Forum: Leben und Lernen
Hilfe vom WG-Psychologen: "Seine Freundin nistet sich bei uns ein"
Corbis

Timo ist von der Freundin seines Mitbewohners genervt. Sie ist ständig da, verteilt ihre Sachen in der Wohnung, zahlt aber weder Miete, noch hilft sie im Haushalt. Was tun: ausrasten oder ausziehen?

BettyB. 22.01.2016, 13:13
1. Nun ja...

Ausziehen, so bald wie möglich. Und bis dahin alle "Fremdsachen" täglich in einem Beutel sammeln und in irgendeine Ecke stellen...

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HaraldKönig 22.01.2016, 13:39
2.

Timo könnte sich auch selber eine Freundin suchen, die bei ihm einzieht. Dann gäbe es bei den Unkosten wieder einen Gleichstand. Ansonsten würde ich nur noch ein Drittel der Miete und Nebenkosten zahlen.

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anne63 22.01.2016, 13:50
3. WG-Leben...

... ist günstig und daher muss man eben Kompromisse eingehen. Muss ein angehender Sozialpädagoge nicht selbst Ratgeber bei derartigen Problemen sein? Grad bestätigt sich mal wieder meine Einschätzung dieses Berufsstandes gegenüber...

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nika 22.01.2016, 14:01
4.

Ist schon heftig, wie dreist manche "Freundin" ist! Wenn ich Gast bin, muss ich mich doch als Gast verhalten. Die nutzt nicht nur den Fragesteller aus, sondern auch ihren Freund. Aber solange der das nicht schnallt, wird sich da nichts ändern. Am Besten, so schnell als möglich den Master abschließen, Job suchen und eine kleine Wohnung nehmen. Oder das könnte auch eine Masche sein, den älteren Bruder aus der Wohnung zu drängen, so dass man das "Liebesnest" allein geniesen kann. Aber dann wird die Freundin des Bruders sich mit beteiligen müssen. Oder auch nicht, wenn der so dumm ist sie auszuhalten. Ich sage nur "flatrate - Prostitution".....

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fatfrank 22.01.2016, 14:37
5. Ganz offensichtlich

haben Sie nicht verstanden ein Forum zu nutzen.

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Nellingerin 22.01.2016, 14:44
6. Zu meinen WG-Zeiten in den 90ern...

...war die - auch dauerhafte - Anwesenheit von Freund oder Freundin eines Mitbewohners kein Thema. Eigentlich waren wir eine Vierer-WG - aber realistisch betrachtet im Allgemeinen mindestens zu sechst zzgl. weiterer Freunde, die zwar fast täglich, aber nur stundenweise zu Besuch waren - meistens zum Abendessen. Allerdings hat sich eigentlich auch immer jeder am Einkauf und Kochen beteiligt oder zumindest einen Wein mitgebracht und Dauerbesuch selbstverständlich auch geputzt - freiwillig. Und natürlich standen die Zahlbürsten und Shampoos von allen in unserem 5 qm-Bad (in dem sich auch noch das einzige Klo und die Waschmaschine befanden). Auf die Idee, Mietzahlungen einzufordern, ist nie jemand gekommen. Wer keine Lust auf Gemeinschaft hatte, ging in sein Zimmer. Und obgleich die Wohnung extrem hellhörig war, gab es nie ein Lärmproblem, da alle sehr rücksichtsvoll waren, Instrumente wurden nie zu Unzeiten oder über die Maßen gespielt. So einfach war das und ich denke durchaus wehmütig an diese Zeit zurück. Wer nicht WG-tauglich ist, sollte wohl auch in keiner wohnen...
Der Kommentar, Gäste einer WG "dürften" diese nicht zu ihrem Lebensmittelpunkt machen und wenn sie von "ihrem" Zimmer sprächen, sei eine "Grenze" überschritten, halte ich für vollkommenen Schmarrn, denn Partnerschaften entwickeln sich eben. Der Bruder teilt sein Zimmer mit ihr, und wenn es für ihn kein Problem ist, wenn sie von (wohl) "unserem" Zimmer spricht, dann sollte es für Timo auch keines sein.

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0forearth 22.01.2016, 17:46
7.

Wenn der Bruder mit 28 noch nicht gelernt hat, wie man mit seinen jüngeren Geschwistern fertig wird, ist es wahrscheinlich endgültig zu spät für ihn. Es klingt tatsächlich, als ob der jüngere Bruder sich Hoffnungen auf einen Auszug des älteren macht. Aber das ist in einigen Städten nicht so einfach. Vielleicht ist es das Beste, einfach die Situation zu akzeptieren, aber den jüngeren Bruder dazu zu zwingen, einen größeren Anteil der Miete zu bezahlen, wenn er wirklich für seine Freundin bezahlen will.

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seb.mazur@googlemail.com 23.01.2016, 02:00
8. eifersucht

denke, daß ist das problem.

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melivi 24.01.2016, 10:38
9. Trennung zwischen Familie und Finanzen

Zwar wohne ich in keiner WG, aber ich habe selbst zwei jüngere Brüder und wir kommen unglaublich gut miteinander aus. Würde ich in gleicher Situation stecken, würde ich mit meinen Brüdern einen Deal eingehen. Warum die Freundin "verjagen", wenn man sie aktiv einbauen kann. Ich würde verhandeln, dass sie so oft sie mag in der WG sein darf, wenn sie sich mit einbringt. Das heißt: Sie muss einmal die Woche z.B. putzen und im Monat meinetwegen 50€ in die WG Kasse einzahlen. Wenn sie sich weigert, dann würde ich meinen Bruder darum bitten, etwas mehr Miete zu bezahlen bzw. z.B. die Nebenkosten dritteln. Im Gegenzug ist sie ein willkommener Gast.
Auf gar keinen Fall würde ich streiten wollen. Nicht mit meinem eigenen Bruder.
Auf längere Sicht hin, würde ich wahrscheinlich in eine andere WG ziehen.

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