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Klima-Aktivisten: Schüler stören im EU-Parlament
DPA

Sie fordern mehr Engagement gegen die Erderwärmung: Jugendliche haben ihren Protest ins EU-Parlament getragen - und riefen laut vom Zuschauerbereich aus ins Plenum.

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tucson58 15.03.2019, 13:25
70.

Zitat von tucson58
Sie hätten beim Thema lesen und verstehen auch keine volle Punktzahl erhalten und das schon in der Grundschule Ich habe nirgends etwas von Berechnungen der Durchschnittstemperatur geschrieben sondern nur über den Anstieg des vom Menschen verursachten Co 2 Anteiles in der Atmosphäre . Die Angaben zu der Mittlere Temperatur des globalen Klimas mit derzeit 14,8 ° und schon fast 20 Jahre lang nicht weiter steigt, sondern einfach stagniert bestätig auch der Weltklimarat und wird von niemanden bestritten , Wo habe ich den die >> wirklichen ( was sie damit auch immer meinen) Wissenschaft Betreibenden „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“
Nachtrag zu meinem letzten Abschnitt .Ich meinte natürlich

Wo habe ich den die >> wirklichen ( was sie damit auch immer meinen) Wissenschaft Betreibenden

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claudiasy 17.03.2019, 11:15
71. Verzicht ist nicht genug

Nochmal hinein kopiert: Mich nervt der Vorwurf, dass die demonstrierenden Jugendlichen doch erst Verzicht üben, sich nicht von den Eltern mit dem SUV kutschieren lassen und nicht in den Urlaub fliegen sollen, etc.
Ich würde mal behaupten, dass nicht alle Jugendliche an diesen Demos mitmachen und dass auch einige davon eher den Funfaktor, "Erlebnis" und schulfrei motiviert sind. Zuschauer von Topmodel & Konsumjunkies werden sicher auch weniger unter den Demonstranten zugegen sein. Aber für deren Verhalten sind die Zugpferde und die Ernsthaften nicht verantwortlich!!!
Trotzdem ist der grosse Teil bereit zu verzichten und sich einzuschränken. Es gibt durchaus mehr Vegetarier, Zug Fahrer, Konsumverweigerer..., Tendenz steigend!!!
Mich bewegt dieses Thema seit dem "Club of Rome" & " Grenzen des Wachtums" Ich habe intensiv Verzicht geübt und mich engagiert und muss leider erkennen, dass dies nicht genug, sondern nur ein kleiner Tropfen ist. Es reicht einfach nicht wenn 5% sich einschränken und die anderen 95% handeln als gebe es kein Morgen. Deshalb nützt das Pochen auf Freiwilligkeit der Konsumenten oder Freiwilligkeit der ökologischen Unternehmungsführung nichts. So wird sich nichts ändern, weil die Masse zu wenig informiert , zu bequem, zu konsumverführbar ist etc. Und die meisten Unternehmer bedienen die Aktionäre und stellen den Wachstum über alles. Da reichen die Vorbildlichen, wenigen einfach nicht aus. Selbst die Ökos erliegen manchmal dem sprichwörtlichen inneren Schweinehund. Rundherum wird fröhlich, bequem konsumiert und ich kasteie mich (mein Portmonnaie meine Zeit, meine Muskeln) mit regional, Bio, unverpackt, Fairtrade, Kleingedrucktes lesend, Velo, zu Fuss, ....und werde zudem als Spinnerin abgestempelt.
Wie viel einfacher wäre es für mich Konsument , wenn es nur noch solche "besseren" Produkte zu kaufen gäbe, und wie viel effizienter, weil dann 95% sich so verhalten müssten. Nur das würde etwas bewegen.
Wenn es scheitert, dann nicht, weil man es nicht verhindern konnte, sondern weil die Leugner, der steigende Rechtsruck oder das Schwarze Peter Spiel Lösungen verhindert .
Mein persönlicher Verzicht bewirkt wenig. Also bleibt nur die Hoffnung, dass der Druck der Jugend und das Mitmachen der älteren Generation mehr ausrichtet. Und die Hoffnung, dass die Jungen auf der Strasse bald konsequent wählen, während von den Alten tendenziell weniger wählen können.
Ansonsten finde ich es wichtig, dass zwischendurch auch mal am Samstag demonstriert wird, damit Lehrlinge und Arbeitende sich anschliessen können. In unserer Stadt sind am Samstag wesentlich mehr erschienen.
Aber es braucht die Freitags- und die Samstags/oder Abendsdemos.

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rolfjae 17.03.2019, 12:41
72. Naja mal wieder,...

Zitat von wallabi
will "gutes Klima". Dazu brauche ich keine instrumentalisierten, teilweise hysterischen Kinder, die Gesamtzusammenhänge überhaupt nicht erkennen (können). Auch ich hätte vor Jahrzehnten lieber die Schule geschwänzt, anstatt trockenen Unterrricht zu erhalten. action eben. Das schwedische Mädchen nutzt sich übrigens ab. Da ist keine Substanz vorhanden.
...das erinnert mich an die klugen (und abgenutzten, aber immer wieder hervorgekramten) Kommentare, die ich als Student 1968 ff. gehört habe ("geht mal lieder studieren, als hier Krach zu machen", "Radikalität hilft nicht weiter", "Bart ist ja gut, aber gepflegt muss er sein",... etc. pp.). Studiert haben wir trotzdem (und schließlich auch Examen gemacht), und die demonstrierenden Schüler heutzutage haben ja auch nicht aufgehört, in der und für die Schule zu lernen. Mag sein, dass alles etwas naiv erscheint, aber eine Abqualifizierung mit Totschlagargumenten ist einfach abgeschmackt. Im Zweifel ist der größte Lernerfolg dabei, dass es "Dinge" gibt, für die es sich lohnt, auf die Straße zu gehen (zumal wenn Politiker, trotz zahlloser Expertenbemühungen und Detailinformationen ohne Ende. nichts gescheites bzw wirklich "Nachhaltiges" zuwege bringen). Das lernt man eben nicht in der Schule.

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