Forum: Leben und Lernen
Klimaaktivistin: Greta Thunberg trollt Trump mit Twitter-Bio
Kena Betancur / AFP

Donald Trump und Greta Thunberg werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Der US-Präsident hatte sich per Twitter überheblich über die 16-Jährige geäußert. Sie reagierte nun auf subtile Weise.

Seite 1 von 6
don_spon 25.09.2019, 05:21
1. Meist unterschätzt

FFF wird scheinbar immer noch von der Trump Klasse (alle, die vermutlich wieder besseres Wissen, das Klima auf dem Altar ewigen Wirtschaftswachstums opfern wollen) unterschätzt. Ich denke die Jugend lässt sich -bestens informiert qua Internet- nicht mehr verarschen. Ob der Planet angesichts von 7.5 Milliarden Menschen überhaupt zu retten ist, ist eine andere Geschichte. Sehr schön zeigt der Vorfall das die 16 jährige Greta geistig weiter ist als Trump mit 72. Ich glaube Greta's Wut , Ernsthaftigkeit ist echt und sie wird den Klimawandel -leugnern zumnehmend gefährlich werden, da können sich AFD und Co lustig machen wie sie wollen.

Beitrag melden
zoon.politicon 25.09.2019, 06:59
2. Trump lebt auf Kosten der jungen Generation und verhöhnt sie

Mit seinem Tweed: "a very happy young girl looking forward to a bright and happy future" macht sich Trump nicht nur lustig über Greta Thunberg, er ignoriert auch, dass er durch persönliches "Konsumverhalten" und Regierungsstil durch Förderung der Vernichtung von (Umwelt-)Ressourcen real ihre Zukunft gefährdet, wenn nicht vernichtet.
Da ist es ein Hohn, wenn man behauptet, alles für die Zukunft der Kinder zu tun und gleichzeitig die Ressourcen, von denen sie später mal leben sollen, hemmungslos ausbeutet.
Diese Haltung kann man nicht oft und nicht massiv genug kritisieren.

Beitrag melden
toninotorino 25.09.2019, 07:34
3. "Overkill"

Aus meiner Sicht ist das Klima-Thema ein Overkill in der Berichterstattung. Das Thema droht so abgenudelt zu werden und zur Abstumpfung zu führen. Gestern habe ich gehört, dass Klima außerhalb Deuschlands nicht unbedingt das große Thema ist. Auch Greta Thunberg nicht. Dazu sind Klima, Umweltschutz, Nachhaltigkeit aber zu wichtig. Ich habe auch nichts gegen Thunberg. Aber diese Fokussierung führt dazu, dasas die Klima-Themen personalisiert werden. Andere Umweltinitiativen und Gruppierungen, die schon seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet tätig sind, in den Hintergrund geraten. Mir hat die Sprache Thunbergs vor der UN nicht gefallen. OK, vielleicht hat sich da bei ihr etwas Wut aufgestaut, I don´t know. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, gewisse Persönlichkeiten auch mal zu hinterfragen. Ich stelle mich zum Beispiel nicht kritiklos hinter das Primat der Wissenschaft. Dazu ist dieser Bereich zu gr´ß und vielfältig. Ich lehne Technik nicht ab, wenn es gilt Umweltschäden zu begrenzen. Ich führe keine Sprache, die polarisiert und abstößt, wenn es um wichtige Themen geht. Mein Eindruck der ganzen Diskussion ist inzwischen die: Mal rekapitulieren und eine Art Zwischenanalyse machen. Ich schließe mich keiner Erweckungsbewegung an, wenn ich den Eindruck habe, dass Klima wie ein quasireligöses Daseinskonstrukt behandelt wird. Da halte ich es aber mit Greenpeace, weil ich mich da einklinken kann.

Beitrag melden
Cailean 25.09.2019, 08:11
4. Die Konzentration auf Greta Thunberg ist mir zu viel...

...ich wünschte, die Medien würden weniger über diese eine engagierte Jugendliche berichten und mehr über den Bericht des Weltklimarates und die Fakten den Menschen näherbringen. So viele Menschen denken noch, der Klimawandel bedeutet, "dass die Sommer ein bisschen wärmer werden". Auch muss über das erschreckend schnell schrumpfende Zeitfenster aufgeklärt werden und deutlich werden, dass man mit der Physik, Chemie und Biologie (Klimakipppunkte) keine Kompromisse schließen kann. Wenn Permafrostböden tauen, dann hilft es uns einfach nichts, wenn wir die Kohleverstromung 10 Jahre zu spät dann aber ganz prima beendet haben.

Beitrag melden
paraibu 25.09.2019, 08:31
5. Overkill?

Zitat von toninotorino
Aus meiner Sicht ist das Klima-Thema ein Overkill in der Berichterstattung. Das Thema droht so abgenudelt zu werden und zur Abstumpfung zu führen. Gestern habe ich gehört, dass Klima außerhalb Deuschlands nicht unbedingt das große Thema ist. Auch Greta Thunberg nicht. Dazu sind Klima, Umweltschutz, Nachhaltigkeit aber zu wichtig. Ich habe auch nichts gegen Thunberg. Aber diese Fokussierung führt dazu, dasas die Klima-Themen personalisiert werden. Andere Umweltinitiativen und Gruppierungen, die schon seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet tätig sind, in den Hintergrund geraten. Mir hat die Sprache Thunbergs vor der UN nicht gefallen. OK, vielleicht hat sich da bei ihr etwas Wut aufgestaut, I don´t know. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, gewisse Persönlichkeiten auch mal zu hinterfragen. Ich stelle mich zum Beispiel nicht kritiklos hinter das Primat der Wissenschaft. Dazu ist dieser Bereich zu gr´ß und vielfältig. Ich lehne Technik nicht ab, wenn es gilt Umweltschäden zu begrenzen. Ich führe keine Sprache, die polarisiert und abstößt, wenn es um wichtige Themen geht. Mein Eindruck der ganzen Diskussion ist inzwischen die: Mal rekapitulieren und eine Art Zwischenanalyse machen. Ich schließe mich keiner Erweckungsbewegung an, wenn ich den Eindruck habe, dass Klima wie ein quasireligöses Daseinskonstrukt behandelt wird. Da halte ich es aber mit Greenpeace, weil ich mich da einklinken kann.
Ohne Greta Thunberg würde dieses Thema, bei dem es um eine für die Menschheit existentielle Frage geht, weiterhin viel zu wenig beachtet werden. Die klassischen Umweltorganisationen wie Greenpeace oder, speziell in Deutschland der NaBu, müssen sich anrechnen lassen, die Dringlichkeit nicht erkannt zu haben und sich - bis heute - immer wieder auf irrelevanten Nebenkriegsschauplätzen ("Kreuzfahrt-Bashing") zu verlieren. Sie betreiben damit eine genauso wirkungslose Symbolpolitik wie der Staat. Um eine schmerzhafte CO2-Bepreisung, die jeden einzelnen erreicht, werden wir nicht herumkommen. FfF redet im Gegensatz zur Politik Klartext und verweist auf die eindeutige Erkenntnis der Klimawissenschaft: Wenn wir nicht unser Handeln hier und jetzt ändern, nehmen wir den nachfolgenden Generationen die Existenzgrundlage. Bei einem Thema, das derart fundamental wichtig ist, ist die tägliche Behandlung in der Presse angemessen und notwendig.

Beitrag melden
claus7447 25.09.2019, 08:36
6. Schon erstaunlich...

.. Donny kann mit eigenen Waffen locker geschlagen werden. Aber wenn ich so einige Kommentare hier in den Foren lese, wir haben genügend Donnys unter uns. Wenig Intelligenz oder Angst davor etwas verändern zu müssen. Beides ist nicht dienlich.

Man kann ja auch wie #1 toninotorino Heute, 07:34 meinen, das Thema sei überbewertet und es sind zu viel Berichte jetzt in den Medien. Da bin ich sogar teilweise dabei. Nur das Thema ist 20 Jahre schlicht verpennt worden. Jedes Jahr in dem wir mit weiter so alles ignorieren wird dem Erdklima auch nicht helfen. Argumunte, dass wir ja nur für 2% des CO2 Ausstoßes zuständig sind und gefälligst die anderen was tun sollen sind billig. Wir sind nur 1% der Weltbevölkerung, also verbrauchen wir doppelt so viel. Argumente "dann sollen doch erst die anderen" sind ebenfalls billig, JEDER muss bei sich beginnen.

Das jetzt uns eine 16 jährige so drastisch daran erinnern kann ist gut, aber auch beschämend. Dann würde ich einfach sagen: beenden wir eine Koalition in Berlin die keiner so richtig wollte und lassen neu entscheiden. Die Karten können frisch gemischt werden. Und wenn einige glauben, das Thema ist überzogen, nun wir werden sehen.

Beitrag melden
vothka 25.09.2019, 09:01
7.

Zitat von Cailean
...ich wünschte, die Medien würden weniger über diese eine engagierte Jugendliche berichten und mehr über den Bericht des Weltklimarates und die Fakten den Menschen näherbringen. So viele Menschen denken noch, der Klimawandel bedeutet, "dass die Sommer ein bisschen wärmer werden". Auch muss über das erschreckend schnell schrumpfende Zeitfenster aufgeklärt werden und deutlich werden, dass man mit der Physik, Chemie und Biologie (Klimakipppunkte) keine Kompromisse schließen kann. Wenn Permafrostböden tauen, dann hilft es uns einfach nichts, wenn wir die Kohleverstromung 10 Jahre zu spät dann aber ganz prima beendet haben.
Es gibt nicht einen Nachweis für "Klimakipppunkte".
"Hätte, wäre, wenn, könnte," und schlechte Träume von Greta sind keine Wissenschaft

Beitrag melden
hackebeilchen 25.09.2019, 09:04
8. Overkill 2

Zitat von toninotorino
Aus meiner Sicht ist das Klima-Thema ein Overkill in der Berichterstattung. Das Thema droht so abgenudelt zu werden und zur Abstumpfung zu führen. Gestern habe ich gehört, dass Klima außerhalb Deuschlands nicht unbedingt das große Thema ist. Auch Greta Thunberg nicht. Dazu sind Klima, Umweltschutz, Nachhaltigkeit aber zu wichtig. Ich habe auch nichts gegen Thunberg. Aber diese Fokussierung führt dazu, dasas die Klima-Themen personalisiert werden. Andere Umweltinitiativen und Gruppierungen, die schon seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet tätig sind, in den Hintergrund geraten. Mir hat die Sprache Thunbergs vor der UN nicht gefallen. OK, vielleicht hat sich da bei ihr etwas Wut aufgestaut, I don´t know. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, gewisse Persönlichkeiten auch mal zu hinterfragen. Ich stelle mich zum Beispiel nicht kritiklos hinter das Primat der Wissenschaft. Dazu ist dieser Bereich zu gr´ß und vielfältig. Ich lehne Technik nicht ab, wenn es gilt Umweltschäden zu begrenzen. Ich führe keine Sprache, die polarisiert und abstößt, wenn es um wichtige Themen geht. Mein Eindruck der ganzen Diskussion ist inzwischen die: Mal rekapitulieren und eine Art Zwischenanalyse machen. Ich schließe mich keiner Erweckungsbewegung an, wenn ich den Eindruck habe, dass Klima wie ein quasireligöses Daseinskonstrukt behandelt wird. Da halte ich es aber mit Greenpeace, weil ich mich da einklinken kann.
Gut, jetzt haben Sie sehr lange und sehr breit dargestellt was Ihnen nicht gefällt, hinter was Sie nicht stehen, was Sie ablehnen und was nicht. Und jetzt ? Wo bleiben nun die konstruktiven Ansätze ? Wie den meisten fällt es Ihnen offenbar sehr viel leichter zu formulieren was Ihnen alles nicht passt als die Situation tatsächlich zu reflektieren und sinnvolle Vorschläge zu unterbreiten oder ggf. sogar andere für die Ihnen so wichtigen Themen Klima, Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu motivieren und zu mobilisieren. So im Bezug auf Ihren Beitrag: wem nutzt er ?

Beitrag melden
romeov 25.09.2019, 09:11
9. Offensichtlich

...ist bei SPON die geringste Kritik an Greta Thunberg unerwünscht, deshalb wünsche ich Ihnen einen schönen Tag und viel Spaß beim Zensieren!

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!