Forum: Leben und Lernen
Investitionsstau: Schulen fehlen 34 Milliarden Euro
DPA

Laut einer Untersuchung stecken Kommunen heute viel weniger Geld in die Modernisierung von Schulen als vor 20 Jahren. Ausbleibende Investitionen gefährden den Bildungserfolg in Deutschland, fürchten die Autoren.

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spontanistin 24.09.2016, 10:15
10. Typisch realitätsferne Berufspolitiker!

Das Wahlkampf-wirksame Bauen von teuren Imageprojekten mit regelmäßig das geplante Budget übersteigenden Baukosten bezahlt aus fröhlich sprudelnden Steuern. Aber die damit einhergehenden und nicht nur inflationär steigenden Folgekosten überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen. Hauptsache die Diäten und Pensionen steigen regelmäßig! Vielleicht sollte man nur Bürger als Politiker zulassen, die schon mal in einem richtigen Beruf Lebenserfahrung gesammelt haben und Erfolge vorweisen können!

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hzj 24.09.2016, 10:19
11. Bruchbuden und Rohbau ähnliche Zustände in NRW

In den Ruhrgebietsstädten, aber vermutlich auch in anderen Großstädten werden seit einigen Jahren Schulgebäude systematisch in einen Rohbau ähnlichen Zustand versetzt, weil massiv erhöhte Brandschutzauflagen durchgesetzt werden müssen. Nichts gegen Brandschutz, aber wie es einige Großstädte umsetzen, geht es nicht.
Es werden Deckenverkleidungen abgerissen, jeglicher Schallschutz entfernt, weil der brennen könnte, Breschen für Fluchtwege und Fluchttüren geschlagen und notdürftig berkleidet. Wenn die Brandschutzkommission zufrieden ist, bleibt die optische und akustische Bauruine so, wie sie gerade ist. Die Decken nackt, kein Schallschutz in Fluren und Klassen, nicht mal ein Neuanstrich.

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Broko 24.09.2016, 10:19
12. Prioritäten

Der Um- und Ausbau von Rathäusern und Rathausvorplätzen war den Gemeinden schon immer allemal wichtiger als die Instandhaltung von Schulen - wie oft habe ich es in meiner 30jährigen Lehrertätigkeit erlebt, wie sämtlichen Ressourcen aus den Schulen abgezogen wurden, damit o.e. Tätigkeiten rechtzeitig und vollständig über die Bühne gehen konnten ...

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nachtheim 24.09.2016, 10:19
13. Sollte machbar sein

34 Milliarden? Das ist doch heutigentags kein unbezahlbarer Preis mehr. Das müßte die Regierung doch locker innerhalb eines Jahres und auf einen Schlag zur Verfügung stellen können. Geht an anderen Stellen ja auch problemlos.

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Zaunsfeld 24.09.2016, 10:23
14.

Zitat von elhelw
Was kosten 500000 abgelehnte Asylbewerber die seid Jahren ohne Perspektive auf Ihre Abschiebung warten ? Ich komme auf sparsam geschätzte ca. 39 Mrd Euro.
500.000 abgelehnte und seit Jahren geduldete Asylbewerber kosten etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr.

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obreot 24.09.2016, 10:24
15. Schnelle Abhilfe

Der Staat (auch Städte) bekommt Geld, wenn er Kredite aufnehmen will. Aber unsere Regierung findet die schwarze Null generationengerechter, als gut ausgebaute Schulen.

Sprich die schlecht ausgebildeten Kindeskinder müssen später jene Schulden aufnehmen, die sich Schäuble spart.

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spiegelleser861 24.09.2016, 10:25
16. im bundeshaushalt 2017

Sind 19 Mrd. Euro als Kosten der Flüchtlingsheimen angesetzt. Bis 2020 sind 77 Mrd. geschätzt. Irgendwo muss das Geld ja eingespart werden...

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akkronym 24.09.2016, 10:26
17. das sind 34 Mrd

..von 50 Mrd jährlich, die Rot-Grün unter Schröder und Fischer mal so eben nonchalant mit der damaligen "Steuerreform"als dauerhafte Steuergeschenke, vor allem an die Industrie insbesondere die Finanzindustrie und Konzerne, rausghauen hat.

Diese dämliche neoliberale Idee fällt uns jetzt gründlich auf die Füße.
Nicht nur, dass unsere ehemals hochwertige Infrastruktur vergammelt, auch die Schere in der Gesellschaft ist -und wird auch weiterin- dadurch deutlich schneller auseinander gegangen/gehen.

Ein Meisterwerk der Zerstörung durch die SPD und Grüne, wie es sich eine vollkomen entbändigte FDP nicht schöner hätte vorstellen können.

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intelligenzbestie22 24.09.2016, 10:28
18. 40 Jahre auf Baustellen und Müllkippen

Als Lehrerin arbeite ich mein ganzes Berufsleben lang schon auf Baustellen und Müllkippen. Verkeimte Klimaanlagen und versiffte Teppichböden, undichte Container, in welchen man Eimer aufstellen musste, um das durchtropfende Regenwasser aufzufangen, Räume, die für 24 Kinder ausgelegt waren, in denen aber 33 saßen, Mäuse, die den Unterricht regelmäßig "auflockerten" - all das habe ich erlebt und erlebe es auch weiterhin. Hinzu kommt, dass selbst neue Bauabschnitte so schlecht gereinigt und gewartet werden, dass sie bereits nach kurzer Zeit wieder verbraucht sind. Die Baumaßnahmen werden außerdem stets während des laufenden Unterrichts durchgeführt, während in den Ferien nichts passiert. Und schließlich geben die Schüler der Einrichtung den Rest, wenn ohnehin alles hässlich, defekt und marode ist. Armes reiches Deutschland!

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RudiRastlos2 24.09.2016, 10:31
19.

Wie schon einige hier im Forum schreiben: Es ist alles eine Frage der Prioritäten des Bundes bzw. der Länder. Es wäre schon fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

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