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Jung-Akademiker im Glück: Ich studiere, also bin ich erfolgreich
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Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit: ein Studium. Zehn Jahre nach ihrem Abschluss ist nur ein Prozent der Akademiker ohne Job, zeigt eine aktuelle Studie. Zufriedenheit gibt es obendrauf - und viel Geld für jene, die das richtige Fach studiert haben.

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HarroVonLauerstein 24.07.2013, 19:40
40.

Zitat von TS_Alien
Und dann sollte man auch nicht vergessen, dass es bei Lehrern keine Witzpromotionen gibt.
*gähn*
Und das nützt dem Humanmediziner genau was? Da ja jeder weiß, dass man seine Doktorarbeit in einem Monat schreiben kann (sic!), ists ja kein Vorteil mehr.

Man muss sich als Mediziner beleidigen lassen wenn man keinen Doktortitel hat ("Sind Sie überhaupt richtiger Arzt?") und wenn man einen hat. ("Sie haben doch eh nur sone Witzpromotion").

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IT dude 24.07.2013, 19:40
41. Eigenverantwortung

Die Aussage der Studie (unabhängig der Repräsentanz) ist einfach: diejenigen, die geantwortet haben, sind weitestgehend beschaeftigt, zufrieden und verdienen überdurchschnittlich. Was gibt es daran zu kritisieren? Jedem steht, bei entsprechender Befähigung, die Möglichkeit frei, sich zu entscheiden, welchen Weg zu gehen, wo zu studieren, zu leben und zu arbeiten. Wenn Einkommenserwartungen an einem Ort nicht erfüllt werden, und das wichtig ist, dann wird umgezogen. Genauso mit dem Job. Und wer alles dies nicht will, und mit 16 erstes Geld verdienen möchte, trifft auch eine Entscheidung und sollte glücklich damit leben. Was ist nicht verstehe, sind einige der Kommentare, die nichts mit dem Artikel zu tun haben. Jeder ist seines Glücks Schmied.

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lanre 24.07.2013, 19:41
42.

Zitat von xehris
Die Bezahlung der Akademiker in Deutschland ist in den meisten Fällen zu gering und unterscheidet sich wenig von den Gehältern, für die man kein Studium benötigt. Ein Studium lohnt sich nur in wenigen Fällen. Nach einer Studie am ehesten für Mediziner, aber auch diese flüchten zu Tausenden ins Ausland, wo sie bessere Arbeitsbedingungen/Bezahlung vorfinden.
Ich frage mich immer woher diese Lügen kommen... Nach meiner Ausbildung bin ich studieren gegangen und kann mein jetztiges Gehalt aufgrund der Tarifbindung meines Ausbildungsbetriebes gut vergleichen. Mein Gehalt liegt 20.000 Euro über dem was meine ehemaligen Kollegen heute bekommen. Ich weiß ja nicht wo Sie der Meinung sind das sich ein Studium nicht lohnt. Und ja, ich bin "im Fach" geblieben, habe aber natürlich eine andere Tätigkeit (die niemand mit einer "normalen" Berufsaussbildung ausführen kann)

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winterfichte 24.07.2013, 19:41
43. was für ein unsinn!!!

10 jahre nach dem studium sind nur 1% ohne job! hallo???? da sind die akademiker anfang 30 und wenn nicht da erfolgreich, wann dann???
das ist ja so wie: frauen zwischen 20 und 30 sind besonders oft schnell schwanger!!!
aber fragt mal nach akademiker ü45. da sind die zu teuer, werden entlassen und dann brüllt die wirtschaft was von fachkräftemangel und will 30jährige spanier für die hälfte.

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stefan1904 24.07.2013, 19:45
44. Die haben 2000/2001 ihren Abschluss gemacht.

Ich habe vor drei Jahren meinen Master in International Business Economics gemacht (1,7) und bis heute keinen Job gefunden. Seit diesem Frühjahr studiere ich wieder (Informatik).

Es stimmt, dass der Diplomabschluss extrem hohes Ansehen bei den Unternehmen genießt. Für Bachelor und Master gilt das leider nicht.

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pimpflegionaer 24.07.2013, 19:46
45. Jobs für Hochqualifizierte

Mit dem richtigen Studium zum Erfolg! Eine Domäne der Juristen und Geisteswissenschaftler ist die Beförderungstätigkeit in örtlichen Taxiunternehmen. Betriebs- und Volkswirte lassen sich meist in Schnellrestaurants finden, bei der Frage: ob mit Getränk, merkt man sofort, ob der Angestellte studiert hat, oder nicht. Einen Bauingenieur der Bagger fährt kenne ich auch und wenn ich jetzt noch einen Pädagogen finde der Klos putz ist die Elite vollständig beisammen. Physiker, Chemiker, Mathematiker und IT'ler sind mir hingegen suspekt, diese Menschen haben tatsächlich die Chance etwas zu leisten, was mit ihrem Studium zu tun hat und die magische 2000€ Einkommensgrenze zu knacken. Fazit: Das Studium lohnt sich, da bald ein Dr. Voraussetzung für den P-Schein sein wird.

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heiwie 24.07.2013, 19:55
46. Garantie nie

Ein erfolgreiches Studium erhöht sicherlich die Chancen, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Aber eine Jobgarantie gibt es deshalb noch lange nicht. Wer krank ist oder sich nicht gut verkaufen kann oder vielleicht andere private Probleme hat, der wird wohl nur schwer die Früchte seiner Arbeit ernten können. Abgesehen davon kann man im Normalfall nicht alles haben im Leben: Wer viel Zeit hat, dem fehlt das Geld. Wer den ganzen Tag arbeitet, hat nie Zeit, verpasst das halbe Leben. Vielleicht sollte man einfach mit dem zufrieden sein, was man hat, auch wenn es schwer fallen mag.

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Newspeak 24.07.2013, 19:57
47. ...

Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit: ein Studium. Zehn Jahre nach ihrem Abschluss ist nur ein Prozent der Akademiker ohne Job, zeigt eine aktuelle Studie. Zufriedenheit gibt es obendrauf - und viel Geld für jene, die das richtige Fach studiert haben.

Lügen. Lügen. Lügen.

Wo waren eigentlich die Naturwissenschaften in der Zusammenfassung? Hab ich die übersehen?

Ich kann nur mal einen persönlichen Einblick geben. Studium der Chemie in Regelstudienzeit, danach Promotion "summa cum laude" auf halber Stelle mit etwa 1000 Euro netto. Direkt danach Postdoc mit voller Stelle und etwas höherer Einstufung (E3 für Fachleute) mit etwas über 2000 Euro netto. Dazwischen ca. 10.000 Euro Schulden bei Bafög und Familie (das ist vergleichsweise noch wenig, man kann auch gut einen Faktor drei draufrechnen im Durchschnitt), kein Haus, kein Auto, kein Geld für eine Familiengründung, befristete Verträge (9 Stück in 10 Jahren, davon 1 Jahr ALG I und 1 Jahr ohne alles, einzelne Verträge teilweise nur drei Monate lang und zwei Tage vor Ablauf erst verlängert, teilweise selbst krankenversichert), keine Aussicht auf Tenure-track Stellen, dafür aber flexibel, allzeit motiviert, extrem anpassungsfähig, gerne bereit alle Jubeljahre umzuziehen, für...genau...wenig Perspektive. Nicht zu vergessen der überragende wissenschaftliche Output, den man in solch einer abgesicherten Position natürlich produzieren kann (und den man erstaunlicherweise tatsächlich noch "neben" der Existenzsicherung produziert). Dazu muß man sich die Sonntagsreden der Politiker anhören, nach denen Deutschland angeblich eine Bildungsrepublik ist...und von Professoren bevormunden lassen, die selbst auf sicheren Stellen sitzend, den Nachwuchs am ausgestreckten Arm verkommen lassen. Gerne wird einem auch erzählt, wie toll die Gehälter sind (zugegeben, in der Industrie bekommt man mehr, aber 75k sind da auch schon mehr als ordentlich und sicher nicht der Durchschnitt). Tja...fragt man sich, wozu das alles...Wahrscheinlich ist man in diesem Punkt zu dumm. Oder idealistisch. Oder beides.

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makrosoft 24.07.2013, 20:00
48. @ lanre

nur nebenbei: ich studiere gerade.
Und ja Sie haben Recht, langfristig profitiert man immer. Ich habe nur die Einschränkungen erwähnt. Wenn entsprechend hohes Einkommen vorhanden ist, darf man den Spitzensteuersatz zahlen ;-).

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TheYoungtimer 24.07.2013, 20:01
49. Lehramt

Also ich habe Lehramt studiert, sofort in der Nähe Arbeit gefunden, wurde direkt im höheren Dienst verbeamtet und freue mich aktuell auch über die Sommerferien.
Ja, vielleicht kann man wo anders mehr Geld verdienen, aber ich möchte mich nicht beklagen.

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