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Infografik der Woche: So weiblich ist die Bundeswehr
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Die Bundeswehr rekrutiert verstärkt Frauen. Aber wie viele dienen in Kampftruppen? Die Infografik der Woche.

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geraldwinkeler 07.11.2016, 10:16
1.

Die Truppe besteht nicht nur aus Kampftruppen, und die Bundeswehr besteht nicht nur aus der Truppe, sondern auch aus der Verwaltung, und dort gibt es viel mehr Frauen als in der Truppe. In manchen Bereichen sind die Frauen dort sogar in der Mehrheit. Alle Bereiche und Statusgruppen sind nötig, um die Aufgaben der Bundeswehr zu erfüllen. Man sollte die Begriffe schon klar auseinanderhalten, wenn man über die Rolle der Frauen in der Bundeswehr spricht. Üm übrigen lassen sich in vielen Bereichen die Personalgewinnungsprobleme der Bundeswehr ohne verstärte Bemühungen um Frauen gar nicht lösen. Entgegen vielen Stammtischparolen erscheinen die Konditionen, die jungen Soldaten, Beamten und Arbeitnehmern in der Bundeswehr geboten werden, dem potentiellen männlichen Nachwuchs oft gar nicht so attraktiv.

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messageinabottle 07.11.2016, 10:44
2. Unscharf differenziert

In der Streitkräftebasis arbeiten Soldaten, keine Dienstleister. Sie kommen aus allen drei traditionellen Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine. Sie sind genauso möglichen Kampfhandlungen oder Bedrohungen ausgesetzt, wie andere Soldaten. Auch eine Differenzierung der Soldatinnen im Ministerium macht daher keinen Sinn. Relevant ist die Gesamtzahl. Ansonsten sind Frauen auch als Sanis, Stabssoldaten oder Infanteristen Soldaten wie alle anderen auch. Interessant wäre höchstens der Anteil von Frauen bei den sogenannten Kampftruppen, wo regelmäßig schwere körperliche Belastungen mit Gefechtssituationen einhergehen. Ein Gemisch, das nur mit großer körperlicher Kraft sehr gut zu beherrschen ist...

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victoria101 07.11.2016, 10:49
3. Wie viel Sinn macht es auch...

... Frauen in Kampftruppen einzuteilen? Also, ich bin selber Frau und habe auch schon damit geliebäugelt, zum Bund zu gehen. Aber Gendertheorie hin oder her, Frauen sind schwächer als Männer. Wenn es um Einsätze geht, in denen es zu Gewaltmärschen mit 50-kg oder mehr Gepäck geht, dann ist das schon für die Männer eigentlich zu viel. Da werden die Frauen nur zur Belastung für die anderen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel, es mag superfitte Leistungssportler-Frauen geben, die das schaffen, wo Couchkartoffel-Männer versagen. Etwas anders sieht es bei technischen, logistischen, Verwaltungsbereichen, Sanitätsdienst und Musik aus. Da gibt es keinen Anlass, den Frauen die Aufnahme zu versagen.

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einwerfer 07.11.2016, 10:51
4. Wo ist die Antwort ?

Wie viele dienen denn nun in Kampftruppen ? Also Infanterie, Panzer etc ? Der Artikel gibt auf die selbstgestellte Frage keine Antwort.

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naklar261 07.11.2016, 10:52
5. Eignung und Leistung. mehr nicht

mehr braucht es nicht. vollkommen egal ob mann oder frau. wer damit nicht klar kommt sollte kein soldat werden.

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ich2010 07.11.2016, 11:04
6.

Zitat von victoria101
... Frauen in Kampftruppen einzuteilen? Also, ich bin selber Frau und habe auch schon damit geliebäugelt, zum Bund zu gehen. Aber Gendertheorie hin oder her, Frauen sind schwächer als Männer. Wenn es um Einsätze geht, in denen es zu Gewaltmärschen mit.....
dazu ist die ausbildung da um genau das zu trainieren. und wenn eine frau in kampfeinsätze ziehen möchte, dann kann sie das tun.

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Plasmabruzzler 07.11.2016, 11:13
7.

Zitat von victoria101
... Frauen in Kampftruppen einzuteilen? Also, ich bin selber Frau und habe auch schon damit geliebäugelt, zum Bund zu gehen. Aber Gendertheorie hin oder her, Frauen sind schwächer als Männer.
Mit besagtem Argument dürfte folgerichtig auch keine Frau bei der Feuerwehr oder der Polizei arbeiten. Da wird ebenso viel oder wenig körperliche Robustheit verlangt.
Mir persönlich ist es Wurst, ob Frau oder Mann, ob Schnurrbartträger oder Hobby-DJ das Land verteidigt. Sie oder er soll es zu 100% können und wollen - nicht mehr und nicht weniger.

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geando 07.11.2016, 11:27
8. Nur die Leistung zählt?

Zitat von naklar261
mehr braucht es nicht. vollkommen egal ob mann oder frau. wer damit nicht klar kommt sollte kein soldat werden.
Sehr richtig. Aber in der Praxis sieht die Sache oft ein wenig anders aus. Die Leistungsgrenzen werden leider längerfristig oft den Fähigkeiten der Bewerber/Innen angepasst- nicht andersherum. Sprich: Wenn ein hoher Frauenanteil in allen Bereichen der Streitkräfte als politisches Ziel ausgegeben wird, sich aber nicht genug fähige Kandidatinnen für dieses Ziel finden, werden die Anforderungen heruntergeschraubt bzw. Verändert um das Ziel zu erreichen. Das wieder rum senkt auch die Fähigkeiten der Truppe.

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georgia.k 07.11.2016, 11:29
9. am Beispiel der Bundeswehr - und auch der Polizei - scheitert die Quotenregelung

wenn man denn Gleichberechtigung allein nach Qualifikation praktiziert. Natürlich gibt es Frauen, die den Anforderungen auch genügen, wenn sie denn nicht geschlechtsspezifisch gestaltet werden. Aber das dürfte eher selten sein. Wenn ich denn am Rosenmontag - auch wenn er nicht stattgefunden hat - junge Polizeianwärter sehe, davon 4 junge Frauen und 6 junge Männer, so ganz frisch mit Abitur, erwacht in mir der Beschützerinstinkt. Die heutigen jungen Generationen sind mehrheitlich pazifistisch erzogen, kennen allenfalls fair play vom Sport, haben absolut keine Straßenkampfmentalität. Und Frauen sind da eigentlich nur Ballast, obwohl sie mitgezählt werden. Wenn es körperlich wirklich zur Sache geht, bei gewalttägigen Rechten, Linken, Zuwanderern haben ja schon die sog. Hundertschaften Probleme, die vorwiegend für solche Einsätze in Betracht kommen.

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