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Jungs als Bildungsverlierer: Wenn du denkst, du bist schlecht, dann bist du auch schl
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Jungs haben schlechtere Noten als Mädchen und besuchen seltener ein Gymnasium. Und Jungs, die das wissen, werden in Prüfungen noch schlechter. Bildungsforscher Martin Latsch erklärt im Interview, warum Klischees oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind.

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Zitrone! 19.11.2013, 08:04
20.

Zitat von sysop
Martin Latsch: "Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern überwiegen, aber dort, wo es Unterschiede gibt, muss eine Gleichheit hergestellt werden - das ist Aufgabe der Schule."
Was ist denn das wieder für ein Unfug?
Also doch so wie in dem Kindergarten, wo alle Jungs einen Tag lang quietschen sollten wie die Mädchen, und alle Mädchen grummeln wie die Jungs?
Mich ärgert nach wie vor, dass Begabung immer am Geschlecht festgemacht wird.
Warum kann man nicht einfach sagen:
Es gibt unterschiedliche Begabungen und Vorlieben unter den Kindern. Man sollte die Begabungen unterstützen und Schwächen nicht zu stark werden lassen - egal ob Junge oder Mädchen, egal ob Mathe oder Deutsch!

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Phoenix2006 19.11.2013, 08:05
21. Jungs als Bildungsverlierer: Wenn du denkst, du bist schlecht, dann bist du auch sch

Zitat von sysop
Jungs haben schlechtere Noten als Mädchen und besuchen seltener ein Gymnasium. Und Jungs, die das wissen, werden in Prüfungen noch schlechter. Bildungsforscher Martin Latsch erklärt im Interview, warum Klischees oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind.
Ich bezweifle stark, das Ihre Studienergebnisse einer Validierung standhalten?

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joshmulhouse 19.11.2013, 08:07
22. wie waere es ...

...wenn man das ganze schulsystem mal wieder fuer jungs oeffnet und sie die dinge tun laesst die SIE wollen und benoetigen. davon abgesehen, haben die maedels noch ganz andere "waffen" mit denen sie versuchen an gute noten heranzukommen. ob da auch manchmal die muetter dahinter stecken? glauben sie mir, ich war lange lehrer, ich weiss, von was ich rede.

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marcus tullius cicero 19.11.2013, 08:07
23. Mit den ersten Satz des Interviews,

beweisen Sie den Standpunkt von Herrn Latsch.

"Herr Latsch, Jungen sind weniger leistungsbereit, sie haben schlechtere Noten und besuchen seltener das Gymnasium als Mädchen."

Warum werden keine Beweise angeführt die ihre Behauptung belegen?
Wenn irgendwo eine Benachteiligung gegenüber Mädchen und Frauen gewittert wird, heißt es Sie wären auf keinen Fall selbst daran Schuld.
Bei Jungs und Männern heißt es nur lapidar: Heult nicht rum...

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kenny1983 19.11.2013, 08:12
24. Ist jawohl nichts neues ...

... das wir in einer von Frauen regierten Welt leben.
Immer mehr Alleinerziehende Frauen, Kindergärtnerinnen, Grundschullehrerinnen, etc.
Bis ein Junge auf eine männliche Respektsperson trifft, haben schon etliche Frauen den Jungen "eingenordet".

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matthias_b. 19.11.2013, 08:15
25. Meinungen

Meine Meinungen dazu:
"einen "Jungen sind doof"-Artikel: Darin stand, Jungen seien langsamer, erhielten schlechtere Noten und besuchten schlechtere Schulen als Mädchen. Der Text sah aus wie ein SPIEGEL-Artikel."
Sah so aus? Würde mich nicht überraschen, wenn sie einen der zahlreichen existierenden Artikel genommen hätten.
"Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern überwiegen, aber dort, wo es Unterschiede gibt, muss eine Gleichheit hergestellt werden - das ist Aufgabe der Schule."

Warum um alles in der Welt müssen die Kinder zu einem Einheitsbrei geformt werden? Ich dachte immer, Schule zeige Möglichkeiten auf und sollte Veranlagungen und Interessen bestärken. Aber so funktioniert der neue sozialistische Mensch wohl nicht.

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kenterziege 19.11.2013, 08:18
26. Nicht nur das ganze System...

Zitat von DJ Doena
Das gleiche Spiel hatten wir doch auch schon, als Mädchen eingeredet wurde, dass sie schlecht in Mathe seien. War die Konsequenz daraus nicht, dass das ganze Schulsystem auf Mädchen ausgerichtet wurde? So ist das halt, wenn man unfähig ist, eine vernünftige Balance zu finden.
....scheint eher auf Mädchen ausgerichtet zu sein. Es wird auch von Mädchen beherrscht. Da gehen Mädchen zu Gymnasium, dann studieren sie artig und dann werden sie Lehrerin. An der Grundschule gibt es ja keine Männer mehr. In den Kitas sowieso nicht. Die entscheidende Sozialisattion wird nur von Frauen vollbracht. Wenn dann Sachkundeunterricht in der Grundschule ist, findet das Thema "Mischen" garantiert in der Bäckerei statt , nach dem Motto: Der Bäcker backt das Brot. Man könnte auch in eine Lackiererei gehen oder was Filtern anbetrifft zu einer Waschanlage. Da kommen die Damen gar nicht drauf. Folge ist, die Mädchen sind artig-interessiert beim Bäcker und die Jungen langweilen sich zu Tode! War ich froh, dass ich nach dem Krieg noch richtige Lehrer hatte.

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Zitrone! 19.11.2013, 08:19
27.

Zitat von DJ Doena
War die Konsequenz daraus nicht, dass das ganze Schulsystem auf Mädchen ausgerichtet wurde? So ist das halt, wenn man unfähig ist, eine vernünftige Balance zu finden.
Das Problem ist doch auch, dass das Schulsystem nicht auf (reale) Mädchen ausgerichtet wurde, sondern auf ein Mädchenklischee, eine Schablone. Verlierer sind nicht nur Jungs, sondern auch alle Mädchen, die nicht ins Klischee passen. Das sind vielleicht nur wenige, aber es sind möglicherweise genau die, die für MINT geeignet wären.

Wenn Sie von Balance reden, sehe ich da wieder die Mädchen auf der einen und die Jungen auf der anderen Seite.

Nein! Wir müssen weg von diesem Bild, weg von dieser Sortierung nach Geschlecht!

Eine echte Gleichberechtigung / Chancengleichheit lässt sich doch nur erreichen, wenn jeder einzelne nach seinen tatsächlichen Eigenschaften beurteilt (und meinetwegen einsortiert) wird.

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mouseware 19.11.2013, 08:20
28. !?

Zitat von sysop
Jungs haben schlechtere Noten als Mädchen und besuchen seltener ein Gymnasium. Und Jungs, die das wissen, werden in Prüfungen noch schlechter. Bildungsforscher Martin Latsch erklärt im Interview, warum Klischees oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind.
Interessanter Versuch von Herrn Latsch, aber mit einer überraschend erschreckenden Forderung am Ende: Schule muss gleich machen.

Genau das kann aber doch nicht die Schlussfolgerung und Aufgabenstellung sein. Diese muss doch lauten, dass jeder entsprechend seinen individuellen Veranlagungen eine gleichberechtigte Chance bekommt, seine persönlichen Fähigkeiten auszubauen und optimal zu nutzen.

Das ist aber das genaue Gegenteil von der Forderung nach einer Gleichheit-Herstellenden Schule...

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big t 19.11.2013, 08:24
29. optional

so weit so gut, nur warum muss eine Gleichheit hersgestellt werden ?

Ist nicht die Heterogenität der Schlüssel zum Erfolg, sollen wir Vielfalt nicht als Chance nutzen ? bla bla..

Ernsthaft aber, warum denn ? Einer kann das besser, der andere das. Man sollte Stärken fördern, nicht Schwächen.

Macht man doch persönlich auch so, ich merze meine Schwächen bis auf ein erträgliches Durchschnittsniveau aus, aber wirkliche Verbesserungsarbeit leiste ich an meinen Stärken.

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