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Konflikte in der Öffentlichkeit: "Eltern schreiben ihren Kindern weniger vor"
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Ein Restaurant auf Rügen erklärt sich abends zur kinderfreien Zone. Wird unser Land kinderfeindlicher? Im Gegenteil, sagt eine Psychologin - und verrät, was Kinder für eine gute Erziehung brauchen.

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gbshaw 17.08.2018, 22:09
300. @ carlitom

Wo habe ich denn etwas über seinen Charakter geschrieben? Lesen Sie doch einfach meinen Post nochmal.

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sickboy2403 17.08.2018, 22:09
301. Hallo

Magnesiumoxid, sie kennen sich aber sehr gut aus! Da geht was!

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Patrizier 17.08.2018, 22:12
302.

Zitat von gbshaw
Mal an alle Foristen, die den Rügener Wirt glauben verteidigen zu müssen: lesen Sie mal seine Antworten auf Google-Rezensionen. Da wird jeder, der sein Lokal nicht über den grünen Klee lobt, absolut dreist und arrogant beleidigt und diffamiert. Eigentlich hat es ja eine gewisse Komik, dass jemand, der so offensichtlich selbst keine Kinderstube hat, glaubt, andere wegen ihrer vermeintlich schlechten Manieren maßregeln zu müssen. Oder war das alles vielleicht doch nur ein Marketing-Gag, um die Bude mal wieder ins Gespräch zu bringen? Honi soit....
Haben Sie den Laden auf Rügen vielleicht mit "OmaS Küche" in Leonberg verwechselt? Da finde ich nämlich tatsächlich unverschämte Antworten des Betreibers auf Rezensionen, aber das ist eben nicht der, um den es hier geht. Bei "Oma's Küche und Quartier" auf Rügen sehe ich sehr viele schlechte Bewertungen von Empörten mit Bezug auf die Meldung, die großteils nie dort zu Gast waren. Die meisten dieser Bewertungen wurden vom Inhaber gar nicht kommentiert, ansonsten war er vielleicht mal schnippisch aber sicher nicht so unverschämt, wie Sie es hier darstellen. Vor einer Woche war übrigens jemand mit größerem Familienkreis dort zu Gast und hat extra einen eigenen Bereich gebucht, sich hinterher über die Unfreundlichkeit der Bedienung beschwert. Es wirkt so, als wäre das Verhalten dieses Herrn und seiner Familie Anlass für die Entscheidung des Wirts. Hier ist dessen Antwort auf die Rezension:
" Antwort vom Inhaber vor einer Woche
Vielen Dank für Ihre Bewertung, zumindest was das Essen angeht. Aber nur, weil Sie das leibliche Produkt Ihrer Liebe nicht in den Griff bekommen, bezeichnen Sie uns als "kein kinderfreundliche Lokal"?
Sie hatten mit Ihrer Familie den ca. 80 qm großen Klostergarten mit drei Tischen, Malbüchern und Buntstiften ganz für sich ganz alleine, dennoch rannten Ihre Kinder durch das ganze Restaurant, wurden wiederholt aufgefordert das zu unterlassen und vor allem nichts anzufassen - hatte weder Eltern noch Kinder in irgendeiner Weise interessiert - Elten und Freunde sind mit sich beschäftigt, was die Kleinen machen ist doch scheißegal.

Die Freiheiten Ihrer Kinder hören da auf, wo sie die Freiheit anderer Gäste beschneiden. Von den Kindern kein bitte und kein danke, dafür aber ein energisches "ich will", das ist nicht der Umgangston den wir in Oma´s Küche pflegen. Nachdem die Kinder gemaßregelt wurden und weinend zu den Eltern kommen, erklären Sie der Service Mitarbeiterin "sie hätte wohl ihren Beruf verfehlt". Völlig falsch, unsere Mitarbeiter sind da um unsere Gäste kulinarisch zu verwöhnen und nicht um anderer Leute Kinder zu erziehen."

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odapiel 17.08.2018, 22:14
303. Aaalso

Das Geschwurbel der Psychologin ist nur sehr schwer zu ertragen. Wenn ich in ein Restaurant gehe und dort viel Geld für Essen, Trinken und Atmosphäre lasse, dann will ich das ungestört genießen können. Das heißt in meinem Fall übrigens nicht nur keine krakeelenden und in den Gängen herumrennenden Kinder, das heißt zB auch keine klingelnden Handys, Streit am Nachbartisch oder zu laute Besoffene. Wenn ich meinen Genuß nicht bekomme, geh ich dort nicht mehr hin. Also alles Verständnis für den Restaurantbesitzer. Er macht das Richtige.

Als nächstes, mein Bruder und ich sind als Kinder von 3 Jahren an mit unseren Eltern in jeder Menge französischer, italienischer und deutscher Spitzenklasserestaurants unterwegs gewesen. Und damit meine ich den Michelin einmal hoch und runter. Wie die französischen Kinder, die wir dabei regelmäßig auch antrafen, haben wir gewußt - von 3 Jahren an! - wie wir uns zu benehmen hatten: keine Geplapper am Tisch, ruhig sitzen, Besteck ordentlich benutzen, nicht laut sein, kein Spielen im Restaurant. Dafür gabs auch "erwachsene" Weinschorle, Großenessen und die Möglichkeit alles mitzuerleben. Wir haben es genossen! Wurde uns langweilig, durften wir ins Hotel oder in den Garten. In all den Jahren erinnere ich mich nur an zwei "Unfälle". Mir fiel ein Glas Wasser um, und zwar im "Grenouilles" im Languedoc und mein Bruder hatte mal was gegen die Moules, die er stehen ließ und wegen derer einen Abend lang einen Flunsch zog. Das wars.

Es hat uns nichts geschadet, wir sind heute noch in der Lage zivilisiert zu essen. Warum das plötzlich nicht mehr gehen soll, ist mir unverständlich.

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fabi.c 17.08.2018, 22:15
304. Es ist...

Es ist doch lustig,wenn Kinder im Fußballverein spielen,dann halten die sich an die Regeln.
So bald das Spiel zu Ende ist da sind keine Regeln da und die Verhalten sich wie Wandalen.
Essen mit Messer und Gabel können die wenigsten,weil alles im gehen erledigt wird.
Alles wird To go angeboten da brauchen die kaum Bestecke und so kommt es,dass die Restaurants nur Erwachsene vorziehen.
Für die genervten Eltern gibt es ja noch Dönerbuden.

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ghp2 17.08.2018, 22:15
305.

Zitat von d45gts
Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das „Benachteiligungen aus Gründen ,,, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll“. Die Rechtslage ist m. E. eindeutig. Ich werde mal mit meinem Sohn hingehen. Mein Anwalt freut sich schon.
Ein Sohn hat mal mehrfach meine Mutter drangsaliert - nachdem ich ein paar Worte mit ihm gewechselt hatte ist er vor meiner Mutter weg
gelaufen. Der hat vermutlich tagelang Alpträume gehabt und Ihnen hätte er niemals was erzählt. Und selbst wenn, ihr Anwalt hätte Ihnen gesagt vergessen Sie's! Und Sie hätte ich schon dazu gekriegt mich anzugreifen, dann hätten Sie meinen Anwalt (usw.) bezahlt.
Also von wegen des Alters wegen oder so.
Im übrigen würde ich mich doch arg diskriminiert fühlen wenn ihr Sohn mir auf den Sack gehen kann und ich Ihnen nicht.
Hab' ich mal erlebt - auf einmal saßen ein paar Leute am Tisch der Eltern - Ja, hallo!!!!!!!!!! Ihre Kinder sind aber sehr, sehr(!!!!) schlecht erzogen. Wie kommt das(!!!!!!!!!!!!!!!!!!)? Haben Sie(!!!!!) auch keine Erziehung bekommen, tut mir leid wir sind schwerhörig(!!!!), was haben Sie gesagt?
(aber wer ist jetzt dement?)

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Dreihundertdrei 17.08.2018, 22:22
306.

Kinder funktionieren immer dann gut, wenn man ihnen zwar mit klaren Regeln, aber auch mit Liebe und Anerkennung begegnet. Das funktioniert in Deutschland leider viel zu selten und zwar nicht nur in der Öffentlichkeit (wie man an diesen Kommentaren hier sieht), sondern leider auch im Familiengefüge. Alle sind immer nur genervt von Kindern, sogar die eigenen Eltern wollen "ihre Ruhe haben". (Warum bekommt ihr dann Kinder, wenn ihr Ruhe haben wollt?)
In südlichen Ländern habe ich das wesentlich positiver erlebt. Die Eltern sind streng, aber während sie streng sind, streicheln sie dem Kind über den Kopf. Es fühlt sich angenommen und ist dann auch bereit zu kooperieren.
Restaurantbesitzer nehmen ein Kind schon mal mit in die Küche und zeigen ihm alles. Oder schenken ihm ein kleines Spielzeug im Gegenzug zum Versprechen, etwas ruhiger zu sein.
Ein Kinderverbot in einem Restaurant zeigt nur, wie einfallslos und grundgenervt man in Deutschland ist. Dann schaut mal schön, wer euch in Zukunft im Altenheim die Popos abwischen soll. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Gilt für Restaurantbesitzer und für Eltern gleichermaßen.

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brasilpe 17.08.2018, 22:23
307. Kinder sollen in jeder Situation das tun, was ihnen richtig erscheint.

Na großartig. Da sitzen kleine Kinder von vier oder fünf Jahren ganz verloren auf ihrem für Erwachsene dimensionierten Sitz im Bus und finden das sehr richtig. Während Achtzigjährige stehen müssen. Soziales Zusammen(?)leben heute.

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Arsonist 17.08.2018, 22:24
308. Wer ist hier das Problem?

"Rabauken", terrorisieren". Geht's auch ne Nummer kleiner? Wir reden hier über Kinder. KINDER! Mir fläuscht, das wahre Problem sitzt wie so oft mal wieder hinter der Tastatur und nicht, wie in diesem Falle, im Kindersitz.

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ghp2 17.08.2018, 22:24
309.

Zitat von meinerseiner
wir waren eine einfache Arbeiter Familie. Bei uns zuhause gab es nicht viel regeln aber keine Fäckal ausdrücke, kein Geschrei, und die Eltern respektieren. Wenn die Kinder das Haus ohne Eltern verlassen haben war davon nicht mehr viel übrig. Egal aber meine Kinder sind bei Freunden unangenehm auf gefallen weil sie sich benennen kommten. Sie haben den Eltern ihrer Freunde guten Tag gesagt konnten mit Messer und Gabel essen. Mein Sohn war kein Kind von Traurigkeit aber er die Mutter seines Freundes beschützt als dieser mit einen Schraubenzieher mehr Taschengeld verlangte. Insgesamt hatten sie das Gesellschaftliche Regelwerk verstanden und auch "fast" immer inne (wenn wir dabei waren). Ich musste sie des öfteren bei Schuldirektor abholen später auch mal bei der Polizei aber nie etwas gravierendes. Nur traurig das die Freundeskinder die alle aus guten Hause kamen es nicht konnten. Und das komische wenn die Freunde bei uns waren setzten wir die Regel auch bei denen durch, Die Freunde jetzt 30 Jahre später besuchen uns noch heute regelmäßig aber nicht ihre eigenen Eltern
Warum wohl? Weil Sie sie ernst genommen haben. Hut ab!

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