Forum: Leben und Lernen
Hübsche Schüler: Die subtile Macht der Schönheit
Getty Images

Hübsche Kinder kriegen bessere Noten. Davon ist Attraktivitätsforscher Ulrich Rosar überzeugt. Er fordert: Klassenarbeiten sollten von Lehrern korrigiert werden, die die Kinder nicht kennen - oder anonymisiert werden.

Seite 1 von 9
Oli C. 03.03.2017, 11:14
1. Natürliche Selektion

Warum sollten wir überall eingreifen, wo sich die Natur Regeln erarbeitet hat?
Schönheit ist ein Attribut... wie Intelligenz. So muss man eben härter arbeiten. Das einzig fiese daran ist, dass man sich nicht aussuchen kann, wie man aussieht oder wie Klug man ist...

Beitrag melden
jackohnereacher 03.03.2017, 11:17
2. Also daran lag's,

dass ich in der Schule immer bei den Besten war;-)

Beitrag melden
rohfleischesser 03.03.2017, 11:21
3.

Lasst die Lehrer verdammt nochmal ihren Job machen. Der Impact einer durchschnittlichen Klassenarbeit geht gegen null, die von diesem "Forscher" vorgeschlagenen Maßnahmen sind völlig unverhältnismäßig. Sind wir schon im Sommerloch?

Beitrag melden
rambazambah 03.03.2017, 11:36
4. Was macht denn Schönheit aus?

Auch wenn die Nase zu groß, das Kinn zu kurz, die Beinchen krumm sind, kann man mit einem gepflegten Äußeren viel wett machen. Krumme Zähne - Zahnspange, zu dick - abnehemn, zu dürr - zunehmen, Haare waschen und kämmen, Klamotten nicht zerknittert, saubere Schuhe. Es gibt genug Menschen, die keine Schönheiten sind, jedoch mit einem sauberen Erscheinungsbild und Charme viel ausgleichen. Ein Mensch, der offensichtlich schöne Gesichtszüge hat, jedoch ungewaschen ist, ausgefranste Fingernägel hat, eine Rotzblase im Gesicht hängen hat und beim Gehen einen Buckel wie eine knorzige Waldhexe macht, mindert seine Attraktiviät. Was man auch nicht vergessen darf, ist der "andere Nasenfaktor", denn gerade Teenager haben bisweilen ein seltsames Geschmäckle an sich und natürlich fällt es einem Lehrer schwerer, jemanden positiv zu beurteilen, wenn ihm vor Gestank die Augen brennen. Das ist später im Berufsleben dasselbe. Kompetenz alleine reicht nicht aus und ein augen- und nasenschmeichelndes Erscheinungsbild dagegen kompensiert auch gerne mal den ein- oder anderen Fehler.

Beitrag melden
Spr. 03.03.2017, 11:39
5. Nicht nur gutes Aussehen

Ein weiteres Kriterium für die Benotung ist Sympathie. Kinder, die den Lehrern sympathisch sind, bekommen ebenfalls bessere Noten. Dazu kommt dann noch die Bewertung der Eltern, die wiederum zu einem gro0en Teil auf Sympathie beruht.

Eines ersten beiden dieser Kriterien lässt sich ausgleichen, wenn das dritte und ein weiteres Kriterium erfüllt sind. Fällt die Bewertung der Eltern durch den Lehrer negativ aus, kann das Kind noch so gut aussehen und noch so sympathisch sein. Dann wird der Lehrer das Kind vielleicht für seine schlechten Eltern bedauern, aber keine Chance für "soziales Fortkommen" sehen. Eltern Proll, Kinder Proll, schlechte Noten, Hauptschule.

Die besten Noten bekommen Kinder, die sowohl gut aussehen als auch dem Lehrer sympathisch sind, und deren Eltern entweder reich und erfolgreich oder zumindest ebenfalls gutaussehend und sympathisch sind.

Das ist alles nicht neu, sondern der Grund dafür, dass insbesondere in Deutschland der schulische Erfolg von Kindern immer noch zum größten Teil vom (vom Lehrer unterstellten) Kontostand der Eltern abhängt.

Beitrag melden
Darwins Affe 03.03.2017, 11:44
6. Armes Deutschland

Man ist erstaunt, für welche Lehrstühle in Deutschland viel Geld ausgegeben wird. Könnte es sein, dass das Land deshalb in Naturwissenschaft und Technik immer weiter hinterher hinkt.

Beitrag melden
wll 03.03.2017, 11:47
7.

Warum nicht wie an den Hochschulen? Jeder Schüler bekommt eine Matrikelnummer und gibt lediglich diese auf dem Prüfungsbogen an - fertig. Ein Lehrer müsste schon ein Zahlengenie sein, um aus dem Gedächtnis eine Zuordnung der Matrikelnummer zum jeweiligen Schüler hinzubekommen...

Beitrag melden
j.vantast 03.03.2017, 11:49
8. Ungerechtfertigte Parallele

Nur weil die Studien aus den Siebziger- bis Neunzigerjahren aus den USA wisentschaftlichen Standards entsprechen kann man die in den USA erhobenen Daten doch nicht einfach auf Deutschland übertragen. Was bitte ist dass denn für eine Logik? Nicht nur zwischen den USA und Deutschland besteht ein nicht unerheblicher Unterschied sondern auch zwischen den Siebziger- bis Neunzigerjahren und heute.
Da kann man Studien ohne Ende veröffentlichen, die Subjektivität wird immer eine Rolle spielen. Auch wenn der Lehrer nicht weiss wie die Kinder aussehen, dann macht er es eben an der Handschrift fest. Schöne Handschrift = gute Note, schlechte Handschrift = schlechte Note?

Beitrag melden
Handschlag 03.03.2017, 11:51
9. Maßstäbe richtig deuten.

Intelligenz ist angeboren. Die Fertigkeit, sich selbst zu harter Arbeit anzuhalten ist zumindest zum Teil genetisch vorgprägz und damit angeboren. Schönheit ist angeboren.

Intelligenz, Fleiß und Schönheit für im Leben wie im Beruf zu Erfolg. Weitere ebenfalls genetisch vorgeprägte Eigenschaften wie Empathie, Sympathie und Sozialverhalten, die als positiv gelten, und Züge die als negativ gelten wie Durchsetzungsstärke, Machthunger und Eugennützigkeit, sind für den Erfolg im Leben prägend.

Trotzdem entspricht es der überwältigenden Mehrheit in unserer Gesellschaft, dass Lehrer die Ergebnisse der angeborenen Züge Intelligenz und Fleiß bewerten darf und soll, nicht aber Schönheit. Ebenso darf das gute Sozialverhalten bewertet werden, nicht aber wie sympathisch ein Schüler ist.

Das ist alles sehr willkürlich.

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!