Forum: Leben und Lernen
Kinder aus Fukushima: "Sie haben mich wie eine Bazille behandelt"
REUTERS

Zehntausende Menschen sind nach der Atomkatastrophe 2011 aus Fukushima geflohen. Ihre Kinder gehen nun woanders zur Schule. Und dort werden sie häufig gemobbt.

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zeisig 11.03.2017, 09:57
1. Kinder verhalten sich oft unsozial.

Ich wundere mich immer wieder, wie gemein und unsozial Kinder oft sein können. Da wird gemobbt was das Zeug hält. Oder Tierquälerei, auch eher bei Kindern und Heranwachsenden üblich als bei Erwachsenen. Das ist in Japan nicht anders als auf dem Rest der Welt.

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Tr1ple 11.03.2017, 09:58
2. In Japan ist Mobbing an der Tagesordnung

Japan hat eine Kultur des Klatsches und der Gerüchte. Am schlimmsten sind die Hausfrauen die entweder Tigermom sind oder Helikoptermom. Nein mein kind ist ein Engel! Dabei sind japanische Kinder viel mehr verwöhnt als deutsche Kinder. Sie schlafen auch noch lange bei Mami. Alles selbst erlebt. Also wenn ein Nerd überlegt nach Japan zu gehen vergesst es! Ihr werdet genau so fertig gemacht wie in Deutschland. Ich sehe viele Europäer nerds die wegen anime kommen und dann meist erst spät merken wie schlecht es ihnen gehen kann.

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danduin 11.03.2017, 10:14
3. Wenig Mitleid für Japan

Nach 2 Atombomben und Fukushima auf einer für Erdbeben bekannten Region, will man immer noch Atommeiler bauen, anstatt auf grüne Energie zu setzen. Und am besten noch in Bevölkerungsdichten Regionen bauen.
Die haben den Ozean vor der Tür, ideale Bedingungen um Energie aus seiner Umgebung zu entnehmen.

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M. Vikings 11.03.2017, 10:30
4. Wenn Kinder derartig mobben stecken die Erwachsenen dahinter.

Zitat von zeisig
Ich wundere mich immer wieder, wie gemein und unsozial Kinder oft sein können. Da wird gemobbt was das Zeug hält. Oder Tierquälerei, auch eher bei Kindern und Heranwachsenden üblich als bei Erwachsenen. Das ist in Japan nicht anders als auf dem Rest der Welt.
Da wird dann nur der Unsinn in die Schule getragen,
den die Eltern zuhause von sich geben.

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felisconcolor 11.03.2017, 10:36
5. Schade

Zitat von danduin
Nach 2 Atombomben und Fukushima auf einer für Erdbeben bekannten Region, will man immer noch Atommeiler bauen, anstatt auf grüne Energie zu setzen. Und am besten noch in Bevölkerungsdichten Regionen bauen. Die haben den Ozean vor der Tür, ideale Bedingungen um Energie aus seiner Umgebung zu entnehmen.
das sie so wenig Ahnung von Japan haben. Wie das mit grüner Energie funktioniert (oder eben nicht) sehen wir hier in Deutschland. Und wir haben günstigen Zugang zu fossilen Energien (als Ausgleich). Japan hat das nicht. Die Kernkraftwerke stehen nicht in Bevölkerungsdichten Gebieten. Es ist interessant wie dünn besiedelt das Land eigentlich ist. Allein in der Präfektur Tokio leben ein Drittel der Bevölkerung Japans. Und zeigen sie mir ein Projekt welches nennenswert Energie aus dem Ozean gewinnt. Googeln sie bitte vorher nach dem Energiebedarf Japans um zu merken welche Größenordnungen sie stemmen müssen. In japan hat übrigens noch kein Erdbeben zu einem Schaden in einem Kernkraftwerk geführt.

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solltemanwissen 11.03.2017, 10:51
6.

Zitat von felisconcolor
In japan hat übrigens noch kein Erdbeben zu einem Schaden in einem Kernkraftwerk geführt.
Das ist ungefähr so, als würde ein Triebwerkshersteller sagen, dass noch nie ein Flugzeug durch einen Triebwerksausfall beschädigt wurde.

Es war ja immer der Aufprall auf den Boden.

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aurichter 11.03.2017, 11:01
7. Vorzeige-Gesellschaft

im absolut negativem Sinn! Da werden Menschen durch Nachlässigkeiten und Tatsachenverdrehungen nach einer durchaus vermeidbaren Katastrophe auch noch zusätzlich ausgerenzt und von Mitmenschen drangsaliert und was machen die Behörden? Schauen in eine andere Richtung! Armes Japan, arme Japaner kann man da nur sagen. In dem Land ist nach dem 2.WW wenig bis gar nichts aufgearbeitet worden, siehe MIßbrauch von koreanischen Zwangsprostituierten, siehe atomare Bombenkatastrophe, siehe verbrechen durch Kriegstreiber, siehe Verfehlungen des Königshaus etc etc und jetzt werden Geschädigte auch noch verunglimpft, gemoobt und beraubt durch Erpressung. An der Hörigkeit gegenüber dem Staat und deren Institutionen hat sich im Grunde nicht wirklich etwas geändert. Ein Staatskonzern wie Tesco kann manipulieren und täuschen wie es ihnen beliebt, andere Behörden klinken sich mit ein! Vermutlich werden Nachrichten wie diese in Japan nicht thematisiert, ja totgeschwiegen! Vorkommnisse wie Fukushima werden geflissentlich aus der Berichterstattung ausgeklammert, Zensur vom Feinsten.

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imlattig 11.03.2017, 11:12
8. Vorschlag:

Die geistig moralische elite japans, die fuer die rueckehr der ehemaligen einwohner der provinz ist, gehr mit gutem beispiel voraus und zieht mit familien in das verstrahlte gebiet.

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Beat Adler 11.03.2017, 11:26
9. NHK world TV berichtet ausfuehrlich ueber die Atomreaktorkatastrophe in Fukushima.

Zitat von aurichter
im absolut negativem Sinn! Da werden Menschen durch Nachlässigkeiten und Tatsachenverdrehungen nach einer durchaus vermeidbaren Katastrophe auch noch zusätzlich ausgerenzt und von Mitmenschen drangsaliert und was machen die Behörden? Schauen in eine andere Richtung! Armes Japan, arme Japaner kann man da nur sagen. In dem Land ist nach dem 2.WW wenig bis gar nichts aufgearbeitet worden, siehe MIßbrauch von koreanischen Zwangsprostituierten, siehe atomare Bombenkatastrophe, siehe verbrechen durch Kriegstreiber, siehe Verfehlungen des Königshaus etc etc und jetzt werden Geschädigte auch noch verunglimpft, gemoobt und beraubt durch Erpressung. An der Hörigkeit gegenüber dem Staat und deren Institutionen hat sich im Grunde nicht wirklich etwas geändert. Ein Staatskonzern wie Tesco kann manipulieren und täuschen wie es ihnen beliebt, andere Behörden klinken sich mit ein! Vermutlich werden Nachrichten wie diese in Japan nicht thematisiert, ja totgeschwiegen! Vorkommnisse wie Fukushima werden geflissentlich aus der Berichterstattung ausgeklammert, Zensur vom Feinsten.
NHK world TV berichtet ausfuehrlich ueber die Atomreaktorkatastrophe in Fukushima. Auch ueber die Schwierigkeiten der umgesiedelten Menschen, inklusive des Mobbings von Schulkindern. Die Zahl der Menschen, welche ihr Zuhause verloren haben, ist uebrigens immer noch 123'000 nicht 80'000 wie im SPON Artikel erwaehnt.

Das Aufraeumen der Katastrophe, mit allen Aspekten, psychologisch, finanziell, gesellschaftlich und politisch ist auch eine Katastrophe fuer sich.
mfG Beat

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