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Hilfe von der WG-Therapeutin: "Ich hatte 20-mal den Mittelfinger vorm Gesicht"
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Carina lebt mit sechs Männern in einer WG. Als sie ihre Mitbewohner um Ordnung bittet, fangen diese an, sie zu tyrannisieren. Was kann sie tun?

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touri 16.08.2018, 08:10
1.

Dieses eine mal gebe ich der WG Therepeutin zu 100% recht. Ausziehen und zwar sofort, zur Not auch zurück zu den Eltern! Die WG ist für die Frau eine tickende Zeitbombe!

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dasfred 16.08.2018, 08:23
2. Das ist keine WG

Das ist eine Sammlung von Chaoten, die nie auf eine Gemeinschaft angelegt war. Hat sie vor dem Einzug nicht schon den Dreck bemerkt? Als einzige Frau in eine ausgesprochen heterogene Männerbewahranstalt einzuziehen und erstmal zu putzen ist entweder ein Zeichen von Verzweiflung oder Sehnsucht nach Selbstzerstörung. Da scheint mir der Rat mit der Frauenberatung schon gut. Eventuell erkennen Fachfrauen, ob da noch eine andere Problematik hinter steckt.

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Dreamwalker1984 16.08.2018, 08:35
3. Sprachlos

Hallo Carina, hallo Frau Stiehler,

ich wünsche Ihnen viel Glück und gutes Gelingen bei der schnellen Wohnungssuche. Wegen eines persönlichen Erlebnisses, welches Ihrem frappierend ähnelt, bitte ich Sie inständig schnellstmöglich auszuziehen und spätestens beim Packen und Ausräumen Ihrer persönlichen Gegenstände aus der WG am besten Freunde oder Bekannte mitzunehmen. Und auch wenn es auf den ersten Blick sehr befremdlich wirken mag, so ist der Vorschlag von Frau Stiehler auf jeden Fall sehr gut. Sollte keine anderweitige Unterbringung möglich sein, so bieten verschiedene Vereine und Institutionen Wohnraum und Hilfe bei der Vermittlung einer geeigneten Wohnung an.

Frau Stiehler: Ihnen möchte ich für die klaren Handlungsanweisungen danken, die in einer solchen Lage ungemein befreiend sein können und die Ungewissheit nehmen (können), ob man selbst die Lage eventuell falsch einschätzt und alles doch nicht so schlimm sein könnte.

Nochmals viel Glück und Dank.

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chronoc 16.08.2018, 08:46
4. Das ist keine WG, das ist ein Kessel Buntes

Wenn diese Geschichte stimmt, hat diese seltsame Menschenansammlung nichts mit einer normalen WG zu tun. Ein Alkoholiker als "Papa" und dann eine wild zusammengewürfelte Gruppe von Männern, die ganz sicher auch untereinander nicht grün sind. Frauenverachtung kann auch Teil der eigenen Kultur sein. ... Und einer von denen lebte mal in der Abstellkammer?? Ja, liebe Hilfesuchende, finde den Fehler einfach selbst. Wie es dazu kam, ist mir unklar. Wieso die Frau dort überhaupt noch wohnt, ist mir ein Rätsel. So etwas passiert doch nicht über Nacht.

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whitewisent 16.08.2018, 08:48
5.

Es gibt hier einen Alkoholiker, der für die jungen Männer so eine Art Herbergsvater ist. Dann wohnen zwei arbeitslose Spanier hier, ein arbeitsloser Kurde, dessen jüngerer Bruder und ein junger Vietnamese, der bis vor Kurzem in unserer Abstellkammer lebte.

Es war ja nur eine Frage der Zeit, wann me#too auf me#two trifft. Denn was ist das hier anderes als ein überspitztes Beispiel gescheiterter Illussionen, wenn denn der Fall wirklich wahr ist?

Gerade kurz vor dem neuen Semester, mit vielen Interessenten unter den neuen Studierenden sollte man in einer Antwort mehr Hilfe geben. Fängt schon damit an, daß dies hier offenbar eher eine Zimmervermietung ist, als eine WohnGEMEINSCHAFT. Der andere Punkt ist, man sollte als junger Mensch seine soziale und kulturelle Kompetenz nicht überschätzen, und sich ein Zimmer in einer Gemeinschaft suchen, deren Grundsätze man kennt. Und dann halt auch noch, nur in WGs ziehen, deren Bewohner man zumindest vor dem Einzug in einem Gespräch mal kennengelernt hat, und in denen man bei Neumietern ein Mitspracherecht hat. Dann entstehen solche Probleme vermutlich gar nicht erst. Denn auch wenn heute der Griff an den Oberarm häufig mit sexueller Übergriffigkeit gleichgesetzt wird, ist es vor allem ein Zeichen von Aggression und geringer Akzeptanz für körperliche Distanz (zwischen jeglichen Geschlechts), was nicht erst durch Kritik am Abwasch entsteht.

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Beinlausi 16.08.2018, 08:53
6. Komisch.

Wer zieht eigentlich in eine WG, in der er niemanden kennt, offensichtlich ohne die Lokalität jemals vorher gesehen zu haben?
Klingt alles schlecht konstruiert.
Vorstellungen von einem Zuhause sind verschieden. In eine bestehende Gemeinschaft einzudringen, zu versuchen diese zu missionieren und sich dann zu wundern, dass man nicht mit Applaus und Verständnis bedacht wird, ist ein wenig empathiemangelhaft und naiv.
Tipp für den Fall, dass Carina real sein sollte:
Alleine wohnen.
Und wenn das nicht geht:
Mit jemandem auf Wohnraumrahmenbedingungen einigen.
Sozialkompetenz und Respekt sind eben auch keine Einbahnstrassen.

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gartenkram 16.08.2018, 09:03
7. Ist klar

In eine Männer WG ziehen und dann dran verzweifeln? Wow. Von einer Studentin hätte ich da mehr Vorausschau erwartet. Dass das nicht funktionieren kann als einzige Frau in einer Männer WG, das hätte jetzt nicht ein Übermass an Intelligenz erfordert. Und das wird hier gepostet ... peinlich bis Anschlag.

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furanku 16.08.2018, 09:06
8. Die Frage ist hier doch eher ...

... warum "Carina" nicht schon lange ausgezogen ist. Entweder SPON schriebt sich die Leserbriefe selber, oder hier fehlen ein paar Umstände die die Situation und das Zustandekommen dieser erklären.

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OhMyGosh 16.08.2018, 09:16
9.

Diese Carina verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Als einzige Frau in eine aus sechs Männern bestehende WG zu ziehen ist in meinen Augen schon grenzwertig. Feminismus hin oder her, auch heutzutage gibt es genügend männliche Schrumpfköpfe, die einer Frau übel zusetzen können, weil sie damit ihr armseliges Ego meinen aufhübschen zu müssen. Bereits die Einlassung "An den Dreck kann ich mich gewöhnen, aber nicht an die Mitbewohner." ist ein Knällchen - niemand sollte sich an ein Leben in einem Saustall gewöhnen müssen bzw. diesen ertragen. Die Therapeutin hat dies klar zum Ausdruck gebracht.

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