt sehr wahrscheinlich bald Probleme, oder wird zu einem. Schlechte Prognose, meint Küchenpsychologe taglöhner.

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superswissmiss 26.09.2015, 14:03
5. Zwei Wochen Wartezeit

Habe ich richtig gelesen? Die WG-Partnerin der Ratsuchenden kam nur zwei Wochen nach Einzug wieder mit dem Ex zusammen? Das heisst ja wohl, dass die Ratsuchende gleich nach dem Einzug die Wohnung auf Vordermann gebracht hat. Wäre es nicht klüger gewesen, ein paar Wochen zusammen zu wohnen, bevor man die Wohnung renoviert? Hätte ja auch sein können, dass man sich für eine 2er-WG nicht genug versteht und lieber wieder auszieht. Dann wären die Investitionen auch Futsch gewesen.

Ausserdem trifft man über solche Dinge vorher eine Absprache: Wer zahlt was? Wer macht was? Was passiert bei einer Kündigung, d.h. zahlt einer dem andern eine Entschädigung oder nimmt die Lampenschirme mit? Das Ganze hält man schriftlich fest.

Auf alle Fälle wird es der Ratsuchenden eine Lehre fürs nächste Mal sein. Jetzt hilft nur noch, das Gespräch mit der Mitbewohnerin suchen, sich ggf. mit der Situation arrangieren, wenn diese nicht kooperativ ist und sonst ausziehen.

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nadja_romanowa 26.09.2015, 15:13
6. Na warum denn so prüde?

Wie sieht de Kerl aus? Wäre er wss für Dich? Dann spann ihn ihr aus. Oder ihr macht eine offene Beziehung daraus, also Gruppen6.
Sei kreativ.

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mongolord 26.09.2015, 16:03
7.

Das Mädel wollte doch primär die Bude für sich schöner haben und scheinbar ohne darüber mit den andern zu beraten, also brauch sie sich jetzt nicht beschweren. Das klärt man vorher, wie man beispielsweise den Duschvorhang preislich teilt.

Anders siehts natürlich aus, wenn der Freund der Mitbewohnerin die Küche und das Essen mitnutzt, sowie regelmässig Strom und Wasser verbraucht. Dann isses selbstverständlich, das er sich ein bisschen zu beteiligen hat an den Nebenkosten. Aber auch das kann man ja normalerweise in nem entspannten Gespräch klären. Versteh die Leute heute nicht, hängt euch einfach net an jeder Kleinigkeit auf und wenn ihr ein ernsteres Problem habt dann sprecht darüber.

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wokoenig 26.09.2015, 17:34
8. Wieviel Zimmer hat die Wohnung

Das wäre für mich die zentrale Frage. Gewöhnlich haeine WG einen Gemeinschaftsraum, gemeinsame Küche und Bad. Dann jeweils getrennte Zimmer.
Da ein Pärchen bisher drin wohnte geh ich mal von 3 Zimmern aus . Wohn/Schlaf/Arbeitszimmer.
Der Typ zieht aus, ich geh davon aus ,dass die Mädels jeweils getrennte Zimmer haben + Wohnzimmer als Gemeinschaft.
Jetzt kommt Typ zurück, und soll mit Sack und Pack in einem Zimmer mit Freundin leben, was vorher nicht war.
Konkret: Ich schätze , dass die Neue kurzoderlang wieder rausmuss.
Alles nur Vermutung, da der Artikel nix konkretes erzählt bzgl Aufteilung und Anzahl. Da ja ein Psychologe berichtet wird natürlich nur Befindlichkeit der Fragestellerin dargestellt. Irgendwie ist der Artikel schief, oder Fragestellerin wirklich recht naiv.

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richardheinen 26.09.2015, 18:42
9.

Die Frage ist nicht psychologischer Natur, sondern rechtlicher.
Es kommt darauf an, wie die WG konstruiert ist.
a) Ist die Mitbewohnerin Hauptmieterin und hat an Freya untervermietet?
b) Sind Freya und die Mitbewohnerin eine BGB-Gesellschaft, die gemeinsam vom Vermieter die Wohnung gemietet haben?
c) Haben die Mitbewohnerin und Freya mit dem Vermieter einen jeweils rechtlich getrennten Mietvertrag über gewisse Zimmer geschlossen?

Freya kann ihr Zimmer nur durch Kündigung verlieren.
Es ist vollständig unklar, wer die Kündigung aussprechen kann, weiter ist unklar, ob die gesetzlichen Kündigungsgründe gegeben sind. Die ich sage mal: gut gemeinten - Ausführungen des Psychologen sind keine Hilfe, sie lassen diese Fragen offen.
Zur Kostenfrage: Wenn einer anfängt, die Wohnung oder deren Teilbereiche auf eigene Faust zu renovieren, kann er nicht nachher rumplärren und Kostenerstattung verlangen.

Natürlich kann die Mitbewohnerin zusammen mit ihrem alten/neuen Freund das Zusammenleben so eklig gestalten, dass Freya besser das Handtuch wirft. Aber danach sieht es doch nach dem Sachverhalt bisher nicht aus.

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