Forum: Leben und Lernen
Hoffnung für unsportliche Kinder: Mutter startet Petition #bundesjugendspieleweg
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Für die Unsportlichen gibt es nur die Teilnahmeurkunde: Jedes Jahr müssen Schüler zu den Bundesjugendspielen antreten. Ein demütigendes Ritual, findet eine Mutter und fordert das Ende des Pflichtwettkampfs. Tausende stimmen ihr zu.

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lilles 25.06.2015, 13:57
1. ja ne is kla...

auf das die kinder sich gar nich mehr bewegen müssen.... demächst wird bitte die schule die politik das sozialwesen und alles andere abgeschafft... irgeiner wird sich dadurch gedemütigt fühlen...

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r_dawkins 25.06.2015, 13:58
2. Die Dame sollte froh und dankbar sein

dafür, dass sich wenigstens die Schule für Bewegung von Kindern einsetzt

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TheKoelsch 25.06.2015, 14:03
3. schon mal daran gedacht...

1. wie und wann Heranwachsende mal lernen können/sollen, auch unliebsame Dinge zu tun/zu meistern?

2. Wie viele Schüler/-innen durch den Erfolg (allein schon über den inneren Schweinehund) auch motiviert werden?

3. Ob "blöde Dinge", ja selbst ein Misserfolg immer direkt als "Demütung" in einem medialen Aufschrei skandalisiert werden müssen?

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627235 25.06.2015, 14:04
4. Zu meiner Zeit...

...gab es nichtmal die Teilnehmerurkunde. Und das ist noch nicht so lange her wie man es von Kommentaren erwarten sollte, die mit "Zu meiner Zeit" anfangen. Darüber hinaus hätte ich als Dezemberkind "damals" durchaus etwas erreichen können. Wenn ich nur ein paar Tage später geboren worden wäre.

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privado 25.06.2015, 14:04
5. Verweichlichung

Die Verweichlichung unserer Kinder schreitet mit großen Schritten vorn. Erst dürfen sie nach Gehör schreiben und später bekommen sie ein Kuschel-Abitur, damit die Eltern glücklich sind. Und jetzt sollen die Bundesjugendspiele abgeschafft werden. Am besten gar keinen Wettbewerb oder Sport mehr. Das Leben ist halt doch ein Ponyhof und man muss sich für nichts mehr anstrengen.

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JerryFletcher 25.06.2015, 14:06
6. Traurig!

Ist wirklich traurig! Bald haben wir gar keinen Leistungsanreiz mehr. Weil irgendwer findet sich benachteiligt. Gute Nacht!

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pegasus2012 25.06.2015, 14:06
7. Staatliches Mobbing-Festival

Für nicht sportliche Schüler ist es definitiv eine Demütigung wenn sie unter Beobachtung von Schülern und Eltern anderer Schüler Wettkämpfe absolvieren müssen , in dem Wissen keinen Chance zu haben und zudem nicht selten damit noch zur allgemeinen Belustigung anderer Schüler beitragen!

Die Teilnahme an den Bundesjugendspielen sollte freiwillig sein.

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mam71 25.06.2015, 14:07
8.

Wird ausgeführt, warum das nur für Sport gelten soll und nicht für alle Fächer?

Mal ernstahft: Es ist schon ein Witz, dass für Null-Leistungen überhaupt Urkunden verliehen werden. Aber okay, es sind ja noch Kinder.

Heulen tun deshalb auch nur Kinder, die ansonsten von den Eltern für jede Fehlleistung noch über den grünen Klee gelobt werden. Frustrationstoleranz scheint es nicht mehr zu geben. Später darf es dann auch nur noch Einsen im Abi geben, sonst wird wieder geheult.

Die wenigsten Kinder sind übrigens von Natur aus "Bewegungs-Legastheniker". Dazu werden sie gemacht.

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whitewisent 25.06.2015, 14:08
9. Sport macht Spaß

, das sollte man manchem Sportlehrer immer wieder als Motto in Erinnerung rufen. Den Spaß daran kann man durch viele Aktivitäten sowohl für sportliche wie unsportliche Kinder im Unterricht und außerhalb der Schule wecken.

Pseudowettkämpfe die auf Zwang basieren sind dafür untauglich, insbesondere wenn man sieht, dass dies möglichst kostengünstig auf Leichtathletik basiert, wo eine bestimmte Gruppe von Menschen bevorzugt werden.

Einfach mal stattdessen ein Schwimmwettkampf. Wie, das geht nicht, weil die Hälfte der Klasse keine 50 Meter am Stück schwimmen kann? Wieso wird dann aber die Hälfte einer Klasse gezwungen, 1000 Meter auf Tempo zu laufen, obwohl klar ist, das nur 5 von 50 Kindern eine Chance haben, unter die ersten zu kommen.

Gebt den Kindern den Spaß am Sport zurück, und es wird wieder ein Spiel für andere.

Übrigens gehört dazu auch das unseelige Ritual, Mannschaften durch die vermeintlich Besten auswählen zu lassen, und so eine Hackordnung zu erstellen, welche erst in der Oberstufe wieder durch andere Eigenschaften durchbrochen werden kann.

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