Forum: Leben und Lernen
Klimaprotest: Schulstreik spaltet die Elternschaft
Christophe Gateau/dpa

In Hunderten Städten wollen Schüler, Arbeitnehmer und Senioren am Freitag für das Klima demonstrieren. Eltern von Schulkindern haben mehrheitlich Verständnis für die Streiks - für ein Drittel aber geht die Schule vor.

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der_k 20.09.2019, 05:50
1. Schulpflicht ist Schulpflicht!

Ich stehe klar auf der Seite: Schulpflicht durchsetzen! Dann kann der Streik eben erst nach der Schulzeit beginnen... Mit solchen Aktionen nach extra Aufmerksamkeit haschen ist wie die Forderung nach Verboten für SUV‘s, sofortigem Einfahrverbot aller Dieselfahrzeuge in Städten, den erzwungen Hilfegesuchen von „Seenotrettern“, usw.. anscheinend reicht es ist unserer Welt/unserem Land mittlerweile irgendwelche „SOFORT“-Forderungen zu skandieren, und es rennen einem genug Mitläufer hinterher... Ihr Schaft euch alle selbst ab! Hier nochmal die richtige Reihenfolge für alles „aber wir müssen was tun“-Menschen: 1. Nachdenken, was mir selber nicht passt 2. Nachdenken, wie man das Problem lösen kann 3. Nachdenken, welche Nebenwirkungen und folgen die Maßnahmen haben kann/wird 4. Streiken oder politisch mitwirken!

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egonv 20.09.2019, 05:59
2.

Naja, der Protest der Schüler ist sehr schnell im allgemeinen Einvernehmen geklärt, wenn man den Start jeweils auf 13.00 Uhr legt. Unterrichtsboykott ist kein sinnvolles Element des Klimaprotests, denn damit kann man nur Druck auf sich selbst machen. Außerdem hält es Schüler ab, die verantwortungsbewusst zum Unterricht gehen wollen oder sich aufgrund eigener schulischer Leistungen nicht fernbleiben können. Ich als Lehrer würde mich auch gerne mal beteiligen, aber dazu wäre ein späterer Start am Nachmittag nötig.

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eurusiii 20.09.2019, 06:16
3. Geht nicht auch Beides ?

Vormittags zur Schule und sich nachmittags für die Umwelt engagieren? Das eine muss das andere doch nicht ausschließen.

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ratx 20.09.2019, 06:16
4. Schule ist Bildung

Bildung ist Zukunft.
Da stören sich Eltern und Schüler bundesweit daran, daß. viele Stunden wegen Lehrermangels ausfallen und setzen nun selbst noch einen drauf.
Gegenvorschläge, um für den Klimawandel etwas zu tun: Einen Tag auf Smartphone und PC verzichten, per Mail selbst Mails an die jeweiligen Abgeordneten schicken, in der eigenen Gemeinde aktiv werden und alle Gemeinderäte mit Argumenten überzeugen, den eigenen Luxus einschränken, mehr ÖPNV nutzen..... Aber nein. Das strengt an und ist so furchtbar konsequent. Schulstreik ist cool und easy. Ein freier Tag, der nicht weg tut.

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lyssi 20.09.2019, 06:17
5. es gibt nichts Wichtigeres als eine halbwegs gesunde Erde

deswegen sollten die Schüler einfach weiter streiken (und am besten auch Erwachsene und freitags das Land für eine Stunde lahmlegen). Wenn Herr Piazolo meint, die Botschaft sei angekommen, dann frage ich mich, wo die Taten aus der Politik bleiben. Freiwillig werden die wenigsten ihre Gewohnheiten nicht ändern und das bequeme Leben ablegen.

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Cannonier 20.09.2019, 06:21
6. Diese Kinder

protestieren de facto gegen sich selbst. Sie sind Teil des Problems und halten es aufrecht, schlicht durch ihre Existenz.

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so-long 20.09.2019, 06:30
7. So langsam

schwindet meine Sympathie für die Kids.
Anstatt auf der Straße sollten sie sich in Hörsälen technischer Uni-Fakultäten tummeln um konkret zu überlegen, wie die Probleme gemeistert werden könnten. Ist aber bedauerlicherweise eine Ochsentour, die lange dauert, sich nicht immer gut anfühlt und viel Schweiß kostet und leider nicht als "cool" gilt.

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micosto 20.09.2019, 06:54
8. Schule muß vor gehen

Es ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sich sich schulpflichtige Kinder und Jugendliche aktiv an der Klimapolitik beteiligen. Aber das darf nicht zu Lasten der Schulpflicht gehen. Ich hätte getn mal eine plausible Antwort auf die Frage, warum die Proteste nicht auch nach der Schule stattfinden können. In Zeiten, da schon Unterricht wegen Fachlehrermangel ausfällt, muß dann noch geschwänzt werden. Und trotz der Bedeutung, sich für das Klima einzusetzen - es ist schwänzen.
Auch kann ich die Eltern nicht verstehen, die ihre Kinder dabei noch unterstützen. Eine gute Bildung ist der Anfang von allem - auch der der Klimapolitik.

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Michael3770 20.09.2019, 06:55
9. A-Wissenschaftliche Aktion ohne jeden Nutzen

Ich würde für jedes Mal Schuleschwänzen 200 € Bußgeld verhängen und die Reinigungskosten der Demo (es ist kein Streik!) dem Veranstalter aufbrummen.

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