Forum: Leben und Lernen
Kalifornien: Lehrer verprügelt Schüler - und bekommt Spenden über 174.000 Dollar
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Ein Lehrer in den USA nimmt einen Schüler in den Schwitzkasten und drischt mehrfach auf ihn ein. Gerechtfertigt, sagt eine frühere Kollegin - und erntet im Internet viel Zustimmung.

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thalatox 10.11.2018, 11:16
70.

Zitat von FaselFaselFasel
Der Rassismus gegen Weiße in den USA ist unglaublich. Es stimmt zwar dass der Schüler es verdient hat verprügelt zu werden, nur ich weiss was passiert wäre wenn der Lehrer weiß und der Schüler schwarz gewesen wäre. Da hätten die Medien aber ganz anders berichtet. Auch in Deutschland wird es immer schlimmer. Solche Doppelmoral ist der Grund weshalb die Medien immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren.
Ihr Forenname ist Programm, oder?

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thalatox 10.11.2018, 11:18
71.

Zitat von Theophanus
...ob die UN es fordert, oder Pippi Langstrumpfpolitiker das in das BGB gekritzelt haben. Eine Ohrfeige haben Kinder sich manchmal verdient und kann ein wirksames und notwendiges Erziehungsmittel sein.
an ihrem Geschreibsel kann man gut ablesen, wie "wirksam" die Holzhammermethode bei kindlichem Geiste sein kann. Da kommt dann auch als Bio-erwachsener nur an stammtisch-niveau grenzendes Geschwurbel zusammen.

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geotie 10.11.2018, 11:22
72.

Zitat von weroc
Egal was der Junge getan hat, als Lehrer sollte er da wirklich drüber stehen können. Und sollte es mehrfach vorgekommen sein, so frage ich mich eher warum der betreffende Schüler nicht suspendiert wird. Für mich einfach nur unverständlich, wie es dabei Zustimmung geben kann
Ich habe da auch so eine in der Familie, dessen Kind alles machen darf und es auch tut. Schuld haben immer die anderen! Inzwischen hat die in jungen Jahren ein Kind, Mann ist abgehauen. Naja, Oma darf das Kleinkind groß ziehen, während ihre Tochter ihr schlecht erzogenes Lotterleben weiter führt.
Bei einer meiner Freundinnen habe ich ein Kind erlebt, was mal einen Klaps auf den Hinter bekam, weil es mit Absicht etwas tat was nicht erlaubt war. "Es tut ja gar nicht weh!", deshalb gab es einen etwas stärkeren Klapps. Die Augen erstaunt und die Beteuerung, das nicht nochmal zu machen, halfen sehr gut bei der Erziehung.
Ich finde, die Eltern die ihre Kinder nicht mögen, sollten nie die Konsequenzen zeigen und immer das akzeptieren was die wollen. Immer! Dann muss man sich aber auch nicht wundern, wenn die vielleicht ins Gefängnis landen.

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charlybird 10.11.2018, 11:37
73. Der

Bengel ist wahrscheinlich ein ziemlich unverschämtes Etwas, gibt ja mittlerweile nicht wenige davon, aber Prügel geht nicht.
Auch wenn die akustischen Sicherungen – und ich kann dem Lehrer das gut nachempfinden – Höchstbelastung aushalten müssen, körperliche Gewalt ist Schwäche. Immer.
Dennoch hoffe ich, dass der Typ halbwegs heil aus der Sache rauskommt.

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Seraphan 10.11.2018, 11:39
74. Was soll denn der Mist?

Ich frage mich ernsthaft, mit welchen eigenen Problemen so manch einer hier im Forum zu kämpfen hat. Der Schutz von Kindern ist eine der größten Errungenschaften unserer Zivilisation. Was ist denn der Konsens? Wenn meine Frau mich demnächst provoziert, darf ich zuschlagen?

Uns wurde immer gepredigt, dass Gewalt keine Lösung ist. Definitiv kann ich jeden verstehen, den ein Kind zur Weißglut treibt. In den Schwitzkasten nehmen und weiterhin draufschlagen geht aber nicht. Verbale Angriffe und einen Ball werfen sind Dinge, die nach allgemeinem Verständnis verbal zu lösen sind. Außerdem ist dies in einer US-Schule passiert. Dort gibt es Sicherheitspersonal, die den Schüler aus der Klasse hätten führen können.

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vernetzt weiblich denken 10.11.2018, 11:47
75. Wo sind die geschlagenen Kinder heute?

Es gibt heute eine neue Form der Aggression von Kinder gegen Erziehungsberechtigte.
So lange reizen bis die Hand ausrutscht.
Den Schlag steckt der Betroffene leicht weg aber, das Schuldgefühl beim Andern trifft voll.

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aurora77 10.11.2018, 11:48
76. @Fuxx81

Zitat von Fuxx81
Manche Kinder brauchen manchmal einfach die direkte körperliche Rückmeldung, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Hören Linke Pädagogen nicht gerne, ist aber Tatsache und wird es auch immer bleiben.
Hören auch Staatsanwälte und das Jugendamt nicht gerne, denn jede körperliche Gewalt ist immer eine Straftat. Es tut mir leid, dass Sie Konflikte nicht anders lösen können. Jede Stadt bietet kostenlose Erziehungsberatung (die sicher nicht „links“ ist) an, wo Sie sich Tipps holen können, wie Sie sich in den entsprechenden Situationen verhalten können, ohne die Kontrolle zu verlieren. Abgesehen davon, dass Sie der körperlichen und psychischen Gesundheit Ihrer Kinder sowie Ihrer Beziehung zu diesen und Ihrem Einfluss auf die Kinder dauerhaft Schaden zufügen, sind Sie als gewalttätiger Elternteil auch kein gutes Vorbild für die Kinder. Sie wollen doch sicher nicht, dass Ihre Kinder anderen auch „körperliche Rückmeldungen“ geben, oder?

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Feldlärche 10.11.2018, 11:51
77. Warum...

bildet sich der Mensch eigentlich ein, Kindererziehung gewaltlos fertig zubringen? Es gibt unter den Säugetieren nicht eines, welches nervigen Nachwuchs nicht dann und wann liebevoll aber deutlich schmerzhaft diszipliniert. Hundewelpen werden von ihren Müttern gezwickt bis sie jaulen, Pferdemütter beißen oder treten, Katzenmütter beißen, schlagen oder drücken die "kleine Brut" nieder, wenn sie zu unverschämt werden. Das nennt sich dann Sozialerziehung. Tierkinder die zu früh von ihren Müttern getrennt und den Menschen "ausgeliefert" werden, entwickeln nicht selten Verhaltensstörungen. Im Tierreich schauen die Mütter obendrein recht gelassen zu, wenn der Nachwuchs von Herden-/Gruppenmitgliedern ebenfalls einmal diszipliniert wird (hier vergleichbar mit dem Lehrer), wenn sie über die Strenge schlagen.
Und Menschen bilden sich wirklich ein ihre Brut völlig gewaltfrei zu erziehen? Ich darf daran erinnern, dass i hier von einer Gattung reden, die seit mehreren 100.000 Jahren nicht schafft ohne Kriege zu leben, die seit mehreren 100.000 Jahren Gewalt ganz selbstverständlich zum eigenen Vorteil einsetzt.
Wann fängt denn für die Gewaltverächter hier und heute die körperliche Züchtigung an? Wenn ich dem dreijährigen Kind das auf mich einprügelt weil er sein Ü-Ei nicht bekommt die Handgelenke festhalte? Oder soll ich in einer solchen Situation dann doch besser die Flucht aus dem Supermarkt ergreifen und das Kind sich selbst überlassen?
Ich kann mich daran erinnern, in meiner Kindheit und Jugend das eine oder andere Mal den sprichwörtlichen Klaps auf den Po und dann und wann auch mal eine Ohrfeige bekommen zu haben, wenn die erste Wut darüber verraucht war, sah ich eigentlich immer ein, dass das verdient war. Ich denke auch nicht, dass diejenigen hier, die den "Klaps auf den Po" propagieren Freunde von derartiger Züchtigung sind, die man den Kids noch Tage später ansehen kann. Aber es ist schon so, dass das was man spürt sich weitaus deutlicher ins Hirn brennt, als das was man hört.

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pegasus2012 10.11.2018, 12:06
78.

Zitat von j.vantast
Man erlebt die Respektlosigkeit einiger Kinder und Jugendlicher ja nicht selten. Ob gegenüber Eltern, Lehrern oder Polizisten: Sie werden von den Jugendlichen peböbelt oder gar angespuckt, wohl wissend das ihnen nichts passieren kann. Nur wenn dieses Tun frei von Konsequenzen für die Jugendlichen bleibt manifestiert sich dieses Verhalten. Und je mehr es sich manifestiert, desto schwerer wird es diese negativen Eigenschaften wieder abzulegen. Bei vielen mag das Elternhaus ursächlich sein für das respektlose Verhalten, aber ganz so einfach ist es nicht. Es stellt sich natürlich die Frage wie man mit diesen Kindern und Jugendlichen umgeht. Schläge sind keine Lösung, aber auf Dauer kann und darf so ein Verhalten Jugendlicher nicht geduldet werden. Als Ergebnis bekommt man dann nicht selten jugendliche Straftäter die eine evtl. Verhaftung grinsend filmen und danach ins Netz stellen weil ihnen klar ist dass es wieder einmal keine Konsequenzen hat. Zum Schluss kommt ja nicht gerade selten ein Zeitungsartikel dabei heraus wo ein Jugendlicher vor Gericht steht und nebenbei erwähnt wird dass er dort wohl schon mehrere Male ermahnt wurde. Und dann fordert die Bevölkerung in meinen Augen auch zu Recht nach Bestrafungen wenn die vielen Ermahnungen nichts nützten. Pädagogisch sicher umstritten, aber der Mensch lernt nur aus Konsequenzen. Und was solche Experimente gebracht haben dass man notorische jugendliche Autodiebe zu einem "Südseecamp" schickt wissen wir ja mittlerweile.
Das "Südseecamp" ist das eine Extrem.

Das andere gab es bis vor wenigen Jahren in Kinder und Jugendheimen mit schwarzer Pädagogik und körperlichen sowie seelischen Misshandlungen.

Beides ist inakzeptabel (letzteres richtigerweise ein schweres Verbrechen) und bringt langfristig nichts wirklich positives ausser noch mehr Probleme für die Gesellschaft und die Betroffenen in irgendeiner Form.

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catcargerry 10.11.2018, 12:10
79. Prügeln ist Kapitulation

Zitat von Andreas J.
... halte ich persönlich eine körperliche Züchtigung für nicht falsch. Ich habe Heranwachsende in der Pubertät gesehen, die genau wissen, dass Ihre Eltern sie nicht bestrafen können, wenn sie z.B. massiv gegen Verbote verstossen. Reden hilft leider nicht immer. Die Kinder werden leider schon im Kindergarten von anderen Kindern negativ beeinflusst. Und nicht alle Kindergärtnerinnen sind in der Lage positive Einflüsse auszuüben.
In der Straße, in der ich aufgewachsen bin, gab es eine einzige Familie, in der die Söhne keine Prügel, sondern ihre Grenzen intelligenter aufgezeigt bekamen. Das hat für ihre berufliche und soziale Entwicklung eher Nutzen als Schaden gebracht. Aus dem eigenen Erleben und der Reflektion darüber haben wir unsere Söhne "gewaltfrei" erzogen, ohne sie aus dem Ruder laufen zu lassen. Gut, in der Straße, in der sie aufwachsen sind, gab es Prügel als Erziehungsmaßnahme wahrscheinlich gar nicht mehr. Rückblickend bleibt festzustellen, dass es nie eine Situation gab, in der körperliche Gewalt mehr gebracht hätte. Aber unsere Söhne haben sich deutlich weniger gestritten als mein Bruder (zu dem ich ein gutes Verhältnis habe) und ich. Und sie stehen heute so im Leben, dass wir Eltern sehr zufrieden sein können. Das ist aber eine Entwicklung, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis, in dem dieselben Ansichten verbreitet sind, als die normale sehe - bis hin zur alleinerziehenden Immigrantin, deren Kinder studieren.

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