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KMK-Chef Dorgerloh: "Wenn das Elternhaus ausfällt, müssen Schulen Anregungen bieten"
DPA

Sozial abgehängte Kinder sind die größte Herausforderung für die Bildungspolitik. Sozialdemokraten wie KMK-Chef Stephan Dorgerloh setzten darum auf staatliche Erziehung, weil die Familie vielerorts versagt. Im Interview erklärt er, warum die größten Sorgenkinder in der ostdeutschen Provinz leben.

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malhinterfragt 11.11.2013, 13:30
1. Wenige Problemfälle-alle werden leiden.

Was kommen wird ist klar: wegen ein paar Prozent Problemkindern wird bald versucht werden, alle (!) Kinder in Ganztagshaft zu zwingen. Das wäre der Untergang der Kindheit! Die Politik sei gewarnt, der Widerstand gegen die Zwangstagsschule wird enorm!

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boeseHelene 11.11.2013, 13:46
2.

Zitat von sysop
Sozial abgehängte Kinder sind die größte Herausforderung für die Bildungspolitik. Sozialdemokraten wie KMK-Chef Stephan Dorgerloh setzten darum auf staatliche Erziehung, weil die Familie vielerorts versagt. Im Interview erklärt er, warum die größten Sorgenkinder in der ostdeutschen Provinz leben.
würde man anstatt dem Gießkannenprinzip das Geld verteilen in dem man z.B Eltern Kindergeld und ihnen Steuerfreibeträge gewährt das Geld in Bildung investieren wäre schon mal einiges getan.

Genauso wichtig sollte es ein Bildung zur Bundessache zu machen und nicht den Ländern zu überlassen.

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lichthexe 11.11.2013, 13:51
3. Gut gemeint ist nicht gleich gut

Der Ansatz, Kindern aus schwachen Familien Unterstützung zu gewähren ist ja vom Grundgedanken her gut. Wenn aber damit alle Kinder bis zum späten Nachmittag zwangsweise bis nachmittags in die Obhut von Pädagogen gezwungen werden, die meiner Erfahrung nach mindestens zu 50% unzureichende Fähigkeiten haben und in ihrem Job schlichtweg falsch aufgehoben sind, stellt sich die Frage, ob diesen Kindern überhaupt geholfen wird und in welchem Verhältnis dazu Kindern aus engagierten Elternhäusern geschadet wird, indem ausserschulische Aktivitäten mit und ohne Eltern nahezu unmöglich gemacht werden.

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boeseHelene 11.11.2013, 14:24
4.

Zitat von lichthexe
Der Ansatz, Kindern aus schwachen Familien Unterstützung zu gewähren ist ja vom Grundgedanken her gut. Wenn aber damit alle Kinder bis zum späten Nachmittag zwangsweise bis nachmittags in die Obhut von Pädagogen gezwungen werden, die meiner Erfahrung nach mindestens zu 50% unzureichende Fähigkeiten haben und in ihrem Job schlichtweg falsch aufgehoben sind, stellt sich die Frage, ob diesen Kindern überhaupt geholfen wird und in welchem Verhältnis dazu Kindern aus engagierten Elternhäusern geschadet wird, indem ausserschulische Aktivitäten mit und ohne Eltern nahezu unmöglich gemacht werden.
warum die Schulen könnten mit Vereinen zusammenarbeiten, so dass Nachmittags zum Beispiele Angebote wie Selbstverteidigung, Basketball oder ein Instrument lernen angeboten werden kann. Ich sehe die Halbtagsschule sehr positiv die Kinder sitzen nicht zu Hause und langweilen sich sondern können gefördert werden. Die meisten Eltern arbeiten eh unter der Woche und für Aktivitäten mit den Eltern gibt es das Wochenende und die Ferien.

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twaddi 11.11.2013, 14:26
5. dumm

Wirklich schockierend dumm, was hier gepostet wird. Die meisten Kinder profitieren von guter pädagogischer Betreuung - die NICHT dasselbe ist wie Helikopter- Eltern- Druck! Allerdings braucht es dafür ansprechend ausgestattete und gestaltete Schulräume . Doch daran fehlt es im "Ex-Dichter- und Ackerland.

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hjm 11.11.2013, 14:27
6.

Zitat von malhinterfragt
Was kommen wird ist klar: wegen ein paar Prozent Problemkindern wird bald versucht werden, alle (!) Kinder in Ganztagshaft zu zwingen. Das wäre der Untergang der Kindheit! Die Politik sei gewarnt, der Widerstand gegen die Zwangstagsschule wird enorm!
Wie Sie in Ihrer Kritik andeuten, wird genau das passiert: Der Protest wird sich gehen Äußerlichkeiten richten, wie zum Beispiel die, dass die Schule statt um 14:00 um 16:00 endet. Die Politik wird diesem Protest vorsichtig nachgeben, indem sie keinen „Zwangstag für alle“ einrichten wird. Statt dessen wird die Zwangsbeglückung der 98% Nichtproblemkinder ganz einfach im vormittäglichen Fachunterricht stattfinden, der endgültig zum Ringelpiez mit Anfassen wird, auch bekannt als „länger gemeinsam lernen“. Die Kindheit geht dann am Nachmittag beim Privatlehrer unter. Jedenfalls die der reichen Kinder.

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criticalsitizen 11.11.2013, 14:41
7. Bildungsferne müssen wahrscheinlich doch Sachleistungen bekommen statt Kindergeld

vielleicht hilft es, damit die Geburtenzahl gerade in bildungsfernen Teilen der Gesellschaft zu verringern.

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klaus meucht 11.11.2013, 15:08
8. Glaub ich nicht

Zitat von criticalsitizen
vielleicht hilft es, damit die Geburtenzahl gerade in bildungsfernen Teilen der Gesellschaft zu verringern.
Die von der Leyen hätte auch ohne Kindergeld ihre vielen Sprösslinge bekommen.

Ich bin aber erstaunt welches Menschenbild hier verbreitet wird.

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malhinterfragt 11.11.2013, 15:14
9. Ganztagsschulen nur für Problemkinder!

Eltern sind das Beste für Kinder, Freizeit und Freunde sind essentiell. "Schockierend dumm" ist nur, wer als Bildungspaniksopfer glaubt, dass ALLE Kinder von Ganztagsverwahrung profitieren. Das Gegenteil ist der Fall. In Ganztagskontrolle verkümmern Kreativität und Selbstfindung!

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