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Immer mehr Uni- und FH-Absolventen: Nicht ohne meinen Bachelor
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Hochschulabschlüsse werden immer beliebter: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Uni- und FH-Absolventen auf über 480.000 - ein historischer Höchststand.

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mettwurstlolli 30.09.2016, 16:26
1. Nun ja

da kaum anzunehmen ist, dass die Quote überdurchschnittlich schlauer Mitbürger innerhalb von 10 Jahren um mehr als 90% gestiegen ist, ist nur anzunehmen, dass mehr und mehr Mitbürger einen Hochschulabschluss bekommen haben, die ihn vorher nicht bekommen hätten. Ob man das als Fortschritt betrachten muss, kann man ja mal dahingestellt sein lassen.

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moritz27 30.09.2016, 17:20
2. Da haben Sie

Zitat von mettwurstlolli
da kaum anzunehmen ist, dass die Quote überdurchschnittlich schlauer Mitbürger innerhalb von 10 Jahren um mehr als 90% gestiegen ist, ist nur anzunehmen, dass mehr und mehr Mitbürger einen Hochschulabschluss bekommen haben, die ihn vorher nicht bekommen hätten. Ob man das als Fortschritt betrachten muss, kann man ja mal dahingestellt sein lassen.
ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.

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Newspeak 30.09.2016, 17:39
3.

Die Leute müssen mal realisieren, daß mehr Bachelorabschlüsse nicht mehr Stellen für Bachelors bedeuten. Was wir bekommen werden, ist eine Generation, der viel versprochen wird (Leistung lohnt sich, Bildung zahlt sich aus), was jetzt schon niemand zu halten bereit ist. Herzlichen Glückwunsch zu einer Generation, die vera... wird und sich irgendwann (hoffentlich) revanchieren wird.

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PaulchenGB 30.09.2016, 17:42
4. Mehr Hochschulabsolventen sagt erst einmal nicht viel aus

lässt doch eher die Vermutung zu, dass das Bildungsniveau an den Hochschulen gesunken ist. Unter den 100 besten Universitäten der Welt befinden sich doch gerade mal 4 deutsche Universitäten im letzten Drittel. Auch die PISA-Studien sprechen für sich.

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someoneunreal 30.09.2016, 17:45
5.

Den Vorrednern 1 und 2 gebe ich recht.
Leider wird in vielen Bereichen ein Master gefordert wenngleich auch mit keinem Cent extra honoriert. Sobald sich jemand mit einem formal höheren Abschluss bewirbt, wird er ungesehen genommen.
Ausbildung vor dem Studium zählt ebenso wenig. Das ist die Kehrseite und sehr traurig.
Meiner Ansicht nach sollte wieder dazu übergegangen werden nicht jeden durchs Abitur zu schleifen. Lieber ein erstklassiger realschulabsvhluss als ein mäßig gutes Abi, mit dem man doch sowieso den NC des WunschFaches nicht knacken kann, das wird oft vergessen

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drarminherbert 30.09.2016, 19:43
6. Fördern Computerspiele und Rap-/Techno-Musik die Intelligenz?

Naja ... das haben dann alle doch schon längst geahnt .... wir Deutschen sind halt ein besonders schlaues, intelligentes, fleißiges Volk :-) Und die heutige Jugend wird immer schlauer, immer intelligenter, immer fleißiger :-) Die Statistiker werden sicherlich nachweisen können, daß das mit der Zunahme von Spielen auf Notebooks und Handys und dem Aufkommen von Techno- und Rap-Musik zusammenhängt :-) Und darum haben sich doch erfolgreiche Vermarktungskonzepte rühriger und emsig bemühter Industrien gekümmert :-) Für dieses wunderbare Gesamtpaket kann man ja wirklich nur uneingeschränkt dankbar sein :-)

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mali123 30.09.2016, 20:43
7. ich muss hier ein paar alten hasen widersprechen

die jungen leute sind wesentlich klüger und besser als die alten. die alten haben einfach angst selbst vor die tür gesetzt zu werden und tun so, als ob die jungen minderwertige abschlüsse hätten. das ist definitiv nicht der fall. die alten haben nur den vorteil, dass sie früher auf den posten gekommen sind jetzt zu blockieren und sich konkurrenz vom leib zu halten. schlimmer noch... es scheint notwenig zu sein zu studieren um wenigstens eine kleine chance auf einen job zu haben. dass sowas nicht funktionieren kann, dürfte jedem klar sein. es wird ein noch spannedes jahrzehnt werden glaube ich.

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MattKirby 30.09.2016, 20:54
8. @PaulchenGB

Wenn Sie das THE-Ranking meinen, hat sich die Position deutscher Hochschulen sogar verbessert. So finden sich unter den besten 50 immerhin 3 deutsche Unis (LMU, Heidelberg und FU) unter den besten 100 sind es insgesamt sogar 9 ( TUM, RWTH, Tübingen, Freiburg, Humboldt). Allerdings muss die Aussagekraft solcher Rankings immer kritisch hinterfragt werden. Der Fokus auf angelsächsische Unis ist schon augenfällig und teilweise werden unzulässige Vergleiche gezogen.

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tyxh 30.09.2016, 21:04
9. Fast...

Hochschulabschlüsse werden nicht beliebter, sie werden wertloser ...

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