Forum: Leben und Lernen
Jüngster Student: 14-Jähriger studiert Informatik in Potsdam
Hasso-Plattner-Institut/Dirk Laessig

Mit fünf wurde er eingeschult, drei Klassen hat er übersprungen: Conrad Lempert hat mit 14 Jahren ein Einser-Abi hingelegt. Jetzt fängt er an zu studieren - und hat natürlich schon Pläne für die Zeit danach.

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bernd.stromberg 29.07.2015, 17:42
20.

Zitat von spon-facebook-10000818758
Ein Akademiker im eigentlichen Sinn wird aus dem wohl nicht werden! Mit Berufsfachschule dauerte meine Schulzeit schon 15 Jahre, danach habe ich gut acht Jahre Studiert, so werden Top- Akademiker ausgebildet. Alles andere ist Bestenfalls Berufsschule, nein eher Kindergarten! Fragen Sie doch mal nach, ober dieser Knabe Messer und Gabel richtig halten kann?
Volle Zustimmung.

Sie sind das Maß aller Dinge.
Es ist immer wieder schön zu sehen dass es noch "Top-Akademiker" gibt die trotz allem noch am Boden geblieben sind und nicht an maßloser Selbstüberschätzung leiden.

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gesinecresspahl 29.07.2015, 17:42
21. Ha ha

Zitat von spon-facebook-10000818758
Ein Akademiker im eigentlichen Sinn wird aus dem wohl nicht werden! Mit Berufsfachschule dauerte meine Schulzeit schon 15 Jahre, danach habe ich gut acht Jahre Studiert, so werden Top- Akademiker ausgebildet. Alles andere ist Bestenfalls Berufsschule, nein eher Kindergarten! Fragen Sie doch mal nach, ober dieser Knabe Messer und Gabel richtig halten kann?
Ich muss schmunzeln. Da spricht ja ein Experte. Als nicht unsichtbarer Universitätsprofessor in meinem Fach würde ich gerne dazu sagen, dass solche Leute schon hochwillkommen in der Akademia - und die diskretierenden Bemerkungen unmöglich - sind.

Was ist denn das für eine absurde Unterstellung, dass man lange studieren muss, um dies auch gut zu tun? Der Student hat ja bereits bewiesen, dass man auch nicht lange in die Schule gehen muss, um auch eine guten Abschluss zu machen. Und warum sollte er Messer und Gabel nicht richtig halten können? Letzteres kann ich mir schon vorstellen. Dagegen sprechen die obigen Kommentare (und die vielen Rechtschreibfehler) eher gegen die Einschätzung als Top-Akademiker.

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hinnerk.albert 29.07.2015, 17:43
22. hoffnung

bleibt zu hoffen dass er nicht irgendwann seine jugend vermisst. warnende beispiele aus den usa gibt es genug, bei denen höchstbegabte später psychisch vollkommen ''unter die räder'' gekommen sind.

ansonsten super leistung und viel glück!!!

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kw16 29.07.2015, 17:45
23.

Zitat von mucki11
Der junge tut mir Leid. Klar ist es irgendwie schwierig, wenn jemand offensichtlich "hochgegabt" ist. Aber mit 14 Jahren an einer Uni zu sein? Sorry, da ist man ein Kind. Das spiegelt einfach die heutige Leistungsgesellschaft wieder. Man muss schnell alles durchziehen, am besten ohne Lücken im Lebenslauf, immer die besten Referenzen haben etc. Ich selbst bin Studentin und habe nach dem Abitur eine Ausbildung gemacht und erst danach angefangen zu studieren. Ich kann es jedem empfehlen. Dadurch, dass ich Mitte 20 bin, habe ich einen ganz anderen Blick auf Dinge und die Thematiken in der Uni. Welches Unternehmen stellt bitte einen 18-jährigen ein? Das eine persönliche ´Reife und Entwicklung eine erhebliche Rolle spielt, habe ich in den letzten Jahren vermehrt festgestellt. Ich finde es schade, dass er keine Chance bekommt, sich auch neben der Schule/Studium zu entwickeln. Uni/lernen ist nicht alles. Ganz abgesehen davon, dass er wohl in der Uni keinen Anschluss finden wird. Er ist nun mal 14! Selbst 17-/18-jährige, die Abitur gemacht haben und direkt studieren gehen, machen diese Erfahrung oft. Zum Studieren gehört eben auch das Studentenleben an sich. Und dieses wird der Junge ja leider nie kennenlernen. Dennoch wünsche ich ihm alles Gute und hoffe, dass er diesen Schritt nicht eines Tages bereut.
Wie wahr. Die Kindheit ist unwiderbringlich.

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nymousano 29.07.2015, 17:47
24. Neid...

...wo man hinschaut ... äh ... liest. Ist doch top was der Junge macht und kann. Mit seiner Begabung schafft er es vielleicht mit Anfang Zwanzig in den Silicon-Valley, zu Konditionen, von denen wir hier nur träumen können. Das ganze Leben ist nun mal ein Trade-Off...

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nymousano 29.07.2015, 17:49
25. Zu unserem ...

.. Top-Akadmiker von Beitrag #1 muss ich noch sagen: Das meinen Sie bei Ihrer Rechtschreibung doch hoffentlich ironisch?

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meineeine020 29.07.2015, 17:53
26. Studiengang und Institut richtig?

Studiert er wirklich Informatik und ist am Informatik-Institut? Neben der Bildquelle sehe ich auch im Hintergrund an der Wand eindeutig ein HPI außerdem würde ich sagen das ist Prof. Christoph Meinel, Leiter des HPIs.
Das HPI ist ein eigenes Institut wie schon der Name zu vermuten gibt: Hasso-Plattner-Institut und Informatik studiert man da auch nicht, vermutlich eher IT-Systems Engineering.

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HerrKeule 29.07.2015, 17:55
27.

Zitat von mucki11
Der junge tut mir Leid. Klar ist es irgendwie schwierig, wenn jemand offensichtlich "hochgegabt" ist. Aber mit 14 Jahren an einer Uni zu sein? Sorry, da ist man ein Kind. Das spiegelt einfach die heutige Leistungsgesellschaft wieder. Man muss schnell alles durchziehen, am besten ohne Lücken im Lebenslauf, immer die besten Referenzen haben etc. Ich selbst bin Studentin und habe nach dem Abitur eine Ausbildung gemacht und erst danach angefangen zu studieren. Ich kann es jedem empfehlen. Dadurch, dass ich Mitte 20 bin, habe ich einen ganz anderen Blick auf Dinge und die Thematiken in der Uni. Welches Unternehmen stellt bitte einen 18-jährigen ein? Das eine persönliche ´Reife und Entwicklung eine erhebliche Rolle spielt, habe ich in den letzten Jahren vermehrt festgestellt. Ich finde es schade, dass er keine Chance bekommt, sich auch neben der Schule/Studium zu entwickeln. Uni/lernen ist nicht alles. Ganz abgesehen davon, dass er wohl in der Uni keinen Anschluss finden wird. Er ist nun mal 14! Selbst 17-/18-jährige, die Abitur gemacht haben und direkt studieren gehen, machen diese Erfahrung oft. Zum Studieren gehört eben auch das Studentenleben an sich. Und dieses wird der Junge ja leider nie kennenlernen. Dennoch wünsche ich ihm alles Gute und hoffe, dass er diesen Schritt nicht eines Tages bereut.
Das hat alles nix mit der heutigen Leistungsgesellschaft zu tun - der Junge ist einfach gut und macht sicherlich das was ihm Spaß macht und was ihn auslastet.
Sicherlich werden ihn auch Unternehmen mit 18 einstellen - sicherlich nicht irgendwelche Behörden oder Unternehmen die am Hungertuch nagen. Sondern Big Player, die mit den geistigen Fähigkeiten des Jungen was anfangen können, bei denen es um Leistung und Talent geht und nicht ums Alter.
Und der Ratschlag nach dem Abi erst eine Ausbildung zu machen ist ebenfalls sowas von bescheuert. Wenn man weiß in welche Richtung es geht, soll man es auch sofort machen und nicht erst ein Ausbildung die Zeit kostet und einen unter Umständen fachlich nicht weiterbringt. Die Reife bekommt man noch früh genug. Mit Mitte 20 guckt man schon eher, dass man irgendwann fertig wird mit dem Studium.
Und ob der Junge Anschluss finden wird oder nicht, wird sich zeigen. Vielleicht hat er am Ende eh kein Interesse an Partys und Co. Aber der Hochschulalltag hat auch mehr zu bieten

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kjartan75 29.07.2015, 17:55
28.

Zitat von hinnerk.albert
bleibt zu hoffen dass er nicht irgendwann seine jugend vermisst. warnende beispiele aus den usa gibt es genug, bei denen höchstbegabte später psychisch vollkommen ''unter die räder'' gekommen sind. ansonsten super leistung und viel glück!!!
Genau das denke ich auch. Ich hoffe, dass sich das später nicht rächt. Aber wenn es nun sein Wunsch ist... Respektabel ist es allerdings. Aber Fakt ist dabei auch, dass er manche Lebenserfahrung sicher nicht macht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er so wahnsinnig viel Freizeit hat, um sie mit Freunden zu verbringen. Das ist aber ein wichtiger Teil der Charakterbildung und auch Lebenserfahrung. Aber ich kann es nicht beurteilen, nur habe ich Zweifel, dass es so "gesund" ist.

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surffreak2000 29.07.2015, 17:57
29. ?

Es ist ja kein Geheimniß dass es Hochbegabte schwer haben. Man stelle sich mal beide Situationen vor. Zum einen nimmt er weiter am Unterricht teil und fühlt sich so wie wenn unsereins nochmal in die 5te Klasse müsste. Zum anderen ist er komplett von Gleichaltrigen getrennt. Beides sehr problematisch. Jedoch ist der Zugang zu hochwertiger Bildung sicher empfehlenswert!

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