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Hygiene-Skandal an Uniklinik Mannheim: Totes Insekt im OP-Besteck
DPA

Haare, Keime und Knochensplitter an vermeintlich sterilen Instrumenten: In der Uniklinik Mannheim sind die Zustände internen Unterlagen zufolge noch schlimmer als bislang bekannt.

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Luna-lucia 22.10.2014, 10:52
100. Das ist Deutschand heute

Zitat von stauss4
Die Fliegen legen Eier in Operationswunden. Das ist Deutschand heute. Verkommen und verdreckt.
und woher kommt's? Vielleicht doch vm kaputtsparen?!!!! Jaaaaa, wir Deutschen müssen "die Welt" retten - aber im eigenen Land, im Dreck ersticken. Frau Merkel, lassen sie endlich unsere !!! Steuergelder in unserem !!! Land arbeiten. Und was diese Klinik betrifft, die sind die "Einzigen", bei denen die "Mäuse" auf dem OP-Tisch tanzen! Klaro, hier scheint man sich uneins zu sein, wer das OP-Besteck zu "putzen" hat - oder wer was überhaupt machen muss. Hier muss ein Chef installiert werden, der allen! anderen sagt, wos lang geht! Aber wie es jetzt aussieht, das kann so echt nicht weiter gehen! Handeln, bevor nicht nur tote Fliegen irgendwo rum liegen ...

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xxbigj 22.10.2014, 10:57
101.

Unsere Krankenhäuser bekommen viel zu wenig Geld, das Personal ist überarbeitet und unterbezahlt. Gerade deswegen ist es eine Lachnummer wenn Gröhe behauptet, das deutsche Krankenhäuser gut vorbereitet wären auf eine Ebola-Epidemie. Typische Verdrehung von Tatsachen, a la cdu. Fehler passieren immer, aber man kann sie minimieren, wenn man mehr Geld in die Gesundheit investieren würde, anstatt in Banken!

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bstendig 22.10.2014, 10:57
102. Wohlmöglich war es gar ein Juchtenkäfer?

Zitat von awoth
Weiter so, Deutschland! Wieso war das Insekt eigentlich tot? Am Ende handelte es sich noch um eine schützenswerte Art???
Aber Hallo, da wird es Zeit, die Klinik abzureißen und das Gebiet zu renaturieren:-)

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carlitom 22.10.2014, 10:59
103. Obduktion

Zitat von chb_74
Immerhin zeigt es, dass das Sterilisationsverfahren noch abtötend wirkt. Wenigstens etwas. :-)
Nicht zwingend. Aber eine Obduktion des Insekts könnte ergeben, ob es nicht etwa schon vor der Sterilisation tot war.

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AusVersehen 22.10.2014, 10:59
104. totes Insekt im OP-Besteck

Totes Insekt im OP-Besteck. Da stellt sich die Frage, woran ist das Insekt gestorben? Womöglich war es ihm zu dreckig und es ist an Krankenhauskeimen eingegangen.

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horsteddy 22.10.2014, 11:00
105. Die Wurzel

allen Übels ist die neoliberalistische Privatisierung von Kliniken. Eine Klinik soll Menschen, also unseren Bürgern/Bürgerinnen, helfen, sie gesund machen. Leben retten. Da kaufmännische heranzugehen ist das letzte und zeigt, wie unmenschlich der neoliberale Kapitalismus ist. Mannheim ist nur EIN Beispiel für unzählige Kliniken in Deutschland. Ich bin Hannoveraner, recherchiert mal hier über die KRH und seht euch den Zustand der Gebäude an. Seht euch die medizinische Hochschule an, da fallen Gebäude bald auseinander, in manchen Zimmern braucht man bei Regen einen Schirm. Seht euch den Zustand der KRH-Sparte Psychiatrie an, besonders die Bereiche, wo man sich um demente alte Patienten "kümmert". Eingeleitet wurde die unmenschlich Entwicklung in allen Bereichen des Lebens durch die sogenannte geistig-moralische Wende durch Helmut Kohl, den König der Abzocker. Mich würde interessieren, was mein spezieller Freund Fleischhauer zu den Zuständen deutscher Kliniken sagt.

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kumi-ori 22.10.2014, 11:01
106. Haha! Guter Witz

Zitat von o-w
lässt sich lösen, indem die Sterilisation ausgelagert und privatisiert wird. Das kostet natürlich, ist aber sehr effektiv, da der Krankenhausträger als Kunde behandelt wird. Gewinne fliessen dann in Equipment und Personal. Und die Instrumente sind steril. Vorhandenes Personal wird geschult und übernommen. Klappt woanders auch.
Lesen Sie mal dies: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&cad=rja&u act=8&ved=0CEUQFjAE&url=http://www.tz.de/muenchen/stadt/tz-hygiene-skandal-klinikum-bogenhausen-833878.html&ei=5nBHVISGPIb9ywPg64LgDA&usg=AFQjCNFD X67sTZ2poQfPMdwDgl-Y1pTiMw&sig2=RJZHrUt2FQwywZ5W8FQJtg&bvm=bv.7788078 6,d.bGQ

Ein Artikel repräsentativ für Hunderte zum Thema Auslagerung der Steri im Städt. Klinikum München.

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Isegrim1949 22.10.2014, 11:05
107. Kürzer formuliert

Wichtig ist Gewinn oder zumindest die schwarze Null, koste es den Patienten was es wolle. Also stelle man ungelerntes Hilfspersonalein und schleife die Skalpelle an der Bordsteinkante scharf.

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interstitial 22.10.2014, 11:09
108. welch Wunder

Während meiner Dienstzeit als Zivi wurde meine Dienststelle vom städtischen Krankenhaus zur GmbH umgeformt. Die folgende Zeit war sehr lehrreich.
In Krankenhaus kostendeckend betreiben zu wollen, halte ich für fragwürdig. Ein KKH, das Gewinne einstreicht in anbetracht der Gesamtsituation für obszön. Eine Geschäftsleitung, die sich damit brüstet.....nein, da fällt mir nichts mehr dazu ein.
Und was den aktullen Fall angeht: Naja, sowas kommt von sowas her.

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chirin 22.10.2014, 11:09
109. Hygiene an deutschen Krankenhäusern

Zitat von !!!Fovea!!!
Was regen sich denn alle auf. Das wird ein Personaler / Controller auf einen solchen sensiblen Bereich losgelassen, der keine Ahnung von der Materie hat und der streicht dann ein paar Stellen, schreibt eine Dienstanweisung und die evtl. wichtige Stelle wird gestrichen, nicht wieder besetzt. Dann gibt es eine erneute Handlungsanweisung. Die Zeit für das bestehende Personal wird immer knapper, es werden ganz einfach gewisse Aufgaben nicht geschafft, ja, und dann, wenn was passiert, dann bekommt der "Qualitätsmanagementbeauftragte (QM) ins Spiel, der jede Woche eine Dienstanweisung abgezeichnet haben will ... to be continued... Aber Hauptsache sparen und dem Geschäftsführer, weil er 100 neue Stellen nicht besetzt hat, 10.000.-€ mehr Gehalt zahlen. Das ist doch die Realität in deutschen Krankenhäusern. (nicht zu vergessen, die Chefärzte die alles was geht operieren, da sie Leistungszulage bekommen und die angeblich klammen Krankenkassen zahlen alles, nur wenn es um die Nachsorge geht, dann wird geknausert und der Patient wird von einem Gutachter zum nächsten gescheucht, in der Hoffnung die AHB/Reha nicht zahlen zu müssen.)
Sie haben ja so Recht! Endlich mal einer ,der die Sauerei anspricht.
Meinem 86jhr. Mann wurde im AVK ein Herzschrittmacher eingesetzt. (Bei einem normalen Arzt =1 Tag) im AVK in Berlin lag er vom 12 Tage ,davon 3 Tage auf Warteschleife. Bei derOP wurde ihm 2 mal das Herz durch die "Schraube" durchstoßen .Im Herzzentrum Berlin wurde er operiert,Rippen alle aufgeschitten etc.
- seit dem ist er ein Pflegefall und das Schlimmste, er war immer fröhlich - nun ist er noch tief deprimiert.
Nach der OP kam er ins AVK zurück. Mit einem 92jhr. wurde ganz eklig verfahren, der Mann wollte nach Hause und schrie (für mich war er normal) und er wurde im Bett gefesselt ,auf den Flur geschoben und der Kopf war am Fußteil und die Beine auf dem hohen Kopfteil. Ich habe gemeckert. Der 2. Fall, mein Mann stößt aus Versehen seine übervolle Ente um, ich renne nach vorn und will mir einen Eimer Wasser mit Desinf. holen, der Pfleger kommt mit einem leeren Eimer mit und wischt den Urin im Zimmer aus.Er erklärt mir noch, dass nur morgens Reinigungskräfte da sind. Im Klinikum Steglitz der gleiche Dreck in der 1. Hilfe. Nun haben wir schon viele gesprochen ,die die Vivantes und Charitee´ jetzt sehr unsauber finden und zu den konfessionellen Kranknehäsuern ausweichen. U.s.w.- die Reinigungskräfte sind 5 Euro Kräfte und im Streß - sie sehen genau , wo die Frau mit einem Lappen über einen Nirosta-Tisch gewischt hat, alos ein Saustall.

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