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Jungs als Bildungsverlierer: Wenn du denkst, du bist schlecht, dann bist du auch schl
DPA

Jungs haben schlechtere Noten als Mädchen und besuchen seltener ein Gymnasium. Und Jungs, die das wissen, werden in Prüfungen noch schlechter. Bildungsforscher Martin Latsch erklärt im Interview, warum Klischees oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind.

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DMenakker 19.11.2013, 21:03
150.

Zitat von strayboy
welche Jammerlappen hier mal wieder sich versammeln... Es ist seit Ewigkeiten bekannt, dass solche Mechanismen wirksam sind und eine wichtige Rolle dabei spielen, Frauen von MINT-Faechern abzuhalten (Frauen chneien bei Mathetests genauso gut wie Maenner ab wenn es ihnen nicht bewusst ist, dass ihre Mathefaehigkeiten getestet werden - das gleiche gilt fuer Maenner und Empathie). Aber wehe so etwas wird ueber Frauen geschrieben! Dann zeigt sich hier die Steinzeitfraktion und laestert bis zum geht nicht mehr. Aber wenn es um Jungs geht.... Ohwe, dann fliessen die Traenen...
Sie begreifen gar nichts. Es geht nicht um Mädchen oder Jungen, es geht darum, aus den jeweiligen Begabungen der Kinder das beste zu machen, und zwar unabhängig von Rollenbildern. Was SIE machen ist genauso dumm, wie das was jahrelang anders herum gemacht wurde. Steinzeitfranktion sind SIE, sonst niemand, weil Sie immer noch die Geschlechterkriege des letzen Jahrtausends fechten. Glauben Sie es mir, zumindest der intelligentere Bereich dieser Gesellschaft ist schon viel weiter.

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rentier75 19.11.2013, 21:16
151. Alles in Allem

ist das wieder typisch Mensch.
Noch heute behaupten Wissenschaftler wie Politiker, also die "Elite" unserer "fortschrittlichen" Gesellschaft das Buschmänner primitive Naturvölker sind. Zwar haben die Vorfahren der heutigen "Leistungsträger" diese Buschmänner noch mit der Flinte wie Wild erlegt, aber der Grundtenor ist immer noch der Gleiche.
Es gibt keine besseren oder schlechteren Menschen, im schlimmsten Fall morbide Einzelfälle. Der Buschmann ist in der Sahara deutlich klüger und überlegener als einer unserer Wirtschaftsbosse, weil der Konzernchef trotz Studium und Doktortitel kein Wasser finden wird, der Buschmann legt sein Ohr in den Sand, bohrt mit dem Finger ein Loch und das kühle Nass spritzt ihm erfrischend in den Mund.
Wir sollten anfangen auf die Natur zu hören, die Natur hat Jungen und Mädchen erschaffen und sie entsprechend ausgestattet. Beide sind gleich klug und gleich dumm. Frauen führen keine Kriege, dafür Intrigen. Männer können kein Leben heranwachsen lassen, dafür umso besser nehmen.
Ausreisser gibt es dabei bei beiden Geschlechtern, auch natürlicher Wille. Daran sollte man sich orientieren und genau das bildet die Grundlage für ein Zusammenleben. Was sind Steinzeitislamisten? Was sind fortschrittliche Leistungsträger? Beides gibt es nicht und trotzdem hassen sie sich unbekannter Weise.
So auch die Studie und die dazugehörigen Kommentare hier.
Die Jungen werden nur benachteiligt weil sie anders als die Mehrheit sind, warum wissen aber die Benachteiliger aber selbst nicht und so entsteht ein Selbstläufer und in der Potenz kommt es zur Verfolgung von Anderen.
Natürlich gibt es geschlechterspezifische Talente, auch "rassisch" oder "genetisch" bedingte Talente. Sarrazin kann zwar behaupten das "Migranten" bildungsfern sind, aber alle "bildungsfernen Kanacken" sprechen 2 Sprachen und sind doch verhältnismässig erfindungsreich, etwas was Herrn Sarrazin nicht kann, der kann dafür mit Statistiken jonglieren.
Frauen bekommen Kinder, Männer machen sie und das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, mit oder ohne Quote.
Die Frage ist auch nicht was die "Wirtschaft" braucht oder ob "Bildung" überhaupt benötigt wird. Das was wir Fortschritt durch Intelligenz nennen hat zu irreparablen Umweltschäden geführt die wir durch noch soviel geistigen wie naturwissenschaftlichen Input nicht wettmachen können, weder Frau noch Mann. Wir sollten uns alle auf das wesentliche Beschränken, wie der Buschmann der ohne grossen Aufwand seinen Durst in der Wüste löscht, während wir neben einem Wasserfall überdimensionierte Klärwerke errichten aber unseren Durst versuchen mit überzuckerten Limonaden zu löschen- Männlein wie Weiblein....

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aljot 19.11.2013, 21:18
152. Studien ...

Zitat von sysop
Jungs haben schlechtere Noten als Mädchen und besuchen seltener ein Gymnasium. Und Jungs, die das wissen, werden in Prüfungen noch schlechter. Bildungsforscher Martin Latsch erklärt im Interview, warum Klischees oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind.
Ich frage mich, auf welcher Grundlage diese Studie durchgeführt und zudem noch bzgl. ihrer Ergebnisse verallgemeinert wurde: Ist die Größe der Schülergruppe groß genug gewesen, um repräsentativ zu sein? Ist die Auswahl der Schüler repräsentativ? Oder wurden hier wie in vielen psychologischen Studien einfach mal ein paar rausgegriffen und dann anhand der völlig zufälligen Stichprobe - die allemal nicht repräsentativ sein kann - für eine männliche Allgemeinheit geschlussfolgert? Es geht immerhin um eine Bevölkerungsgruppe von mehreren 100 000 - da kann man mal nicht eben zufällig jemanden schnappen und testen, um Aussagen treffen zu können - lernt man übrigens bereits an der Schule ...

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Zitrone! 19.11.2013, 21:27
153.

Zitat von DMenakker
... weil Sie immer noch die Geschlechterkriege des letzen Jahrtausends fechten. Glauben Sie es mir, zumindest der intelligentere Bereich dieser Gesellschaft ist schon viel weiter.
Leider ist der interviewte Bildungsforscher, und mit ihm die meisten anderen Bildungsexperten, eben noch nicht so weit.

Müsste der "intelligentere Bereich dieser Gesellschaft" nicht genug Einfluss haben, um mal kräftig auf den Tisch zu hauen und dem Genderfanatismus Einhalt zu gebieten? Warum klappt das nicht? An Hochschulen und Universitäten ist die Welle ja gerade so richtig in Schwung gekommen - siehe "männliche Professorinnen".

Wo bleibt die Gegenbewegung? Zur Zeit sehe ich nur, dass sich der Graben zwischen den Geschlechtern immer weiter vergrößert.

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spon-facebook-10000140154 19.11.2013, 21:42
154.

Zitat von grglmhmpf
"Jungs sind eben nicht so gut in Deutsch!" Ein Zitat meiner Deutschlehrerin von 1994. Und nein, ich hatte kein übermäßig unangepasstes Sozialverhalten, das war einfach ihre Meinung. Deswegen bekamen bei ihr auch nur Mädchen zweistellige Punktzahlen. Okay, ich dann nach einer Beschwerde meiner Eltern ebenfalls...
Was für eine schwachsinnige Aussage, natürlich von einer Frau - zählen wir doch mal die berühmten Schriftsteller und Autoren der letzten 100 Jahre auf........

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vstieglitz 19.11.2013, 21:43
155. es wird Zeit

Die seit Jahren andauernde Debatte ueber Maedchen- oder Jungenfoerderung sollte endlich zum Schluss einer individuellen Foerderung kommen. In allen Bildungseinrichtungen fehlen Maenner. Bei der steigenden Anzahl von Kindern, die in Haushalten mit nur einem Elternteil aufwachsen - meist mit der Mutter- ist es notwendig, Maenner als Rollenmodelle in den Kindergaerten und Schulen zu haben. Hier waere eine Foerderung und Quote wichtig und richtig. Maenner tauchen in der staatlichen Erziehung in der Regel erst nach der Grundschule auf. Wuerden Maedchen heute bis zum Alter von 12 Jahren fast ausschliesslich von Maennern betreut und unterrichtet, wuerden die meisten von uns das als eher befremdlich empfinden.

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Blaue Fee 19.11.2013, 21:50
156. Vuelen Dank!

Zitat von mitsuko
Ist das so? Ich kann Ihnen versichern, im Besitz zweier X-Chromosomen zu sein. Dennoch fand ich basteln doof, auf Bäume klettern hingegen toll - meine Hosen waren meist verdreckt vom rumkraxeln. Ich interessiere mich für viele "männliche" Themen und habe ein MINT-Fach studiert. Wie von anderen schon geschrieben, wird jeder benachteiligt, der nicht in die KLISCHEE-Mädchenrolle passt. Es wäre wirklich gut, wenn es mehr Männer in Kitas und Grundschulen gäbe; allein, wie soll man das bewerkstelligen? Eine anständige Bezahlung wäre sicher ein guter Anfang, aber darauf können wir lange warten! Insgesamt bin aber auch ich der Meinung, dass man endlich diese ganzen Rollenklischees vergessen soll - selbst WENN die Verteilungen der natürlich Interessen von Jungen und Mädchen unterschiedlich sind - und einfach schauen soll, was dem einzelnen Kind Spaß macht, wo die Stärken liegen und bei welchen Schwächen das Kind Unterstützung braucht.
In meiner Familie haben die Frauen schon bestimmt seit 100 Jahren nicht dem allgemeinen Klischee entsprochen und die Männer und Väter haben das immer unterstützt.
Jeder soll das studieren, was er oder sie möchte, Hauptsache man ist mit der Wahl glücklich.

Allerdings: Ohne Disziplin geht nichts und diese muss auch in der Schule gezeigt werden. Wer herumkaspert hat den Sinn von Schule nicht begriffen und dessen Eltern ebenfalls nicht.

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bubamara80 19.11.2013, 21:51
157.

Ich hatte in 13 Jahren Schule absolut nie den Eindruck, dass das System Jungs oder Mädchen generell benachteiligt. Es war er fächerspezifisch: den Jungs wurde immer hinterhergesagt, sie seien in Sprachen schlecht und den Mädchen in den Naturwissenschaften.
Ich war fast immer Klassenbeste in Mathe. "Waaaas? Mathe ist dein bestes Fach???" Sowas hab ich mir ständig anhören müssen...

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Neurovore 19.11.2013, 21:53
158.

Zitat von Zitrone!
...Müsste der "intelligentere Bereich dieser Gesellschaft" nicht genug Einfluss haben, um mal kräftig auf den Tisch zu hauen und dem Genderfanatismus Einhalt zu gebieten? Warum klappt das nicht?...
Diejenigen, die der Gleichstellungsideologie frönen und das Individuum auf seine Geschlechtszugehörigkeit reduzieren, sind -wie Sie ja richtig beschrieben haben- Fanatiker, eine verbale Auseinandersetzung mit denen also so sinnvoll wie eine philosophische Diskussion mit den Taliban.

Diejenigen, die vom Genderismus profitieren, werden alles tun, um ihre Pfründe zu verteidigen; dazu gehört auch, Kritiker persönlich zu diffamieren. Genau deswegen hat man den feministischen Beutezug ja überhaupt auf eine moralische Ebene gehoben; ähnliches wurde erfolgreich bei den Kreuzzügen vorgemacht (die später dann ja vor allem gegen das christliche (!), aber unverschämt reiche Byzanz geführt wurden).

Diejenigen, die einfach nur der dekadenlangen Indoktrination erlegen sind, werden sie erst recht nicht mit rationalen Argumenten überzeugen können. Denn dazu müssten diese Irregeleiteten sich eingestehen, dass man sie sauber über den Löffel barbiert und jahrelang angelogen hat. Und das fürchten die meisten Menschen mehr als den Tod selber (siehe auch die immer noch zweistelligen Wahlergebnisse der "Volksparteien")...

Mit der Hoffnung, Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Neurovore

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bubamara80 19.11.2013, 22:02
159. @vstieglitz

An allen Bildungseinrichtungen fehlen Männer? Wenn ich meine Jahrbücher so durchblättere, so waren etwa 2/3 der Lehrer Männer. (Bin Abi-Jahrgang 2001)
Und unter den Uni- bzw. FH-Professoren ist der Männeranteil noch viel größer!

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