Forum: Leben und Lernen
Hygiene-Skandal an Uniklinik Mannheim: Totes Insekt im OP-Besteck
DPA

Haare, Keime und Knochensplitter an vermeintlich sterilen Instrumenten: In der Uniklinik Mannheim sind die Zustände internen Unterlagen zufolge noch schlimmer als bislang bekannt.

Seite 10 von 18
Bernie59 22.10.2014, 10:32
90. Drittland!!!

Wäre in Afrika oder sonstigen sogenannten Drittländern auch so. Da Deutschland in vielen Bereichen ebenfalls ein Drittland ist, passt das ganze in Bild und fällt nicht aus dem Rahmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fidelix 22.10.2014, 10:32
91. Ja warum denn nur

diese ganzen Missstände im Klinikum Mannheim ? Es ging hier doch offensichtlich nur noch um Selbstprofilierung und Selbstinszenierung von "wichtigen" Verwaltungsfachkräften, die zwar wissen, wie sie selbst mit wenig Einsatz viel Geld verdienen, aber nicht wie man einen Patienten richtig behandelt. Ist leider in vielen anderen Krankenhäusern nicht viel besser. Es wäre dringend notwendig, dass das medizinischen Personal genauso viel Mitspracherecht bei der Führung des Krankenhauses erhält, wie der Verwaltungsapparat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
omop 22.10.2014, 10:34
92. Warum Millionengewinn..

sorry aber solche Zustände sind nicht tolerierbar,das hat ja schon fast Dritte-Welt-Charakter. Wenn im OP-Saal nicht sichergestellt ist,dass nur sterile Werkzeuge zum Einsatz kommen,dann läuft grundsätzlich etwas schief.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tiananmen 22.10.2014, 10:36
93.

Zitat von deus-Lo-vult
Na, das mit den 55000 Patienten pro Jahr hat sich wohl erledigt.
Aber ob Gott das wirklich so will ;- ) Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Nach einer Info-Kampagne mit dem Titel "Steri reloaded - bei uns ist es jetzt sicherer als anderswo" kann die Anzahl wieder ansteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
madmikel 22.10.2014, 10:39
94.

Herr Dänzer - im Übrigen ist der gute Mann Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft - hat erklärt: Im Übrigen habe es aus dem Haus "keinerlei Hinweise" auf die Probleme gegeben". Aber es gab seit zwei Jahren (!) regelmäßig Hinweise - sehr deutliche - im CIRS Meldesystem. Das passt irgendwie nicht so ganz zusammen. Mit der internen Kommunikation scheint es in der Universitätsklinik Mannheim - genau wie mit der Hygiene - nicht zum Besten zu stehen. Auch wenn man sich noch so viele "Qualitätssiegel" in den Klinikflur hängt. http://intra4x.umm.de/index.php?id=388

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heidschnucke 22.10.2014, 10:40
95. Stimmt alles

Zitat von mully
"Stolz sind Stadt und Geschäftsführer Alfred Dänzer darauf, dass das Hospital im Vorjahr 4,5 Millionen und 2013 sogar knapp sechs Millionen Euro erwirtschaftete". 2013 6mio erwirtschaftet, Vorjahr (also auch 2013) 4,5mio. Das stimmt doch was nicht...
hier ist vom Geschäftsjahr die Rede. Und 2014 läuft ja noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klarabella1 22.10.2014, 10:40
96. Das ist doch nur…

… ein winziges Beispiel von vielen. Wir können schauen, wohin wir wollen, Deutschland schafft sich – dank seiner Politiker - ab. Die maroden Straßen und Brücken, Bildungssystem, Gesundheitssystem, Mieten, Renten, Wohnungsbau, Energiewende und, und, und. Und noch immer schwadronieren unsere Politiker, allen voran die Dame Murksel, wie gut es uns doch geht, wie toll alles bei uns ist, wie gut wir sind. Deutschland stand einmal für „Made in Germany“, aber das ist lange her und längst vorbei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ein-berliner 22.10.2014, 10:42
97. Typisch Uni-Klinik?

Zitat von Maulwürfin
Warum muss ein Krankenhaus einen Überschuss erwirtschaften? Und dann auch noch so einen großen?? Was macht denn der Herr Oberbürgermeister mit dem Geld? Die Kassen der Stadt füllen mit jedermanns krankenkassenbeiträgen?
War da nicht mal was mit Forschung und Lehre?
Heute wohl eher mit Leere aber mit Betriebswirtschaft.
Da stören die dummen Patienten nur oder werden zu Versuchkaninchen degradiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FFMer 22.10.2014, 10:43
98. Und Deutschland will in Sachen Ebola kompetent sein

Gerade zu haarsträubend, dass wir uns erkauben Ebola zu importieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kumi-ori 22.10.2014, 10:47
99.

Natürlich ist auf dem Markt qualifiziertes Personal zu haben. Aber es kostet eben etwas. Wir Deutschen erwarten, dass das Gesundheitswesen vor allem billig zu sein hat. Schließlich bereitet es den Pflegekräften und auch dem zuarbeitenden Personal in der Infrastruktur doch Freude und Sinnerfüllung, uns zu helfen, diese Leute sollten nicht immer den schnöden Mammon im Sinne haben.

Ich weiß nicht, wie das in Mannheim geregelt wurde. Im Städtischen Klinikum München hatte man einst die Steri outgesourcet. Der Subunternehmer stellte dann ungelernte Hilfskräfte ein, glaubte so den großen Reibach zu machen. Was folgte, waren dann natürlich erhebliche Mehrkosten. Siebe mussten anderweitg ausgeliehen, Patienten abgegeben werden, und der Imageschaden war katastrophal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 18