Forum: Leben und Lernen
Jung-Akademiker im Glück: Ich studiere, also bin ich erfolgreich
DPA

Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit: ein Studium. Zehn Jahre nach ihrem Abschluss ist nur ein Prozent der Akademiker ohne Job, zeigt eine aktuelle Studie. Zufriedenheit gibt es obendrauf - und viel Geld für jene, die das richtige Fach studiert haben.

Seite 1 von 15
zynik 24.07.2013, 17:08
1.

Zitat von sysop
Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit: ein Studium. Zehn Jahre nach ihrem Abschluss ist nur ein Prozent der Akademiker ohne Job, zeigt eine aktuelle Studie. Zufriedenheit gibt es obendrauf - und viel Geld für jene, die das richtige Fach studiert haben.
SPON, ihr seid aber spät dran mit unserer täglichen Gehirnwäsche. Heute morgen hat uns schon die SZ mit den Ergebnissen der HIS-Studie beglückt. Ergo: Entweder bist du nicht erfolgreich weil du a) zu doof zum studieren bist oder b) zu doof bist die "richtige" Fachrichtung zu studieren.

Das ehemalige Land der Dichter und Denker hat seine Unis zu drittklassigen Berufsschulen gemacht. Glückwunsch. Ich frag mich dann immer vor welchem Jobcenter unsere Nietzsches, Humboldts und Kants heute Schlange stehen würden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Inuk 24.07.2013, 17:14
2. Akademikereinkommen

Ich hoffe der SPON behält recht. Ich hatte mit 33 Jahren meine Familie gegründet, ohne Studium.
Mein Sohn 30, Diplom in Mathematik und Physik, promoviert in zwei Jahren zum Doktor der Physik und verdient netto 1.700 Euro. Hoffentlich kann er die Ernte einfahren. Ich habe mit 14 Jahren mein erstes Geld verdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CHANGE-WECHSEL 24.07.2013, 17:17
3. INSM und Bertelsmann Stiftung

Wer ist für diesen Artikel zuständig? Nirgends ein Namenshinweis. INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und die Bertelsmann Stiftung lassen schön grüßen.
Die neue Schwemme der zukünftigen Arbeitslosen werden die Akademiker sein.
Wer die Realität sehen will, der geht nach Spanien oder Italien. Hunderttausende Jugendliche die studiert haben sind ohne Arbeit!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chlorid 24.07.2013, 17:17
4.

Zitat von zynik
Ergo: Entweder bist du nicht erfolgreich weil du a) zu doof zum studieren bist oder b) zu doof bist die "richtige" Fachrichtung zu studieren.
In diesem Punkt ihres Postings stimme ich Ihnen zu, der Rest ist polemischer Blödsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.haus 24.07.2013, 17:23
5. optional

Man kann es wohl noch so oft wiederholen,Sie (Medienleute) begreifen es nicht.Vergleichen Sie doch nicht immer wieder Äpfel und Birnen: die 88tsd brutto des Humanmediziners machen wg. der Freiberuflichkeit oder im Angestelltenverhältnis ca. 3tsd netto aus, ebensoviel wie beim Gymnasiallehrer-im Staatsdienst bei 49tsd brutto.Da bei der Verantwortung und wöchentlichen Std-Belastung von 60-70 u. mehr -kein Arzt dafür mehr arbeiten mag,ausser die KV hat ihn ins Hamsterrad gepresst, wandern viele aus -dafür kommen dann die Ukrainer u.a.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marthaimschnee 24.07.2013, 17:26
6.

Zitat von sysop
und viel Geld für jene, die das richtige Fach studiert haben.
Wo bekommt man die genannten Gehälter? In Deutschland irgendwie nicht so richtig, es sei denn man fragt bei festangestellten Porsche-Mitarbeitern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
megagorn 24.07.2013, 17:27
7.

Gut das es den Akademikern gut geht, aber es entsteht der Eindruck desto monotoner oder anstrengender eine Arbeit ist desto schlechter wird sie bezahlt. Für die die nicht aufsteigen können bleibt oft nichts übrig in der Gesellschaft auch wenn versucht wird diesen Zustand durch politische Argumente kleinzureden. Ich hoffe die Akademiker die meist auch in den Parlamenten sitzen durchschauen dieses Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RioTokio 24.07.2013, 17:31
8.

Zitat von zynik
SPON, ihr seid aber spät dran mit unserer täglichen Gehirnwäsche. Heute morgen hat uns schon die SZ mit den Ergebnissen der HIS-Studie beglückt. Ergo: Entweder bist du nicht erfolgreich weil du a) zu doof zum studieren bist oder b) zu doof bist die "richtige" Fachrichtung zu studieren. Das ehemalige Land der Dichter und Denker hat seine Unis zu drittklassigen Berufsschulen gemacht. Glückwunsch. Ich frag mich dann immer vor welchem Jobcenter unsere Nietzsches, Humboldts und Kants heute Schlange stehen würden.
Wieso drittklassig - gerade haben Sie gelesen, dass die Unis erfolgreich Wissen vermitteln.
Wer nicht studiert hat es oft schwerer und verdient schlechter.
Das sollten junge Leute wissen und sich entsprechend in der Schule anstrengen.
Schriftsteller können auch gut verdienen - wenn die Leute das Zeug lesen wollen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tschierva 24.07.2013, 17:32
9. Interessanter Vergleich & Gratulation

Zitat von Inuk
Ich hoffe der SPON behält recht. Ich hatte mit 33 Jahren meine Familie gegründet, ohne Studium. Mein Sohn 30, Diplom in Mathematik und Physik, promoviert in zwei Jahren zum Doktor der Physik und verdient netto 1.700 Euro. Hoffentlich kann er die Ernte einfahren. Ich habe mit 14 Jahren mein erstes Geld verdient.
Der Vergleich akademische Ausbildung vs. früher Berufsanfang spricht für sich. Selbst wenn es nur 10 Jahre Verzögerung sind (nicht 18 Jahre wie in Ihrem Fall) relativiert dies spätere höhere Einkommen von Akademikern deutlich.

Abgesehen davon: Doktorand mit 1700 € netto ? Gratulation, damit liegt Ihr Sohn deutlich über dem Durchschnitt aller Fachbereiche. Üblich sind 1300 €, manche Stipendien liegen bei 1000 €.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 15