Forum: Leben und Lernen
Internationaler Vergleich: OECD rügt Deutschland für geringe Akademiker-Rate
DPA

Die Hörsäle sind voll, nie gab es so viele Studenten in Deutschland. Trotzdem sind es nicht genug, mahnt die OECD. In anderen Industrieländern schließen weit mehr Menschen ein Studium ab.

Seite 26 von 26
tibulsky 28.01.2015, 15:34
250. Niedrige Quote in D ist noch zu hoch!

Mit Verlaub: Was wird in D in den letzten Jahren nicht schon alles "pseudo-akademisiert", was nennt sich heute alles "Studium"? Und das auf Druck der OECD! Ein Witz, meiner Meinung nach. Das fing damals schon mit den FHs an, heute sind es Krankenschwestern, Erzieherinnen und Kaufleute, die an privaten Hochschulen Klausuren schreiben und sich dann Bachelor nennen dürfen. Früher hieß das Berufsschule oder Weiterbildung. Das ist die Verschulung des Studiums, nicht so sehr der Bologna-Prozess an den Unis (denn neuen Bachelor / Master dort, würde ich im Vergleich dazu nicht wirklich kritisieren). Für mich zählt als Akademiker nur, wer einen Abschuss an einer UNIVERSITÄT hat, nicht school of applied science hier und da, Hochschule für dies und das oder duales Studium so und so. Wann wird Müllmann und Kosmetikerin ein Studium sein, was ist eigentlich aus unser so hoch gelobten dualen Berufsausbildung geworden?

Beitrag melden
austenjane1776 28.01.2015, 16:27
251. Sinnlose Arroganz - was bringt das denn?

Zitat von Bondurant
Nein. Nur ausnahmsweise die, die man früher "Studienräte" nannte, und die ihr Fach wirklich diplomähnlich studiert haben. Und dann in dem Fach promoviert.
Erstmal gibt es viele Arten Lehrkräfte. Zweitens - wieso soll man nur mit "Dr" Akademiker sein? StR gibt es übrigens auch heute noch. Haben immer noch studiert. Und einen "Vorbereitungsdienst" absolviert mit 2. Staatsexamen. Sind Jurist/innen auch alle keine "Akademiker"? Der Vorbereitungsdienst jedenfalls ist gemäß Vorschriften hinsichtlich der Selbständigkeit absolut akademisch. Sie haben da nämlich in komplexen Zusammenhängen eigenverantwortlich zu arbeiten. Mit Kontrolle und Ergebnisverantwortung. Und dann noch ein Staatsexamen. Ja, was will der Herr denn noch? Auch gibt es immer mehr Lehrkräfte, die mit Dipl, Dr oder anderem Examina an den Schulen ausgebildet werden - auch wieder die Schleifmühle Vorbereitungsdienst und nochmal großes Examen. Weder das der Juristen noch das der Lehrkräfte ist für Faule, Doofe oder Schmalspurcharaktere geeignet. Da fallen auch viele durch oder geben auf. Da kriegen Sie allenfalls mit Mangelfach eine Gnaden-4. Was ist denn Ihre dolle Vita, wenn Sie hier auf ganze Studienfächer und Berufsgruppen eindreschen?
PS Ganz einfach: Mindestens alles, was A13 oder höher als Einstieg kriegt, ist Akademiker. Der Rest ist Ihr Hobby.

Beitrag melden
dickebank 28.01.2015, 16:27
252. Ph

Zitat von Bondurant
Nein. Nur ausnahmsweise die, die man früher "Studienräte" nannte, und die ihr Fach wirklich diplomähnlich studiert haben. Und dann in dem Fach promoviert.
Sie wissen schon, dass lediglich BaWü noch PHs hat?

Der Unterschied zwischen Lehramt für GS/HS/RS sowie vergleichbare Klassen an GeS Und Sekundarschulen und GY/BK beträgt genau ein Semester.

BTW wie stufen Sie Seiteneinsteiger ein, deren Diplom-/Master-/MA-Abschluss einer deutschen oder ausländischen Hochschule/Universität als Erstes Staatsexamen anerkannt worden ist und die im Vorbereitungsdienst/Referendariat bzw. unter der OBAS ihr Zweites Staatsexamen erlangt haben?

Sind FH-Absolventen, deren Abschluss für die Sek I und II anerkannt worden ist, dann Akademiker und Absolventen einer Uni oder HS, deren Abschluss für die SekI anerkannt worden ist, plötzlich keine mehr?

Besteht neben akademischem Dünkel auch nur die entfernteste Kenntnis von Lehrer-CVs?

Beitrag melden
dickebank 28.01.2015, 16:29
253. au Backe

Zitat von tibulsky
Mit Verlaub: Was wird in D in den letzten Jahren nicht schon alles "pseudo-akademisiert", was nennt sich heute alles "Studium"? Und das auf Druck der OECD! Ein Witz, meiner Meinung nach. Das fing damals schon mit den FHs an, heute sind es Krankenschwestern, Erzieherinnen und Kaufleute, die an privaten Hochschulen Klausuren schreiben und sich dann Bachelor nennen dürfen. Früher hieß das Berufsschule oder Weiterbildung. Das ist die Verschulung des Studiums, nicht so sehr der Bologna-Prozess an den Unis (denn neuen Bachelor / Master dort, würde ich im Vergleich dazu nicht wirklich kritisieren). Für mich zählt als Akademiker nur, wer einen Abschuss an einer UNIVERSITÄT hat, nicht school of applied science hier und da, Hochschule für dies und das oder duales Studium so und so. Wann wird Müllmann und Kosmetikerin ein Studium sein, was ist eigentlich aus unser so hoch gelobten dualen Berufsausbildung geworden?
Sind jetzt Absolventen der RWTH keine Akademiker mehr?

Kennen Sie überhaupt den Unterschied zwischen einer Hochschule und einer Universität?

Beitrag melden
Seite 26 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!