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Jugendkulturen: "Wir lassen uns nichts vorschreiben"

Warum verzichten manche*Jugendliche auf Alkohol und Zigaretten? Warum laufen manche ganz in schwarz durch die Welt? Und gegen was revoltierten die jungen Hippies von heute? Das Jugendmagazin "Spiesser" wollte es wissen - und lässt acht Anhänger von Jugendkulturen zu Wort kommen.

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hladik 04.10.2010, 14:51
1. Titel

"Bitch" ist von Meredith Brooks, nicht von Alanis Morissette. Wenn man nicht mal weiss, wer sein Lieblingslied singt...

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Mathe-Freak 04.10.2010, 15:08
2. ....

Zitat von hladik
"Bitch" ist von Meredith Brooks, nicht von Alanis Morissette. Wenn man nicht mal weiss, wer sein Lieblingslied singt...
Was erwartet man von solchen Gestalten die sich mit 18-24 wie pubertäre Kinder aufführen?

Auf zwang alternativ sein ist Mainstream bloss schlimmer.

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frank_lloyd_right 04.10.2010, 15:08
3. Warum verzichten manche Jugendliche auf Alkohol und Zigaretten?

Ja, das kann ich wirklich auch nicht nachvollziehen.

Wo diese recht gefährlichen Drogen doch gar nicht verboten sind...

aber vielleicht isses ja gerade deshalb.

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Hirnwurm 04.10.2010, 15:19
4. Falsches Verständnis

Ich kenne einige Punks und keiner davon hat gefärbte Haare, Sicherheitsnadeln im Ohr oder rennt sonstwie komisch rum.
Wobei einen, der so rumrennt, kenne ich. Das ist mein Bruder und der ist ein Plastik-Punk. Begreift nichts und ist immer gegen das, wogegen man gerade ist und wenn heutzutage alle mit Iro rumlaufen und die fesche Gelfrisur der "jungen-Unionler" als rebellisch gelten würde, würde er so eine Frisur tragen.

Den Punk erkennt man nicht von außen, und wenn doch, dann ist es oft mehr Schein als sein, denn gerade die Leute, die so erpicht darauf sind, allen zu zeigen wie rebellisch sie sind, rennen meistens auch nur einem Dogma hinterher, dass sie nicht verstehen. Aber das ist halt bei Dogmen so.
Der Punk muss auch den Punk kritisch hinterfragen. Wird der Punk zur Religion, hat er sein Ziel verfehlt.

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Skade 04.10.2010, 15:29
5. Jugendkultur

habe nie einer Jugendkultur angehört, dieses uniformierte Denken war mir schon immer absurd.

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fatherted98 04.10.2010, 15:44
6. Jungendkultur....bähhh...

Die Jugendkultur zu meiner Zeit hatte Punker, Popper und Skins...so gut wie keiner den ich kannte gehörte einer dieser Gruppen an...war alles von den Medien hochgepuscht. Es lungerten damals wie heute einige Punks in der Innenstadt rum, in den Discos sah man ein paar aufgestylte Popper und Skins gabs in unserer Gegend so gut wie keine...laut Medien waren die aber überall...lachhaft.
Ach ja ... die Alternativ hab ich vergessen...sind heute alles Armani-tragende Grünwähler die damals im Schlabberlook die Juttetasche schwangen..
Heute siehts doch genauso aus...die Jugend macht sich gar nichts aus von den Medien vorgegebenen Schubladen...die paar Goth - Fans ... damit füllt man noch nicht mal eine U-Bahn.

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Iggy Rock 04.10.2010, 15:48
7. Traurig

Zitat von Hirnwurm
Ich kenne einige Punks und keiner davon hat gefärbte Haare, Sicherheitsnadeln im Ohr oder rennt sonstwie komisch rum. Wobei einen, der so ......
Guttenbergs Gelfrisur hat schon lange auch eine Szene, die ist eng mit dem Punk in den USA verwoben, steht allerdings auf die 50er Jahre und viel Rock'n'Roll, natürlich nebst alter Rollenverteilung der Geschlechter, viel Kitsch und natürlich Oldtimern.

Dass man Punks nicht am Äußeren festmachen kann, zeigt ein Blick in die Geschichte der Bewegung, es gab bislang kaum eine Band deren Mitglieder jene äußere "bunte" Uniformierung wirklich durchgezogen hätten, das machen eher diejenigen, die nur Mitlaufen und nichts zu sagen haben.
Trotzdem ist jener hier gemachte Jugendkulturüberblick eher ein Trauerspiel, schließlich taucht da nichts auf, was es schon vor 20 Jahren gegeben hätte. Nur Popmusikliebhaber, die für gewöhnlich sagen, dass sie keinen Stil bevorzugen, mit von Mutti als korrekt gekaufter Kleidung und streng konservativem, geistigem Horizont sind deutlich schlimmer, weil noch Nichtssagender.

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SethSteiner 04.10.2010, 15:55
8. Nix Titel

Ich fands immer toll mein ganz eigener Herr zusein und niemanden anzugehören. Ich trink auch kein Alkohol, rauch nicht und nehm sonst keine Drogen hat aber nix mit straight edge zutun, ich fands halt scheiße. Alkohol schmeckt beschissen, genauso wie Kaffee und Zigaretten sind auch verdammt eklig. Ich hab nie verstanden, warum man unbedingt Dinge konsumieren muss, die so widerlich schmecken. Aber wenn mans will, ist es mir auch egal. Ich höre auch Metal aber ich lass mir keine langen Haare wachsen. Ich höre auch elektronische Musik wie Minimal, trotzdem war mir die Techno Szene sehr fremd. Das geht so in alle Richtungen. Jede dieser Szenen tut immer so als wäre die jeweils andere voll mainstream und damit schlecht aber was bringt das dann, wenn man sich der eigenen Szene unterwirft und ihren Regeln? Ich wette viele Menschen finden auf einmal doch ein Hip Hop Lied gut oder ein Technosong oder was von Heavy Metal aber niemand gibt es zu, weil man ja schlecht ankommen würde.

Tja, das beste ist es doch da glatt sich nie irgendwas angeschlossen zuhaben. Ich lauf im Anzug herum, mehr Banker der Banker look als irgendwas anderes und habe dabei ganz eigene Ideen, Ziele, Wünsche und Geschmäcker die in alle Richtungen gehen und jede dieser ganzen Kulturen berühren. Das schöne daran ist eben, man kann wirklich man selbst sein und muss sich nicht irgendeinem Codex unterwerfen.

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loncaros 04.10.2010, 16:23
9. t

Metal ist jetzt eine Jugendkultur? Wie schlecht. Und dann eine Songzeile von Tom Petty zum Abschluss - eine wahre Heavy Metal Größe, der Mann :)

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