Forum: Leben und Lernen
Klimaaktivistin: Greta Thunberg kommt nach Hamburg
AFP

Am Freitag kommt die schwedische Schülerin Greta Thunberg nach Hamburg, um die Schüler-Proteste zu unterstützen. Für die 16-jährige Klimaaktivistin ist es der erste Schulstreik in Deutschland.

Seite 11 von 13
kl1678 26.02.2019, 14:19
100. konsequenzen

https://ec.europa.eu/clima/change/consequences_de

Okay, irgendwann in den nächsten 2000 Jahren könnten die Deiche brechen, wenn wir sie nicht erhöhen. Dann wird es wohl Hitzewellen, Dürren und Starkregen geben, gibt es jetzt schon.
Ich verstehe aber immer noch nicht die apokalyptische Dimension an der Sache. Da erscheinen mir z.B. die Bevölkerungsentwicklung, Erosion der Böden, Religionen, Antibiotika-Resistenzen, Migrationen, Nuklearwettrüsten, und und und wesentlich bedenklicher.

Beitrag melden
charlybird 26.02.2019, 14:21
101. Mir scheint

hier versuchen sich einige Greta-Kritiker so ein bisschen ihr schlechtes Gewissen abzuarbeiten.
Vielleicht doch zuviel am SUV Auspuff gerochen?
Kann ganz schön stinken so eine Kiste, nicht wahr ?
Vor allem mit Tempo und Schmackes auf der Autobahn.
Und dann kommt da so ein naseweises Gör und macht die halbe Welt nass, führt ihr mit einem Spiegel ihre Kurzsichtigkeit vor, parliert mit einem hervorragenden Englisch, dass den meisten hier wahrscheinlich nicht einmal mit mehreren Bieren und einer Kartoffel im Mund gelingt und man hat nichts besseres zu tun, als die Konsequenz, den Mut und die Wahrheit, die diese junge Frau ausspricht lächerlich zu machen.
An die Nase fassen würde ich sagen, möglichst die eigene, übers Tempolimit nachdenken und vielleicht die nächste Kreuzfahrt abblasen und nicht ausblasen lassen.
Ich persönlich denke, wir könnten noch ein paar mehr Gretas brauchen.

Beitrag melden
kuschl 26.02.2019, 14:24
102. Sich sonnen in der Komfortzone

Na, da werden ja in Hamburg wahre Begeisterungsstürme von den Zöglingen grüner Lehrer über dieses vermarktete Geschöpf hereinbrechen. Reisen bestimmt alle zu Fuß oder per Fahrrad an. Ich hätte sie und alle anderen Umweltgurus lieber vor den rauchenden Schloten asiatischer Industrie und Schwellenländer und explodierender Überbevölkerung gesehen. Aber für dortige Happenings reicht der Umweltelan dann wohl doch nicht. Da müsste man die Komfortzone Mitteleuropa ja verlassen und die Schüler dort würden auch kein frei bekommen.

Beitrag melden
c700 26.02.2019, 14:25
103. Typisch deutsch

Ich finde erbärmlich für uns Erwachsene, dass uns eine schwedische Schülerin die Fahrt vormachen muss, was Umweltschutz angeht.
Aber solange es auch hier in Deutschland nur Politiker gibt, die nur dummes Zeug erzählen, keine Eier haben und ständig vor der Industrie einknicken, wird sich wohl nichts ändern.
Meine Unterstützung hat diese Schülerin.
Aber unsere Politiker und die ganzen Schönredner, auch hier im Forum, ernten nur meine Verachtung.

Beitrag melden
jamon 26.02.2019, 14:26
104. soso......

Zitat von touri
Radio, Fernsehen, Interviews, Voice/videochat... Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten Menschen zu erreichen, ganz ohne reisen zu müssen. Dann könnte die junge Dame auch weiter an ihrer Schulbildung arbeiten.
ich finde auch, dass gewerkschaftlich organisierte streiks in zukunft über die genannten kanäle durchgeführt werden sollten. und plakate kann man schließlich auch am sonntag schwenken.
dann kann man ja weiter am wohlstand der chefs und aktionäre arbeiten. das ist doch viel sinnvoller, oder?
stellen sie sich mal vor, ihr smartphone kommt mit etwas verspätung, weil bei foxconn jemand streikt, anstatt sich umzubringen und platz für den nächsten arbeitssuchenden zu machen?
puh....diese vorstellung ist ja der blanke horror!

Beitrag melden
jan07 26.02.2019, 14:28
105.

Zitat von isi-dor
Es sind Fridays for Future und der Freitag liegt nun mal nicht am Wochenende.
Wie wäre es dann mit Saturday for Future? Der liegt am Wochenende.

Beitrag melden
Alles Idioten hier 26.02.2019, 14:28
106. Ich finde es...

... wirklich sehr sehr schlimm wieviele Leute sich hier negativ über diesen mutigen und kritischen Teenager äußern. Sie hat unseren Respekt und unsere Anerkennung verdient!

Beitrag melden
Hank Hill 26.02.2019, 14:29
107. Der Hype

wird immer größer. Allein der Begriff "Aktivistin" ist grenzwertig. Unter der Bezeichnung "Aktivist" finden sich bei uns Gesetzesbrecher, Brandstifter, Schläger, Autonome, etc. Aber wenn Medien gewissen Aktionen tolerieren, oder gutheißen, dann werden diese Leute als Aktivisten bezeichnet. Lächerlich.

Beitrag melden
ResiausBo 26.02.2019, 14:32
108. Wo sind die Jungs auf dem Foto ?

Ist denen der Aktivismus zu albern ? Gehen sie lieber in die Schule ? Gibt es da eine aussagekräftige Studie von einem Gender Lehrstuhl ? Ist Klimarettung eher weiblich ?

Beitrag melden
mr future 26.02.2019, 14:41
109. Lawineneffekt

Die Jugendlichen könnten sich den Film "Amanzing Grace and Chuck" zum Vorbild nehmen. Bei YouTube gibt es Kostproben: Kinder haben verweigert zu sprechen als ihnen der "kalte Krieg" zu heiss wurde und diesen Protest haben sie weltweit organisiert. Gut dass Kinder nun in die Fussstapfen von Hermann Scheer treten. Ultimative Beschleunigung der Energiewende ist angesagt.Das ist viel wichtiger als die Schulsteiks, die die 68ziger Studenten damals versuchten in die Schulen zu tragen. re future

Beitrag melden
Seite 11 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!