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Klimaschutz-Protest in Aachen: Tausende Schüler bei erster internationaler "Fridays f
Marcel Kusch/ DPA

In Aachen ist die bisher größte zentrale Fridays-For-Future-Demonstration gestartet. Die Veranstalter erwarten bis zu 20.000 Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern.

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charly2708 22.06.2019, 12:30
70. Pharisäer

Also meine Tochter läuft zu Fuß zur Schule, fährt zu anderen Aktivitäten mit dem Bus... Jeder kann überall ein bisschen was tun und dann noch was und noch was. Irgendwo, irgendwie anfangen und dann geht’s auch...

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deho0209 22.06.2019, 12:57
71. Überschrift

#56
Ich finde es ja gut das die Jugend für etwas einsteht, aber wo waren die denn vor ein paar Jahren? Das sich das Klima ändern wird, davor warnen Wissenschaftler und Umweltschützer doch schon seit Jahren. Erst als Greta auftauchte, kamen die Jugendliche doch erst aus ihren Löchern gekrochen. Und wo waren die Jungen Leute zb als es um die Brexit Abstimmung ging? Statt zur Wahl zu gehen, lagen sie mit dem Arsch in der Sonne und jetzt wird über die alten geschimpft. Genau wie die Kids von FfF, vor ein 2 Jahren noch alle Vorteile wie mit dem Auto die 1 oder 2 Km zur Schule fahren genossen und jetzt wo sie Freitags statt in die Schule zu gehen lieber Demonstrieren gehen, wird über die ältere Generation geschimpft.

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dh82 22.06.2019, 13:12
72.

Zitat von kaiser.friedrich
Selbstverstaendlich ist die Verbrennung von Oel "CO2-neutral" (der Begriff "klimaneutral" ergibt keinen Sinn). Der Kohlenstoff, welcher in Oel und Kohle steckt, muss auch irgendwo hergekommen sein, dar war da nicht von Anfang drin, sondern ist dort durch Bindung von CO2 reingelangt. Waere Oel nicht "CO2-neutral", waeren die Erhaltungssaetze der Physik verletzt. Und ja, auch Erdoel ist ein Naturprodukt. Der Begriff "CO2-neutral" ist daher Augenwischerei und man verwendet ihn, um bestimmte fossile Energietraeger besser dastehen zu lassen. Besser waere es aber, ueberhaupt nicht mehr auf fossile Energietraeger zu setzen, sondern wieder in die Kernenergie zu investieren, insbesondere in schnelle Brueter, welche es erlauben, die radioaktiven Abfaelle um den Faktor 100 zu reduzieren, indem sie die beim Kernspaltungsprozess entstehenden Transurane zu "verbrennen".
Ich glaube Sie haben einfach nicht verstanden was der zeitliche und räumliche Bezugsrahmen für den Begriff der CO2-Neutralität ist. Wenn Sie nicht zwischen Geosphäre, Biosphäre und Atmosphäre trennen wird der Begriff zwangsläufig absurd.

Achja, diese Brütertechnologie ist von der Mehrheit schon längst als technologische Sackgasse akzeptiert worden. Vielleicht hat man in hundert Jahren mehr Glück damit, aber im Moment ist das technisch zu komplex um auch in der Praxis zu funktionieren.

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Oberleerer 22.06.2019, 13:15
73.

Zitat von MtSchiara
Neben der fehlenden Wirtschaftlichkeit, der fehlenden Grundlastfähigkeit, des enormen Rohstoffbedarfs aus anderen Erdteilen und der ungeklärten Entsorgungsfrage ist ein ganz zentrales Problem der Erneuerbaren der enorme Verbrauch der Ressource "Fläche". Von anderen Enegriequellen kommt überhaupt nur die Braunkohle auf einen vergleichbaren Verbrauch dieser Ressource.
PV ist wirtschalftlicher als Kohle. Auch Kohle wird in Deutschland importiert, aus Polen und auch aus Südafrika.
Der Flächenverbrauch von EE ist mit der Kohle zu messen, schließlich geht es aktuell um CO2 wg. der Verzögerung beim Kohleausstieg. Und in Brandenburg wäre die Vegetation sicherlich dankbar, wenn über den verdorrten Feldern teilweise Schatten durch PV-Panels liegen würde, die die Sonnenstrahlen etwas mildern.

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Das Pferd 22.06.2019, 15:33
74.

Zitat von markus_wienken
/einmisch Habe ich auch nicht, aber ich kann mich noch sehr gut an einen Bericht hier im SPON vor einigen Monaten erinnern, wo aufgezeigt wurde, dass Grüne/Grünwähler überdurchschnittlich fliegen würden. Über diesen Artikel wurde auch intensiv diskutiert.
ja, Grünenwähler sind tendenziell jünger und, haben höhere Bildungsabschlüsse und hohe Einkommen. Klar, das sind Kunden für Flugreisen. Und ich hoffe, daß sich was ändert. Die können in ihrer Peergroup jedenfalls die Bilder von der sündhaft teuren Mauritiusreise nicht mehr rum zeigen.

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cave68 22.06.2019, 17:15
75.

Zitat von tinnytim
Naja zur Wahrheit gehört doch, dass deutlich unter 10% aller Windenergieanlagen in Wäldern stehen und in den Mittelgebirgen der Wind fast nur auf den Hügelketten weht. Dort ist dann allerdings auch oft Wald. Wenn man nun ortsnah Strim erzeugen will, muss man in diesen sauren Apfel beißen. Das sagt mir auch nicht unbedingt vorbehaltlos zu, aber laut Berechnungen der entsprechenden Institute muss für den gesamten Primärenergie-Bedarf Deutschlands, 2% seiner Fläche, für Windparks ausgeschrieben werden. Das sollten dann aber die 2% sein, wo man am meisten Energie ernten kann. So ist es dann nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll.
bei diesen 2 Prozent,die für Windparks ausgeschrieben werden (sollen) ist der Abstand aber leider nicht eingerechnet.
Soll heissen,dass man ja nicht alle Windräder direkt nebeneinander hinstellen kann (schön wärs) sondern die Anlagen einen gewissen Abstand zueinander haben müssen.
Wenn man jetzt bedenkt,dass beispielsweise der Hunsrück zu 70 Prozent der Fläche mit Wald bedeckt ist,kann man sich vorstellen dass Konflikte vorprogrammiert sind.

Natürlich hätte man beispielsweise besser einen Provinzflughafen Hahn oder so manches Einkaufszentrum auf der grünen Wiese besser sein gelassen und dafür WKAs hingestellt.
Übrigens warum höre ich von den Demonstranten nie mal Kritik gegenüber diesen Mais-Monokulturen.
Es gibt längst Alternativen mit Blühpflanzen,welche zwar weniger ertragreich sind aber der Natur und dem Boden wenigstens keinen Schaden zufügen...

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