Forum: Leben und Lernen
In der Fußgängerzone ertappt: Jobcenter zahlt Bettler weniger Hartz IV
Tobias Großekemper/RuhrNachrichten

Wenn das Hartz-IV-Geld nicht reichte, ging Michael Hansen aus Dortmund betteln. Bis ihn eine Mitarbeiterin des Jobcenters auf der Straße erkannte.

Seite 13 von 22
heinrich.busch 22.11.2017, 01:53
120. An diesem Beispiel erkennen wir

in welchem Beamtenstaat wir angekommen sind. Von Nettosteuerzahler werden Beamte finanziert die mit dem angeblichen Gerechtugkeitkeule die Ärmsten der Armen abkontrollieren, abkanzeln und demütigen.
Das hat insgesamt zunehmend Schule gemacht. So wird mit fadenscheinigen Argumenten Kindergeld verweigert und selbst vor dem Finanzgericht frech gelogen, Bafög wird in gleicher Art und Weise verweigert.
Das mit dem Kindergeld habe ich selbst nach 7 Jahren am FG Münster erfolgreich gegen dieses korrupte (?) durchfechten müssen.
Ich hoffe auf die FDP und einen eisigen Wind der durch diese elenden Amtsstuben fegt und dieses Unglück auf normales Mass stutzt zum Wohle aller Fleissigen und aller Verlierer in diesem System zum Nachteil von der vorherrschenden Politik und den unendlichen und immer mehr werdenden Beamtenmafia.

Beitrag melden
hummer2311 22.11.2017, 02:10
121. krankes Land

Da kommen tausende Menschen ins Land die nie irgendetwas eingezahlt haben, die unsere System ausnutzen bis zum letzten und unsere Ämter schweigen das weg aber in solchen Fällen wie hier werden sie aktiv. Was ist los mit Deutschland? Gibt es nur noch Waschlappen hier?.... Steht auf Bürger ,.... Einschlägige Familien fahren in Berlin und sonst wo Merced S- Klasse neuester Bauart und beziehen Harz IV ... und niemand traut sich an die ran .... Emigrationshintergrund sei dank . Die Welt lacht schon über uns und wie blöden Deutschen halten die Klappe und nehmen es hin. Wie traurig und erbärmlich.

Beitrag melden
Klaus.Freitag 22.11.2017, 02:35
122. Frechheit

Es ist eine bodenlose Frechheit, einem bettelnden Menschen die Leistungen zu kürzen.

In einem Land, in dem Steuerbetrug in jeglicher Form zu einer Art Volkssport der Erwerbstätigen geworden ist, soll ein Bettler seine Einkünfte darlegen?

Das Amt möge ihm eine Registrierkasse zur Verfügung stellen.

Welche Kälte.

Die Mitarbeiterin des Jobcenters gehört auf die Straße gesetzt.

Beitrag melden
Dr. Metro 22.11.2017, 02:55
123. Gleichstellung & Gleichbehandlung

sind oberstes Gebot einer Demokratie. Egal ob Ebay Verkäufer, Flaschensammler oder Bettler. Einkommen müssen nicht nur angegeben, sondern auch rechtsmässig versteuert werden. Gleiches Recht für (wirklich) Alle!

Beitrag melden
bamesjond0070 22.11.2017, 03:25
124. Interessant

Bei Bettlern werden die Cents umgedreht, aber bei Großunternehmen kann man ja mal ein Auge zudrücken. Und dann wählen die Menschen CDU und FDP. Das ist doch nur noch peinlich.

Beitrag melden
ky3 22.11.2017, 03:30
125. .

Wie sieht es juristisch z.B. bei folgendem Rentner aus:
Rentner X muss mit Sozialgeld seine Rente aufstocken (er liegt damit sogar unter Hartz IV, da er noch weniger sparen und besitzen darf). Er engagiert sich ehrenamtlich in den Bürgerwissenschaften indem er am PC für das Gemeinwohl arbeitet. Nun ist sein Rechner kaputt und es wäre sinnvoll, dass er sich finanzielle Unterstützung über ein Croud-Funding-Projekt holt.
Darf er vermutlich aber nicht, obwohl er mit seinem Engagement die Gesellschaft beschenkt und er sich Unterstützung bei Dritten holt statt beim Steuerzahler. Wie blöde ist dieser Staat?

Beitrag melden
jojack 22.11.2017, 03:43
126. Wer betteln kann, kann auch arbeiten

Erstens: niemand kann mir weismachen, dass sich dieser Herr da für läppische 10 Euro täglich in die Fußgängerzone setzt - schon gar nicht für 6 Euro. Zweitens: selbst mit seinen behaupteten Gebrechen sollte es ihm möglich sein, alternativ eine bezahlte Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Es ist doch absurd, dass er stundenlang im Kalten auf dem Straßenpflaster sitzen kann, es sich aber keine reguläre Tätigkeit findet, die er statt dessen ausüben könnte.

Meine Vermutung: der Mann nimmt beim Betteln deutlich mehr ein, als für ihn bei unqualifizierter Erwerbstätigkeit drin wäre. Wahrscheinlich sind es weit über 100 Euro, die er da in wenigen Stunden erzielt. Soziale Unterstützung ist für den Notfall gedacht. Wer sich selbst zu helfen weiß, sollte auch für sich selbst sorgen.

Beitrag melden
MPS 22.11.2017, 04:45
127. Böse Pöhse ....

Wenn ich noch körperlich unterwegs bin, brauche ich kein HARTZ 4.
Dann ziehe ich in eine Kleinstadt, und klingel mal, ob ich nicht was helfen kann. Blätter recheln oder Garten winterfest machen, Keller ausmisten ... usw. Kann sich ja sogar was entwickeln. Ein Vertriebler von BoFrost klingelt auch! Herrgottsblitz. Natürlich soll keiner darben. Aber was tun soll er auch. Aber einem Hartzer das Bettel-Geld wegzunehmen, ..... das ist doch schon Unterkante, .... und sicher eine Ausnahme. Und wenn, dann lass ihm oder ihr das Geld.

Auch wenn es saudumm klingt, als Student hatte ich mit meiner WG nix. Klo auf dem Flur halbe Treppe runter, (Teelicht als Licht), Dusche (haha, Campingdusche mit Abwasser in das einzige Ablaufbecken in der Küche), Durchgangszimmer zwischenvermietet - warum nicht. Streiterei, wenn einer das Licht anließ. Sooo schlimm war das nicht. Parties haben wir auch gefeiert. War halt harmlos. Keiner von uns wäre draufgekommen, irgendetwas anderes zu fordern. Fixkosten damals allerdings: 54 Mark für die AOK, 20 Mark Studentenbeitrag, für jeden, 80 Mark Miete, und dann der Strom!!! Sicher auch 15 Mark - streng überwacht.

Damals in den Ardennen, so war es nicht. Freunde sind wichtig, Wasser und Wärme, nicht die Bude. Aber dieses Denken, es muss alles perfekt sein, das hatten wir nicht.

Klar ist das heute anders. Aber was ich direkt im Umfeld und als Vermieter zu sehen bekomme .... da ist ja schon der Gang zum Amt eine Zumutung.

Sorry!

Beitrag melden
adal_ 22.11.2017, 04:59
128. Da wiehert der Amtsschimmel und die Stasi wundert sich

Buchführung für Bettler, Flaschensammler und Verkäufer der Obdachlosenzeitung. Und bitte nicht schummeln, Freunde.
Besucher der Tafeln werden ausnahmsweise von der Sozialamtsstasi verschont. Was aber sind Hilfeempfänger, die Containern gehen? Sind es Foodsaver oder Sozialhilfebetrüger? :-)

Den bürokratischen Wahnsinn haben sich nicht die Sachbearbeiter in den Arbeitsagenturen und Sozialämtern ausgedacht, den hat der Gesetzgeber verbrochen als er SGB II und SGB XII verabschiedet hat. Bei den Gießkannenleistungen (bestes Beispiel Kindergeld) lässt der Gesetzgeber Fünfe gerade sein und bedenkt damit auch Millionäre, die es nun wirklich nicht brauchen. Streng subsidiär muss es hingegen bei der Grundsicherung zugehen, auch wenn die Kontrolle am Ende teurer kommt als die ausgereichte Leistung.

Beitrag melden
tomrobert 22.11.2017, 05:05
129. Das ist Terror gegen Arme

Jeder Abgeordnete lebt vom Steuerzahler
und kann verdienen was er will, da kräht kein Hahn danach. Millionen an Subventionen werden an no Performer geleistet. Wie passt das?
Betteln ist Arbeit. Ein Beispiel wie die Leute nicht unterstützt sondern klein gehalten werden. Das ist Terror sonst nichts!

Beitrag melden
Seite 13 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!