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Hilfe von der WG-Therapeutin: "Meine Mitbewohner wollen nicht heizen"
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Weil sie in ihrer WG andauernd friert, will Laura ausziehen. Wie kann sie das ihren Mitbewohnern klarmachen?

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Postwachstumsökonom 12.04.2019, 08:52
20. Bauphysikkenntnisse?

Jeder Mensch der nicht in einem Zelt wohnt sollte sich einmal 20 Minuten mit den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten bauphysikalischer Zusammenhänge auseinandersetzen. Fällt die Raumtemperatur dauerhaft unter 16 Grad bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent , so führt das unweigerlich zu Schimmel: hinter Schränken, in Fensterlaibungen, an Möbeln etc. Diese Temperatur ist keine Wohlfühltemperatur und führt zu Atemwegserkrankungen, vermindert die Lust auf Beischlaf wegen ständig kalter Füße und trägt zu erheblichen Schäden an der Wohnung und Inventar bei. Daher kann im Übrigen natürlich der Vermieter verlangen, daß eine bestimmte Raumtemperatur eingehalten wird, oder kaufen die WG Bewohner bei Auszug neue Fenster wenn diese voller Stockflecken sind.Sicherlich nicht. Hier aus Umweltschutzgründen zu argumentieren ist fahrlässig und gleichzeitig egozentrisch. Mein Tipp an die WG-Mitbewohnerin: Sofort raus da! Wie sage ich es den Anderen? Ich würde denen eine Szene machen, mit Argumenten zuballern und diese auf ihr selbstgefälliges, arrogantes Pseudo-Öko- Verhalten hinweisen. Und dann lachend ausziehen.

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adama. 12.04.2019, 08:52
21. Die sind ja nicht zu Hause

Warum sollen die Mitbewohner denn heizen, wenn diese selten zu Hause sind? Die werden sich in fremden Wohnungen aufwärmen. Ich hasse WGs, in denen wenige profitieren und immer jemand ausgenutzt wird.

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Cascara LF 12.04.2019, 08:55
22. Was ist das hier?

Wieder ein Beitrag zum Beweis einer zunehmenden Unfähigkeit, die Dinge des Lebens allein zu bewältigen?
Was braucht es da für Hilfe, einen Auszug den Mitbewohnern zu erklären? Mir ist kalt, ich friere, werde krank, ihr seid doof, ich bin weg.
Und zum Thema Blasenentzündung sollte sich die Dame mal schlau machen, die kommt nicht von Kälte, sondern die häufigste Ursache sind Bakterien und Pilze - ganz anderes Thema und nicht die Schuld einer untertemperierten Toilette.

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sowasvonanderssein 12.04.2019, 09:02
23. Nicht nachvollziehbar

Also ich schlafe im Winter z.B. auch ohne Heizung und bei gekipptem Fenster. Einfach Daunenjacke an und gut ist! Im Wohnzimmer auch nie mehr als +3 Grad. Damit das Bier nicht einfriert. Lange Ski-Unterwäsche, Pulli und Jacke, manchmal Handschuhe. Dann geht das schon. Dafür habe ich kaum mehr als 200 Euro Heizkosten im Jahr und das Klima freut sich! :-)

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gunpot 12.04.2019, 09:08
24. Es scheint, dass die junge Dame

höchst unselbständig ist. So braucht sie eine WG, weil sie gern kommuniziert. Nun sind aber die Mitbewohner oft tagelang nicht anwesend. Da entwickelt man Empfindlichkeiten. Der Fall ist es eigentlich nicht wert, dass darüber geschrieben wird. Warum will sie mit den Mitbewohnern noch einmal über diesen Fall sprechen. Die sind doch schon festgelegt und oft ortsabwesend. Also ausziehen und einen netten Brief hinterlassen, der Ihnen alles Gute in den kalten Wänden wünscht. Davon abgesehen, für mich persönlich kann es gar nicht kalt genug sein. Bei den genannten Temperaturen sich entsprechend anziehen und das Bett mit einer doppelten cover sheet versehen. Kalte Luft hält den Menschen gesünder als warme. Wie wäre es auch mit einer oder zwei Warmflaschen.

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max-mustermann 12.04.2019, 09:11
25.

Zitat von dasfred
Eine junge Erwachsene traut sich nicht, aus einer WG auszuziehen in der sie sich unwohl fühlt und den A.... abfriert? Sie hat sogar schon ein besseres Angebot und kann sich trotzdem nicht überwinden? Entweder hat sich hier jemand eine abstruse Geschichte ausgedacht, oder die Frau ist so zurückgeblieben, dass sie einen Betreuer braucht, der ihr sämtliche Entscheidungen abnimmt. Wie erreichen solche Menschen ihren Schulabschluss, geschweige den Abitur und Studienplatz?
Ich denke das liegt daran das die Helikoptereltern, die sich offensichtlich bisher um jeden unbedeutenden Pups im Leben der kleinen Prinzessin gekümmert haben, gerade leider verhindert sind und da muss mann dann natürlich dringend jemand anderen um Rat fragen denn selber Denken und Entscheidungen treffen war scheinbar bisher nie nötig.

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kh.groenewald 12.04.2019, 09:15
26. Unglaublich

Die Auffassung mancher Leute hier, schreit schon zum Himmel. Der Vermieter hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Heizperiode vom 01.10. bis 31.04. tagsüber eine Raumtemperatur von 20° bis 22° gewährleistet ist. Das der Mieter diese Raumtemperatur einhält oder nicht, ist ihm selbst überlassen, solange die Wohnung keinen Schaden nimmt, (Schimmel usw.). Niedrige Temperaturen um die 15° und weniger, braucht die junge Frau keinesfalls hinzunehmen, auch wenn es den Mitbewohnern nicht passt. Ihr steht alles Recht der Welt zu, die Raumtemperatur auf ihre Bedürfnisse einzustellen. Wenn Mitbewohner das nicht akzeptieren, steht ihr das Recht zu, ihren Anteil der Miete dementsprechend zu kürzen.

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wuxu 12.04.2019, 09:52
27.

Die Studentin muss sich umgehend an den Vermieter wenden und mitteilen, dass die Heizung von den Mitbewohnern eine zu niedrige Temperatur haben wollen.

Bei den zu niedrigen Temperaturen wird sich Schimmel bilden und dann wird es nämlich richtig teuer, da der Vermieter auf die Kosten der Mieter alles sanieren lassen kann.

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alex300 12.04.2019, 09:59
28. "Vermieter. Er kann anordnen,

dass in der Wohnung eine gewisse Temperatur eingehalten werden muss"
Wie das denn?
Ich kenne Mieter, die klagen können bzw Mietminderung erstreiten können, wenn die Temperatur zu niedrig ist.
Aber, dass der Vermieter den Mieter die Temperatur vorschreiben will - das wäre krass.
Solange die Rohre nicht zufrieren, ist die Temperatur i.O.

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s_morike 12.04.2019, 10:04
29.

"Das Bundesumweltamt empfiehlt folgende Temperaturen für die verschiedenen Wohnräume: Wohnzimmer: 20 bis 23 Grad Celsius. Schlafzimmer: 17 bis 20 Grad Celsius. Küche: 18 bis 20 Grad Celsius."

Grundsätzlich hat man als Mieter dem Vermieter gegenüber Anspruch auf eine Raumtemperatur von 20 Grad, was durch Gerichtsurteile bestätigt ist.

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