Forum: Leben und Lernen
Kinder als Zirkussklaven: Dressiert wie die Tiere

12.000 Kinder und junge Frauen aus Nepal werden jährlich als moderne Sklaven nach Indien verkauft. Ein britischer Ex-Soldat kämpft dagegen - er hat schon Hunderte Minderjährige befreit, die schwer misshandelt wurden und in Zirkussen als Attraktionen auftreten mussten. Nun lernen sie das Leben in Freiheit.

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Rainer Helmbrecht 11.12.2009, 07:24
1. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von sysop
12.000 Kinder und junge Frauen aus Nepal werden jährlich als moderne Sklaven nach Indien verkauft. Ein britischer Ex-Soldat kämpft dagegen - er hat schon Hunderte Minderjährige befreit, die schwer misshandelt wurden und in Zirkussen als Attraktionen auftreten mussten. Nun lernen sie das Leben in Freiheit. .....
Was dieser Mann tut, ist eine große Tat, aber nur eine Kleinigkeit, wenn man sieht, was Kindern überhaupt angetan wird. Natürlich nicht hier in Deutschland, aber egal wo, sie werden benutzt. Mit dem Wissen von Regierungen und Organisationen.

Ein Grund besteht, meiner Meinung darin, dass Kinder bei uns übertrieben geschützt werden. Da wird das runter bringen des Mülleimers schon als Sklavenarbeit gesehen. Das Bild wird einfach so verzerrt, dass bettelnde Kinder in Asien und Afrika nur noch als "süß" wahrgenommen werden.

Die Berichterstattung darüber, soll unterhalten und nicht Aufrütteln.

MfG. Rainer

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Fabsterman 11.12.2009, 08:59
2. tja...

Das ist die Natur des Menschen.... wann immer irgendwo ein Dollar verdient werden kann egal zu welchem Preis, egal wer was dafür erdulden muss wird es jemanden geben der seinen Mitmenschen die furchtbarsten Dinge antut um dieses Geld einzustreichen. Menschenhandel und Sklaverei ist auch in diesem Land an der Tagesordnung, vielleicht nicht von der Obrigkeit dank Schmiergeldern geduldet aber trotzdem existent (asiatische Menschen in Restaurants, Prostituierte, Bettler, Drücker und was weiss ich noch alles von dem ich noch nichts weiss) ....

so wird es leider immer bleiben...

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Fabsterman 11.12.2009, 09:01
3. tja...

Das ist die Natur des Menschen.... wann immer irgendwo ein Dollar verdient werden kann egal zu welchem Preis, egal wer was dafür erdulden muss wird es jemanden geben der seinen Mitmenschen die furchtbarsten Dinge antut um dieses Geld einzustreichen. Menschenhandel und Sklaverei ist auch in diesem Land an der Tagesordnung, vielleicht nicht von der Obrigkeit dank Schmiergeldern geduldet aber trotzdem existent (asiatische Menschen in Restaurants, Prostituierte, Bettler, Drücker und was weiss ich noch alles von dem ich noch nichts weiss) ....

so wird es leider immer bleiben...

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mayomay 11.12.2009, 09:51
4. Kinder als Sklaven

Klar, aber es gibt nichts gutes, ausser man tut es...Wo/wie kann ich wenigstens finanziell den Holmes unterstützen?

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aspelin 11.12.2009, 10:09
5. Unterstützen

Hallo mayomay und alle anderen,

die im Bericht erwähnte Psychologin hat mittlerweile einen gemeinnützigen Verein in Deutschland gegründet. Dieser Verein unterstützt das im Artikel erwähnte und andere Projekte in zusammenarbeit mit dem Verein von Philip Holmes.
Informationen und Spendenmöglichkeiten findet ihr auf http://www.hatemalo.de
Dort gibt es auch den Link zu EBT.

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Roseliese Hess 11.12.2009, 10:22
6. Kinder als Zirkussklaven

Ich denke, man muss ein Land wie Nepal besucht haben, um zu ermessen, was Armut wirklich bedeutet, dass Eltern gezwungen sind, ihre Kinder zu verkaufen, ohne zu wissen, was mit ihnen geschieht. Sie tun es nicht freiwillig. Und die Wirklichkeit ist schlimmer als wir es uns vorstellen können. Es ist einfach nicht mit der "Kinderarbeit in Deutschland" zu vergleichen. Darum bin sehr dankbar für diesen Artikel, es wird viel über Armut und Kinderarbeit in Indien und Afrika geschrieben, ein Land wie Nepal kommt in den Medien zu kurz. Vielleicht liegt es an der Mentalität der Menschen, sie jammern und beschweren sich nicht, also hört man sie auch nicht. Die Regierung ist nicht in der Lage, sich für die Menschenrechte der Kinder einzusetzen, also müssen wir aus den Industrieländern helfen, und wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, diese Kinder haben ein Recht darauf, dass sich Jemand um sie kümmert. Und je mehr Menschen es tun, desto eher bekommen die Kinder ihre Rechte.
Ich selbst habe nach einem Besuch in Nepal einen Verein gegründet, der zur Zeit 75 Kindern einen Schulbesuch ermöglicht (www.bechildfund.eu). Die Spendenfreudigkeit ist gering, Nepal ist ja soooo weit weg. Ein Kind 1 Jahr lang in die Schule zu schicken kostet zur Zeit nicht mehr als 70,00 Euro, bisher hat sich kein Unternehmen bereit gefunden, uns finanziell zu unterstützen, sie bauen lieber Fußballstadien oder sponsern Sport-Events, aber Kindern zu helfen ist ihnen zu teuer.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch die kleinen NGOs mit ihrem Einsatz einige weitere Tropfen in den großen See zur Bekämpfung der Armut und des Hungers hinzufügen . Vielen Dank, Herr Wanzeck

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Gockeline 11.12.2009, 10:40
7. Brauchen wir nicht ein Gericht in der Welt für solche Täter

Nepal ist nur ein Land das arm ist und wo Kinder mißbraucht werden.Indien,Südamerika und Afrika überall das selbe Bild von mißbrauchten Kindern.
Wir haben eine Globale Weltwirtschaft!
Die G 20 trifft sich um sich auszutauschen.
Es gibt so viele Oranisationen,aber auf diesem Gebiet wird so wenig gemacht.
Große Organisationen und die Königin von Schweden und Steffi Graf angagieren sich auf diesem Gebiet.
Es muß sich die große Politik einschalten und in den Ländern anprangern was falsch läuft.
Nur ein paar Geldspenden hilft hier nicht.
Wir haben weltweit den Kindesmißbrauch im sexuellen wie Ausbeutung der Arbeitskraft.
Man muß die Täter angehen und nicht nur einzelne Opfer.
Nur mit Armut zu argumentieren ist nicht richtig.
Armut wird ausgenutzt von Verbrechern,denen muß man ins Gewissen reden.

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frubi 11.12.2009, 11:18
8. .

Zitat von Gockeline
Nepal ist nur ein Land das arm ist und wo Kinder mißbraucht werden.Indien,Südamerika und Afrika überall das selbe Bild von mißbrauchten Kindern. Wir haben eine Globale Weltwirtschaft! Die G 20 trifft sich um sich auszutauschen. Es gibt so viele Oranisationen,aber auf diesem Gebiet wird so wenig gemacht. Große Organisationen und die Königin von....
Die Reichen und Mächtigen sind diese Kinder doch egal. Das kann man eiskalt so behaupten. Wäre es nicht so dann wäre schon längst etwas passiert. Hungernde und gequälte Kinder sind im Gegensatz zu Banken ja auch nicht Systemrelevant :(.

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ostsachse 11.12.2009, 12:40
9. Was so bedrückend ist

Da kaufen Menschen ein Zirkusticket und schauen sich die kleinen Akrobaten an - fällt da nichts aus? Da fliegen Menschen nach Thailand, um sich Kinder auf den Bauch zu legen - es geschieht letztlich nichts. Da kriegen Kinder Waffen und werden zu Soldaten gemacht und die Welt schaut zu (weils da auch kein Öl gibt). Da dealen Kinder und andere kaufen es von ihnen. Da werden KinderPornos gedreht und genug andere schauen sie sich an...man kann noch mehr aufzählen und überall gibt es kleine Initiativen der Hilfe und immer wieder die große Resignation - warum ändert sich nichts? So lange man damit Geld verdienen kann und jemand ordentlich zahlt.....So lange es Konsumenten gibt für die eine oder andere Schweinerei (auch in D) ist der Kampf dagegen aussichtslos und es bleibt bei kleinen,konkreten Hilfen. Das ist nicht wenig, aber ein Armutszeugnis für diese Welt.

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