Forum: Leben und Lernen
Jobkrise in den USA: Vom Bachelor zum Briefträger

Die Studiengebühren in den USA steigen rasant, und damit auch die Schulden der Uni-Absolventen. Auf die meisten warten derzeit aber nur Jobs in Sekretariaten oder*Kneipen, jeder achte US-Briefträger ist inzwischen ein Bachelor. Für sie wird die teure Ausbildung zum Verlustgeschäft.

Seite 2 von 14
madre 26.03.2011, 14:55
10. ...

Zitat von priuskanada
rentabel? mit ings? das ich nicht lache .. ausser sie meinen keine deutschen ingenieure ;-) dann könnte ich zustimmen oder aber alles was vor 2000 die unis verlassen hat ..
Irgendwie muss da ein Missverständnis zwischen meinem und Ihrem Post existieren... ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PhysikerTeilchen 26.03.2011, 15:00
11. hurra Deutschland

Zitat von fritzyoski
Natuerlich brauchen wir Duennbrettbohrer die sich Gedanken ueber den Kruemmungswinkel von Bananen machen. Oder mehr Juristen die Verordnungen erlassen um die Wirstschaft auszubremsen. Ja, Politikwissenschaftler auch gaaanz wichtig! Warum nicht gleich Einkaufen und Schminken studieren?
Hurra, das Proletariat laestert mal wieder ueber diejenigen, die Wirtschaft und Gesellschaft sichern und voranbringen. Wem das Verstaendnis fuer wirtschaftliche und politische Zusammenhaenge fehlt, wuerde ich mal empfehlen, es stattdessen in einem Staat ohne Bildungsoberschicht zu probieren. (Wuerde man so etwas z.B. einen "Arbeiter- und Bauernstaat" nennen? Der Begriff kommt mir irgendwie bekannt vor... :-) )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spdf 26.03.2011, 15:02
12. re

Zitat von DanT.
Juristen, BWLer und besonders alle X-logen sind nicht überflüssig, nur gibt es viel zu viele von denen. An Naturwissenschaftlern und Ingenieuren scheint es eher zu mangeln.
Es gibt keinen Mangel an Naturwissenschaftlern. Die wenigsten können dauerhaft in ihrem Fachbereich arbeiten, und müssen sich daher neu orientieren. Was es geben kann, ist ein Mangel an Naturwissenschaftlern für einen ganz bestimmten engen Teilbereich, der gerade wirtschaftlich in ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NablaQuabla 26.03.2011, 15:10
13. Oha...

Zitat von spdf
Wer stellt den Mathematiker ein? Das höchste was die erreichen können ist bei einer Versicherung Risiken auszurechnen oder bei einem sonstigen Finanzdienstleister Risiken verschleiern. Ist natürlich super wichtig. Bei Physikern ist das ähnlich. Was wollen sie mit einem Experten für Schwarze Löcher?
Ist dieser Post jetzt so herrlich sarkastisch, dass ich ihn nicht verstehe, oder sind das wirklich ihre Ansichten bezüglich der Berufsqualifikationen von Mathematikern und Physikern?

Für Mathematiker kann ich selbst nicht so viel sagen, jedoch sind sie was Physiker anbelangt doch sehr auf dem Holzweg. Physik besteht nicht nur aus der ART, Supergravitationstheorie, M-Theorie und wie sie noch alle heißen. Das sind alles Aufgabenfelder, welche sich Physiker gesucht haben, die ganz genau wissen, dass sie nur an einer Universität forschen werden. Was aber ist mit anderen Aufgabenfeldern? Allein die Festkörperphysik birgt hier so gigantisches industrielles Potential welches wir noch nichtmal im Ansatz ausschöpfen. Gleiches gilt für die Optik, neue medizinische Apparate etc. pp.

Auch findet die Denkweise eines Physikers dadurch, dass er in seiner Ausbildung stets darauf gedrillt wurde Probleme zu lösen in vielen weiteren Bereichen anklang. Was denken sie, warum sehr viele Consulting Firmen gerade Physiker engagieren? Weil die sich mit Schwarzen Löchern beschäftigen? Mitnichten.

Sollte ihr Post daher ernst gemeint sein, so bitte ich sie vor ihrem nächsten Post sich erst zu informieren, dann zu denken und erst DANN zu posten.

Mit freundlichen Grüßen,
NablaQuabla

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ilmephax 26.03.2011, 15:12
14. Fail

Zitat von priuskanada
rentabel? mit ings? das ich nicht lache .. ausser sie meinen keine deutschen ingenieure ;-) dann könnte ich zustimmen oder aber alles was vor 2000 die unis verlassen hat ..
Auf was mauern Sie ihre Arroganz? Ich lade Sie gern zum Duell an meiner Tafel ein... sowohl in BWL als auch in MB

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerNachfrager 26.03.2011, 15:36
15. Nixda

Zitat von spdf
Wer stellt den Mathematiker ein? Das höchste was die erreichen können ist bei einer Versicherung Risiken auszurechnen oder bei einem sonstigen Finanzdienstleister Risiken verschleiern. Ist natürlich super wichtig. Bei Physikern ist das ähnlich. Was wollen sie mit einem Experten für Schwarze Löcher?
Sie sind ja ein richtiger Schlaubischlumpf !

Die Phyisker tun nichts weiter als schwarze Löcher und die Xologen schreiben nichts weiter als sinnlose Forenbeiträge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ATLien 26.03.2011, 15:39
16. Naja,

Zitat von sysop
Die Studiengebühren in den USA steigen rasant, und damit auch die Schulden der Uni-Absolventen. Auf die meisten warten derzeit aber nur Jobs in Sekretariaten oder*Kneipen, jeder achte US-Briefträger ist inzwischen ein Bachelor. Für sie wird die teure Ausbildung zum Verlustgeschäft.
Naja, der Bericht zeugt mal wieder nicht gerade von tiefer Recherche und einem guten Verstaendnis des amerikanischen Ausbildungssystems: Zahlen wie X% der Brieftraeger haben einen Bachelorabschluss und Y% gehen nach der High School aufs College in Verbindung mit hohen Studiengebuehren an den privaten und einigen staatlichen Unis bedeuten nicht viel, wenn man weiss, dass Bachelorabschluss nicht gleich Bachelorabschluss in den USA ist.

Zum einen gibt es diejenigen, die an den privaten (Harvard, Yale, Princeton, MIT, Caltech, Duke, Columbia, UPenn, Sanford, ...) bzw. den ebenso renommierten staatlichen Top-Unis (Berkeley, UCLA, University of Michigan, Georgia Tech, University of Illinois, University of Virginia, Purdue ...) studiert haben. Diese haben extrem hohe Studiengebuehren bezahlt, allerdings auch wenig Probleme angemessene Jobs zu finden.

Gleichzeitig gibt es einen grossen Block mittelmaessiger und guenstigerer Unis, die ordentliche Abschluesse verleihen (wenn auch nicht auf dem Niveau der Top-40 Unis). Hier mag es den ein oder anderen Absacker geben. Allerdings mag ier nicht immer nur der boese Arbeitsmarkt das Problem sein sonderen vielleicht auch ein misserabler Abschluss nach langer Studienzeit?

Schliesslich gibt es eine Vielzahl von Community Colleges und vor allem auch mysterioesen Pseudo-Unis wie University of Phoenix, DeVry University, etc. die massenweise nutzlose Bachelor-und auch Masterabschluesse zu scheinbar "guenstigen" Preise auf den Markt werfen. "Absolventen" dieser Einrichtungen sind es dann auch, die mit Bachelorabschluessen in niedrig qualifizierten Jobs arbeiten. Alledings muss man fairerweise sagen, dass diese "Absolventen" auch nie die Zig-tausende Dollar Studiengebuehren (wie an Harvard, Berkely und Co ueblich) bezahlt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Germanasty 26.03.2011, 15:45
17. Gut dass wir den Batschlor eingeführt haben

Tja, mit einem Diplom wäre das nicht passiert ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koltschak 26.03.2011, 15:46
18. Ach so, nur in den USA!

Da kann ich mir dann erleichtert den Schweiß von der Stirn wischen.

In Deutschland ist so was - zum Glück - nicht möglich!

Hier fahren nur Leute eine Taxe, die auch Auto fahren können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xsreality 26.03.2011, 15:50
19. ...

Für Hochschulabsolventen gibt es heutzutage nunmal auch keinen unbegrenzten Bedarf mehr ...
Es ist eben nicht mehr so einzigartig wie früher studiert zu sein ...

bzgl. Mathematiker/Physiker ... ich als richtiger Informatiker wundere mich auch immer wieso diese ganzen Mathematiker/Physiker/Elektrotechniker in die Informatik reinkommen, können sie doch meistens nicht viel mehr als ein bißchen Scripten, noch witzer finde ich, dass irgendwelche Heinis mit Physik-Diplom und Phd in Physik urplötzlich Informatikprofessor werden ... verstehe ich nicht, dass irgendwelche auf die Informatik bezogen ungelernten aufeinmal Professor spielen dürfen ... irgendwo sollte es schon Qualitätskritieren geben ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 14