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Klimaaktivistin: Greta Thunberg kommt nach Hamburg
AFP

Am Freitag kommt die schwedische Schülerin Greta Thunberg nach Hamburg, um die Schüler-Proteste zu unterstützen. Für die 16-jährige Klimaaktivistin ist es der erste Schulstreik in Deutschland.

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Newspeak 26.02.2019, 13:15
50. ...

Solange man den Elefant im Raum nicht anspricht...die Bevoelkerungsexplosion...nutzen alle diese Ideen zum Klimaschutz wenig, denn das ist die eigentliche Ursache fuer den ungebremsten Ressourcenverbrauch, zu dem auch das Verbrennen fossiler Rohstoffe gehoert.

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eichenbohle 26.02.2019, 13:16
51. Wie meinte Georg Schramm?

Zitat von PSBBM
Die Jugend muss sich für das Klima stark machen, den die Alten interessiert das Thema ja nicht, frei mach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“. ...
Zum Thema Sintflut?
https://youtu.be/_ByyFE2FW3I?t=499

Ich empfehle sich den ganzen Clip anzusehen. Besonders die, die sich an den Verblödungsmedien laben.

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SIR-ENE 26.02.2019, 13:18
52. Greta Thunberg hat mehr Freude an ihrem Leben ...

... als ihre Nichtbefürworter, die sie bedauern, weil sie angeblich fremdgesteuert funktioniert. Die müssen nämlich verdammt viel all der Tatsachen verdrängen, die ihnen so viel Spekulatius zur Fastnacht ermöglichen ...

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fatherted98 26.02.2019, 13:18
53. Ich habe versucht...

....in der letzten Woche einmal mit den Freitags-Schüler-Aktivisten ins Gespräch zu kommen....das Ergebnis war ernüchternd. Mehr als die Hälfte der Demonstrierenden war damit beschäftigt sich gegenseitig per Whats app zu beglücken oder Selfies zu schießen. Immerhin einige ließen sich auf ein Gespräch ein....was aber nur darin endete, dass gesagt wurde, dass alle Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke und Gaskraftwerke sofort vom Netz genommen werden müssten und wir gefälligst alle Wind- und Sonnenstrom nutzen sollten. Auf das Argument, dass das nicht ausreicht kam nur Achselzucken. Autos sind auch alle Mist....auf Nachfrage machten aber alle Schüler um die 18 den Führerschein....und ein Auto steht dem einen oder anderen auch in Aussicht. Ach ja...auf ihr Handy, PC oder Spielkonsole wollte keiner verzichten....von wegen Strom einsparen....den könne man woanders einsparen. Nach 40 Minuten Gespräche war ich recht ernüchtert....meine Generation hatte zumindest noch rational nachvollziehbare Argumente bei etwaigen Demos....hier geht´s den meisten vor allem um Spaß (Schulschwänzen) und dem Rest fehlen Fachkenntnis und Argumente.
Was übrigens auch auf die schwedische Schülerin zu übertragen ist....auch deren Forderung alle Kohlekraft sofort stillzulegen....ist wohl auch einer Haltung geschuldet die davon ausgeht, dass der Strom ja schließlich aus der Steckdose kommt....

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Marvel Master 26.02.2019, 13:19
54.

Zitat von benmartin70
Wahrscheinlich genauso klimaneutral wie Sie zur Arbeit kommen oder diesen Beitrag schreiben.
Ich gehe zu Fuss zur Arbeit. Jeden Tag. Auch bei Regen/Schnee.

Auto fahre ich quasi nie da ich ein Fahrrad habe.
Wenn ich doch mal eine lange Strecke fahre, nehme ich immer mit den Mitfahrportalen Mitfahrer mit und habe so ein volles Auto. So brauchen meine 3 Mitfahrer nicht mit 3 Autos zusätzlich fahren.

Und vor Jahren bin ich das letzte mal mit einem Flugzeug geflogen.
Konsum wie es viele andere betreiben, mache ich quasi gar nicht. Ich kaufe mir nichts, weil ich nichts brauche. Außer Nahrung natürlich. Und da versuche ich tatsächlich hochwertige Sachen zu kaufen. Also wo so "Bio" etc. drauf steht.

Ich hoffe, dass ich Sie mit meinem Lebensstil beruhigen kann.

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Haarfoen 26.02.2019, 13:20
55.

Zitat von Pickle__Rick
Das ist so nicht ganz korrekt. Greta T. tritt ganz offen dafür ein Flugreisen zu reduzieren bzw. diese ganz zu unterlassen. Dies hat sie ihrer Familie bereits auferlegt. Genau so wie die vegane Ernährung. So gesehen müsste sie in der Tat andere Verkehrsmittel nehmen. Eventuell versteht sie ja dann auch, warum ihre Forderungen nicht vollständig durchdacht sind. Was eigentlich auch kein großes Problem ist. Sie ist ein Kind und lernt. Ansonsten ist es natürlich so, dass wir hier in West- bzw. Mitteleuropa sehr viel für den Umweltschutz tun. Das geht so weit, dass wir unsere eigenen Industrie mit teils sehr engen Vorgaben einschränken. Während sich Nationen wie die USA oder China einen Dreck darum kümmern und besonders CN in Lichtgeschindigkeit Wohlstand auf- bzw. ausbaut. Man muss unseren Anteil am menschlichen CO2 Ausstoß beachten. Selbst wenn Deutschland bei einem Anteil von 0 wäre, würde das wenig bis gar nichts ändern. So gesehen ist der Aktivismus der Kinder hier zwar gut aber letztendlich ist auch Gretas Message nach dem Motto:"Ihr tut nichts, macht endlich was!" leider sehr weit weg von der Realität. Trotzdem kann es kaum schaden, wenn die Politik heute schon weiß, was die neuen Wähler in den nächsten Jahren wollen.
Sie verbreiten hier Unwahrheiten, mit Verlaub. Wo bitte tut West- und Mitteleuropa "sehr viel" für den Umweltschutz? Unser Energieverbrauch wächst stetig und damit auch die CO²- Emissionen. Das Kontingent an CO² für 2018 hatte Deutschland bereits im Juni 2018 "verbraten". Die Europäer stehen weltweit an Platz 2 in Sachen Energieverbrauch, etwa der 3-fache Wert eines Asiaten und der 10-fache Wert eines Afrikaners. Natürlich würde sich etwas ändern, wenn Deutschland konsequent CO² einsparen würde und zur technologisch führenden Nation in diesem Belang aufsteigen würde. Insoweit ist der Aufruf "Ihr tut nichts, macht endlich was!" sehr nahe an der Realität und völlig legitim. Auch Ihre Feststellung "andere Nationen würden sich um den CO² Ausstoß einen Dreck kümmern", ist unsinnig und diffamiert die Menschen anderer Nationen. Richtig ist, dass es zwar einen amerikanischen Präsidenten gibt, der sich nicht um das Klima schert, aber in den USA selbst immer mehr Menschen begreifen, dass es so nicht weiter gehen kann. Bernie Sanders hatte eine radikalen Umbau der USA in Sachen CO² gefordert und es ist absehbar, dass die Politik von Trump keine Zukunft mehr haben wird. Allerdings wird aus dem Ausland mit Entsetzen auf die hiesige Autobahnraserei, die Kohle- Kraftwerke, die dicken Autos, die Touristik- Geschäfte, den Fleisch- Konsum und den sorglosen Umgang mit Energie geschaut. Genau darauf muss geschaut werden, die jungen Leute sehen das - Sie nicht - leider!

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pêcheur 26.02.2019, 13:22
56. Schule schwänzen!?

Das kann ja wohl kein Vorbild sein, Schule zu schwänzen?! Sich für etwas enthusiastisch zu engagieren finde ich immer gut. Aber in diesem Namen Schuleschwänzen zu egalisieren geht ja wohl überhaupt nicht. Die soll ihre Schule abschliessen und nicht schwänzen, das hilft vielleicht am Ende auch, durchaus komplexe Zusammenhänge des Klimawandels besser zu begreifen. Einstweilen kann die am Wochenende oder während der Ferien demonstrieren. Unglaublich!

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Ossibär 26.02.2019, 13:23
57.

Haben nicht viele von diesen Schülern noch vor kurzem gegen massiven Schulstunden Ausfall protestiert? Für die kleine Schwedin
hat sich Schule jetzt eh erledigt. Am Jahresende gibt es den Nobelpreis. Aus Schweden,für Schweden.

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oliver61 26.02.2019, 13:24
58. Kindergeburtstag!

Berichtet Spon jetzt über jeden Kindergeburtstag? Hier wird ein Kind zur Aktivistin hochgejazzt, die wahrscheinlich nicht singen kann und es nicht zu DSDS geschafft hat. Eislaufen kann sie vermutlich auch nicht. So wird sie von ihrem Umfeld zur Klimaaktivistin gemacht und die Presse puscht mit. Woher kommt eigentlich das ganze Geld? Als ich 16 Jahre alt war, konnte ich nicht dauernd ins Ausland reisen. Und meine Mitschüler auch nicht. Wer schreibt die ganzen Entschuldigungen für die Schule? Daß eine 16jährige Schulschwänzerin die Probleme der Welt löst, halte ich für fernliegend. Naives Kindergeschwätz hilft kaum weiter. Vielleicht sollte sich die Presse überlegen, ob sie dem Kind mit dieser PR wirklich einen Gefallen tut.

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Freier.Buerger 26.02.2019, 13:26
59.

Zitat von JohannesMayborg
An die ganzen Jammerlappen hier mit ihrem „Mimimi, die Schule“: a) wer das Ausmaß der Klimakatastrophe ernst nimmt, sieht die Schule als Belanglosigkeit im Vergleich zu dessen was auf uns zu kommt. b) wer am Wochenende im Keller demonstriert, stört zwar keinen, bekommt aber auch keine Aufmerksamkeit. c) geht es darum, dass man die Klimakatastrophe nicht stoppen kann, wenn man nicht ordentlich den Leute auf die Füße tritt. Sieht man ja bei Ihnen, wie wenig verstanden wird aktuell. Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzt, wird merken dass wir am Abgrund stehen. Eine Politik, die es allen recht machen möchte und brav nur schmerzlose Dinge beschließt, wird keinen Erfolg haben.
Die Klimakatastrophe findet nicht an einem Freitag statt, von Samstag bis Donnerstag übrigens auch nicht.
Es wird keine Klimakatastrophe geben. So leid es mir tut, aber die Welt wird nicht untergehen.
Diejenigen die den ganzen Klimahysterikern noch etwas Vernunft entgegensetzen werden sich auch von Greta nicht ablenken lassen.

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