Forum: Leben und Lernen
Indonesier erforschen Deutsche: Zu Besuch bei strenggläubigen Veganern

Es war eine ethnologische Studie der etwas anderen Art: Indonesische Studenten haben für ein Austauschprogramm die Religiosität der Deutschen erforscht. Dabei stießen sie wider Erwarten auf durchaus glaubensfeste Leute: bei der Grünen Jugend, Geisterbeschwörern und*Veganern.

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SirLurchi 17.11.2011, 10:17
1. Ah ja ...

... und Katzenurin leuchtet im Dunkeln!

Werden für sowas auch Steuergelder verbraten???

Ich könnte das Rasenmähverhalten meiner Nachbarn studieren! Bekäme ich dafür auch Geld?

(Ironie aus)

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cs001 17.11.2011, 10:22
2. .

Zitat von sysop
Es war eine ethnologische Studie der etwas anderen Art: Indonesische Studenten haben für ein Austauschprogramm die Religiosität der Deutschen erforscht. Dabei stießen sie wider Erwarten auf durchaus glaubensfeste Leute: bei der Grünen Jugend, Geisterbeschwörern und*Veganern.
Besonders missionarische religiöse Fanatiker findet man in Deutschland auch oft unter den Atheisten. Die geifern, auch hier im Forum, fast so schön wie mittelalterliche Missionare.

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Olaf 17.11.2011, 10:22
3. .

Zitat von sysop
Es war eine ethnologische Studie der etwas anderen Art: Indonesische Studenten haben für ein Austauschprogramm die Religiosität der Deutschen erforscht. Dabei stießen sie wider Erwarten auf durchaus glaubensfeste Leute: bei der Grünen Jugend, Geisterbeschwörern und*Veganern.
Ich muss sagen, die Indonesier habe uns ganz gut durchschaut.

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Indigo76 17.11.2011, 10:25
4. Titelverweigerer

Zitat von sysop
Es war eine ethnologische Studie der etwas anderen Art: Indonesische Studenten haben für ein Austauschprogramm die Religiosität der Deutschen erforscht. Dabei stießen sie wider Erwarten auf durchaus glaubensfeste Leute: bei der Grünen Jugend, Geisterbeschwörern und*Veganern.
Ich habe selten von einer so unrepräsentativen Studie gehört. Da kommt jemand nach Deutschland, spricht mit Veganern und Anhängern einer Spartenpartei und bildet sich dann ein Urteil über die Spiritualität "der Deutschen".
Das ist ungefähr so, als würde ich nach Kabul fahren, mit einem Anwalt und einem Zahnarzt sprechen und danach sagen: "Ganz Afghanistan geht es prächtig, die Leute haben Arbeit und sind wohlgenährt."

Die Vorurteile über die deutsche Spiritualität sind durchaus berechtigt. Von 100 Deutschen glauben 99 erstmal an sich, dann lange Zeit an nichts und erst dann an irgendeine Art von Religion oder Ideologie.

ps: Was den wissenschaftlichen Beweis der Seele bei Hunden angeht: "wissenschaftlich" ist die Seele nicht einmal beim Menschen bewiesen!

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Pepito_Sbazzagutti 17.11.2011, 10:32
5. Danke, lieber SpOn

"So fand Fitria, dass die Veganer durchaus missionarische Züge trugen und dass der Schutz der Umwelt für sie quasi-religiösen Charakter annimmt. Inda Marlina ging es bei ihrem Forschungsgegenstand, der Jugendorganisation der Partei die Grünen, ganz ähnlich. Der konsequente Umweltschutz und der Enthusiasmus der jungen Aktivisten sei beeindruckend. "Für sie ist es eine Art Religion. Sie wollen damit die Welt verändern," sagt sie."

In unserer Zeit täglich anfallender katastrophaler Meldungen jeglicher Couleur endlich auch mal etwas Lustiges.
Danke, lieber SpOn, Ihr seid doch die Größten :-)

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jimknopf107 17.11.2011, 10:34
6. ...

Nur während des Lesens dieses Artikel sind vermutlich wieder 10.000 Menschen verhungert, sind weitere 10 Tierarten ausgestorben, wurden wieder ein paar Tennisplätze Regenwald einer kurzsichtigen, destruktiven Bevölkerungspolitik geopfert. Ganz abgesehen davon sind die Veganer bei aller radikalität und Ignoranz im Grunde selbst inkosequent, da sie trotz des Verzichts auf tierische Produkte nicht zwangsweise auf andere schädliche Dinge wie Autofahren verzichten, evtl. jeden Tag morgens ein Vollbad nehmen und mit ihrer Atemluft unweigerlich zur Erderwärmung beitragen. Von daher wäre die einzige mögliche Konsequenz ihrer Ideologie der Suizid. Wen es dann doch nicht so weit her ist mit dem Tierschutz könnten sie ja wenigstens in den Südamerikanischen oder Indonesischen Regenwald gehen und sich an den vielen Projekten zum Tier- und Artenschutz beitragen. Oder wenigstens zu Hause ein paar Vogelkästen für bedrohte Vogelarten oder Schlafplätze für Fledermäuse einrichten. Aber all das tun sie nicht, weil sie dafür - wie alle anderen auch- viel zu bequem sind und sich mit vollem Bauch von der Couch schön herunterlästern lässt.

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freakacid 17.11.2011, 10:38
7. Methoden- keine Ahnung

"Ich habe selten von einer so unrepräsentativen Studie gehört. Da kommt jemand nach Deutschland, spricht mit Veganern und Anhängern einer Spartenpartei und bildet sich dann ein Urteil über die Spiritualität "der Deutschen"."
A) Offenbar hat der Spiegel das etwas verkürzt dargestellt
B) Haben sie offenbar keine Ahnung von Sozialwissenschaftlichen Methoden, sonst wären sie selbst daruf gekommen, dass es hier offenbar eine qualitative, also interpretative Studie ohne Anspruch auf Representativität sein wird
C) Decken sich die Ergebnisse doch prima mit dem representatitven Religionsmonitor.

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!!!Fovea!!! 17.11.2011, 10:39
8. tz, tz, tz

Zitat von sysop
Es war eine ethnologische Studie der etwas anderen Art: Indonesische Studenten haben für ein Austauschprogramm die Religiosität der Deutschen erforscht. Dabei stießen sie wider Erwarten auf durchaus glaubensfeste Leute: bei der Grünen Jugend, Geisterbeschwörern und*Veganern.
Wer "glaubt" hat Angst vor der Realität.
Es ist einfacher sein eigenes Unvermögen, Zustände die einem (pos./neg.)Widerfahren, einer überirdischen Macht zuzuordnen.
Damit lässt es sich doch gut leben. Man muss anderen und sich selber keiner Verantwortung einstehen.
Den "der Herrgott", oder "irgendwas anderes" hat ja alles fest im Griff.
Ach was für eine schöne Welt....., so läßt es sich doch gut leben.

Was allerdings die Indonesier damit anfangen sollen bzw. warum diese Studie gemacht wurde, erschließt sich mir auch nicht.

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TheZorro 17.11.2011, 10:40
9. Perspektivenproblem bei Anfängern

Naja, das problematische ist gerade bei "Anfängern", dass sie sich ihrer eigenen Perspektive nicht bewusst sind, dadurch gerne unbewusst wertend werden. Die Aussage über den Glauben, dass Hunde eine Seele haben (oder eben nicht) ist typisch dafür: Während sich die eine Seite darüber eher amüsiert, nimmt die andere Seite das in diesem Falle stärkste Argument des wissenschaftlichen Beweises. Dabei hätte die einfache Feststellung, dass es Menschen gibt, die glauben, dass Hunde eine Seele haben, genügt. Das hätte wiederum Fragen aufgeworfen, woher dieser Glaube kommt.

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